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Judo-Sport in Hamburg-Bergedorf: Mission 2. Bundesliga

Anja Balleer | 8. April 2019

Erstmals in der Vereinsgeschichte der JGS i.d. TSG Bergedorf mischt nun der Frauenkader 2019 in der 2. Judo-Bundesliga mit. Dies ist nicht nur eine Herausforderung für den Kader selbst, auch die Kinder- und Jugendarbeit soll profitieren. Es gilt eine Perspektive zu bieten!

Für das einheitliche Auftreten des Frauenkaders sollen neue Judo-Anzüge in den Vereinsfarben angeschafft werden. Doch dies ist bei einer ehrenamtlich geführten Judoabteilung nicht so einfach zu stemmen. Daher hat der Verein das Sportcrowdfunding Projekt «Misson 2. Bundesliga» gestartet. Mit der Hilfe von 89 Unterstützerinnen und Unterstützern wurden knapp 4.000 Euro zusammengetragen. Eine Überfinanzierung von 31%, denn das geplante Fundingziel lag bei 3.000 Euro.

Die Trainerin Solveig Martens der JGS-Bundesligamannschaft ist zugleich eine der Projektinitiatoren. Wir haben sie gebeten, ihre Erfolgsstory für uns aufzuschreiben:

„Nach einem dritten Platz in der vergangenen Saison in der Regionalliga hatten wir die Möglichkeit in die 2. Judo-Bundesliga aufzusteigen. Die Judogemeinschaft Sachsenwald in der TSG Bergedorf hat sich dieser Herausforderung gestellt.

Um den Mädels den bestmöglichen Start zu ermöglichen und ihren Trainingsfleiß zu belohnen, reifte in uns die Idee die komplette Mannschaft mit einheitlichen Judoanzügen auszustatten. Da dies das Budget des Vereins bei weitem übersteigt, kam uns die Idee ein Crowdfunding ins Leben zu rufen. Hierbei war unser Sportwart, Florian Hahn, die treibende Kraft und holte mich, Solveig Martens, die Trainerin der Mädels, direkt mit ins Boot.
Wir haben uns dann gemeinsam mit der Gestaltung und der Umsetzung beschäftigt.

Projektvorbereitung

Etwa 8 Wochen vor dem Start haben wir ein Fotoshooting organisiert, um genug Material zur Werbung zur Verfügung zu haben. Die Projektseite habe ich innerhalb von 8 Wochen aufgebaut und zum Abschluss mit Florian und dem Vorstand optimiert. In dieser Zeit haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Fragestellungen sowie dem Design auseinandergesetzt.
Die Prämienauswahl fiel uns nicht leicht, denn wir als Verein haben keine großen Werbemittel, die zur Verfügung gestellt werden können. Also haben wir uns folgende Prämien ausgedacht: Kinderlehrgang, Sporteinheiten und persönliche Grüße.

Während dieser Phase stand die Crew von fairplaid uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch sie waren es, die uns zu der höheren Zielsumme ermutigten.

Projektverlauf

Mit dem Projektstart haben wir die Kampagne auf allen Kanälen, die uns möglich waren, geteilt.

  • Facebook
  • Instagram
  • Email-Verteiler des Vereins
  • Email-Verteiler des Verbands
  • Verteilung innerhalb des Netzwerkes der Geschäftskunden
  • Zeitungsartikel in der Regionalpresse
  • Werbung bei unseren Wettkämpfen mit einer Spendenbox

Da wir im Verein jemanden mit der Öffentlichkeitsarbeit betraut haben, ist Florian hauptsächlich durch seine Arbeit, für den Erfolg zuständig.
Natürlich haben alle anderen aus der Mannschaft die Beiträge geteilt, Profilfotos geändert, Insta-Stories bespielt, undundund.

Fazit

Meiner Meinung nach ist der wichtigste Punkt die persönliche Ansprache der potenziellen Unterstützer. Nur sie haben haben es uns ermöglicht, dass wir unser Ziel erreicht haben. Die Mädels sind super stolz und fühlen sich als ein Teil von einer tollen Mannschaft, die jetzt schon einen tollen Zusammenhalt zeigt. Gestern konnten wir die ersten Anzüge probieren. Davon ein Bild für euch.“

Vielen Dank, Solveig


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Autor: Anja Balleer

Anja ist Head of Media Management bei fairplaid und schon seit 2013 im fairplaid-team. Ihr Sport ist der Basketball, und kann daher das Zitat von Michael Jordan sehr gut nachvollziehen: «When I'm old and grey, I won't be able to play it, but I'll still love the game.»


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