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Wieso dein Projekt von dir und nicht von deinem Management durchgeführt werden sollte!

fairplaid team | 24. September 2018

Crowdfunding Projekte, die von Agenturen, vom Management oder anderen Drittparteien durchgeführt wurden, sind meistens gescheitert. Wieso ist das so?

Emotionen werden nicht akkurat vermittelt

Ganz klares Thema ist die Authentizität, die verloren geht, wenn ein Projekt von jemand anderem durchgeführt wird. Sport-Crowdfunding ist etwas sehr Persönliches und nahezu Emotionales. Der Sportler macht sich greifbar und verwundbar zugleich, indem er sich an die Crowd wendet und nach Unterstützung fragt, um sein Herzensprojekt durchführen zu können. Eben diese Emotionen sind das, was ein Crowdfunding-Projekt besonders machen. Und das sollte auch transportiert werden. Eine Agentur oder auch der Manager drücken sich anders aus als die Sportler selbst über sich schreiben würden (auch wenn sie versuchen, den Sprachstil nachzuahmen). Wird also etwas mit den Worten vom Manager oder der Agentur verfasst, merken das die Leser meist sofort und spüren, dass die Authentizität verloren geht.

Wer ist Ansprechpartner?

Die Crowd, vor allem Privatpersonen, wendet sich bei Fragen zum Projekt an die Athleten und NICHT den Manager. Und wenn die Athleten selbst keine Antwort geben können oder wollen, bzw. nur an den Manager verweisen, hinterlässt dies einen negativen Eindruck.

Zugänge zur Crowd sind nicht gegeben

Projektbewerbung über eine Agentur findet nur über öffentliche Postings und Presse statt. Die beste Konversionsrate hat man jedoch bei persönlichen Nachrichten. Über Posts wird die Crowd im Allgemeinen informiert, jedoch richtig aktiviert werden viele erst, wenn sie sich persönlich angesprochen fühlen. Dies kannst du nur, wenn du die direkten Kontaktdaten der Leute hast und sie zum Beispiel per Messenger anschreiben kannst.

Intrinsische Motivation: Der Athlet oder die Mannschaft muss selbst von dem Vorhaben überzeugt sein!

Ein aufgedrücktes und eher unfreiwillig angelegtes Projekt ist schon von Vornherein zum Scheitern verdammt. Wenn die Mannschaft oder der Athlet selbst nicht überzeugt sind, merken das die Leute. Die Sportler können ihre eigene Crowd viel besser aktivieren, wenn sie sich  auch die Zeit nehmen und sich für die eigene Karriere engagieren.

Zudem geht eine Drittpartei mit einer ganz anderen Motivation an das Projekt. Eine Agentur beispielsweise hat immer mehrere Kunden, für die sie arbeiten. Hier liegt der Fokus nicht auf der EINEN Crowdfunding-Kampagne, diese ist meist nur einer von vielen Aufträgen, die abgearbeitet werden. Im Gegenzug verlassen sich die Sportler zu sehr auf die ausführende Partei und werden selber nicht aktiv.

Fazit

Agentur kann helfen, vor Allem bei der Aufbereitung von Grafiken, Videos, öffentlichen Postings und Zugängen zur Presse. Der Athlet sollte jedoch bei allen Kommunikationsmaßnahmen federführend sein und seine persönliche Note einbringen und das Projekt auch selbst zum Erfolg bringen wollen. Wer sich zu sehr auf die Arbeit der Agentur verlässt, läuft schnell Gefahr zu scheitern.


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