Padel auf dem Vormarsch

Geschrieben von Leo Stamelos

15. Juni 2021

In Spanien bereits bekannt und beliebt, in Deutschland auf dem Vormarsch. Padel ist eine Trendsportart, die Elemente des Tennis mit den Besonderheiten von Squash vereint. Vor allem für begeisterte Anhänger von Rückschlagsportarten ist es eine willkommene Alternative und Herausforderung.

Auch in Altenberge-Erika ist man begeistert von der aufkommenden Sportart und nun bietet sich endlich die Gelegenheit auf der Anlage des TC Altenberge-Erika e.V. eine Padel-Anlage zu errichten. Allerdings muss dafür einer der fünf Außenplätze umgebaut werden. Das hindert den Projektstarter und Vorsitzenden Klaus Bruno, aber nicht daran die Idee in die Tat umzusetzen. Unterstützt wird die Umsetzung vom KSB-Emsland. Um das Risiko für den Verein zu minimieren wurde sich für eine Sportcrowdfunding-Kampagne bei fairplaid entschieden. Das Ziel war es innerhalb von 30 Tagen 6.000 € einzusammeln.

Was ist Padel?

Im Gegensatz zu anderen Rückschlagspielen wird Padel-Tennis nur im Doppel gespielt. Das Spielfeld ist dabei durch mit Drahtgitterelementen verstärkten Glaswänden begrenzt und die Teams sind in der Mitte durch ein Netz voneinander getrennt. Der Schläger ist allerdings nicht besaitet, sondern besteht ursprünglich aus Holz und inzwischen aus einer Kunststofffläche mit einer nicht limitierten Anzahl Löchern. Das interessanteste jedoch ist die Möglichkeit die Wände mit in den Ballwechsel zu integrieren. Dadurch entstehen schnelle, ungewohnte Ballwechsel, die langanhaltenden Spielspaß garantieren. Der Sport ist besonders in Spanien und im südamerikanischen Raum beliebt, wo er in den Top 3 der beliebtesten Sportarten gelistet ist. Auch wenn es diesen Sport schon seit 50 Jahren gibt, gehört er in Europa bisher noch zu den Randsportarten. Entsprechend den Wachstumsraten ändert sich das vielleicht bald. So gibt es deutschlandweit aktuell 39 Anlagen, was ca. 62 Plätzen entspricht und 1.880 aktive Spieler/innen, die sich auf nationalen Turnieren messen können. Der Sport eignet sich durch seine Besonderheiten vor allem gut für Anfänger und fördert den Spaß an Rückschlagspielen, da es hier mehr auf Taktik und Geschick, als auf Kraft ankommt.

Vorbereitung der Sportcrowdfunding

Bereits in der Vorlaufzeit wurde schnell klar, wie begeistert Klaus Bruno den neuen Padelplätzen entgegenfiebert. Als die Prüfungsanfrage der Projektseite unsere Projekt-Coaches erreichte war die Seite schon vollständig ausgefüllt, sodass lediglich noch minimale Feinabstimmungen vorgenommen werden mussten. Dementsprechend konnte sich Klaus Bruno noch ausreichend Zeit nehmen, um die Bewerbung seines Projektes vorzubereiten.

Projektverlauf

Nach der enthusiastischen Vorbereitung war es nicht verwunderlich, dass das Projekt einen vorbildlichen Start hinlegte. Bereits am ersten Tag unterstützten fast 50 Leute das Projekt, was natürlich ein Katalysator für den weiteren Verlauf des Projekts darstellte. Besonders die Bewerbung über WhatsApp entpuppte sich als äußerst effektiv, da die Crowd dadurch persönlich angesprochen werden konnte und sich nicht zweimal bitten ließ. Denn schließlich können sich von dem neuen Padel-Platz alle Mitglieder Spaß und Abwechslung erhoffen. Selbstverständlich wurde das Projekt auch über die sozialen Medien beworben, womit zusätzliche Reichweite und Aufmerksamkeit erzielt werden konnte. Dort wurden vor allem Updates zum Stand des Projekts und zu der Fördersystematik gegeben. ⤷ Deine Crowd, wo kommen die Unterstützer/innen her? Erfahre mehr im Magazin-Artikel rund um deine Crowd.

Prämien

Ein zusätzlicher Anreiz das Projekt zu unterstützen waren die diversen Prämien des TC Altenberge-Erika e.V. Wer zum Beispiel über das Projekt auf den Verein und die Sportart aufmerksam geworden ist, konnte sich als Prämie entweder fünf Padel-Einheiten oder eine einjährige Mitgliedschaft im Verein sichern, was das Recht zur Nutzung der gesamten Anlage beinhaltet. Es war also für alle etwas dabei und wer neugierig geworden ist, kann sich auch weiterhin beim Verein nach Schnupperstunden in der neuen Sportart erkundigen.

Schluss, Aus, Ende

Mit Anbruch der heißen Phase war die Zielsumme dann bereits fünf Tage vor Projektende erreicht. Insgesamt kamen mit 105 % der Zielsumme 6.270 € von 159 Unterstützer/innen zusammen. Dabei wurde das Projekt mit 2.260 € aus dem Fördertopf des DOSB gefördert. Ein schöner Zug war es  auch, sich noch einmal bei allen Unterstützer/innen zu bedanken.

Was Du vom TC Altenberge-Erika e.V. lernen kannst:

      • Überzeuge als Erstes deine engeren Kontakte von deinem Projekt und lass die Unterstützerzahl steigen
      • Der Kommunikationsmix bei der Bewerbung ist wichtig für den Reichweitenaufbau
      • Bedanke Dich am Ende bei den Unterstützer/innen und nimm sie in dein Netzwerk auf

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