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fairplaid Award „Bestes Projekt 2015“ Teil 1

Vanessa Groh | 5. Dezember 2015

Diese Projekte haben alles gegeben um ihr Ziel zu errreichen

1. Erste Damen in die Vorbereitung

Die erste Damen des HV Lüneburg sammelte auf fairplaid Gelder um 2 Trainingslager durchführen zu können. Durch die Absolvierung der Trainingslager konnten sie ihre konditionellen und spielerischen Fähigkeiten weiter aufbessern und als Mannschaft noch enger zusammenwachsen.1DamenDie Projektstarterin Anna-Lena hat es neben der regionalen Presse bis ins Lüneburger Radio geschafft. Diese aufmerksamkeitsstarke Aktion ist sicherlich mit ein Grund für die Sage und Schreibe 105 Unterstützer. Zusätzlich inserierten die Damen des HV Lüneburg in der vereinseigenen Handballzeitung, die genau wie extra angelegte Flyer bei jedem Heimspiel ausgelegt wurde um andere Handball-interessierte anzusprechen.

2. Drachenboot Nationalmannschaft auf ihrem Weg nach Kanada

Als amtierende Europameister hatte die Deutsche Drachenboot-Nationalmannschaft des Damen- und Mixedbootes große Ziele an die Weltmeisterschaft in Welland/Kanada.  Dank ihren Unterstützern auf fairplaid konnten sie ihre Sportgeräte sicher nach Kanada befördern und mussten sich auch um den Transport vor Ort keine Sorgen mehr  machen.drachenbootDie insgesamt 46 Sportlerinnen und Sportler legten viel Wert auf ihre privaten Kontakte. Sie haben Freunde, Familie, Bekannte und Unternehmen direkt angesprochen und auf ihr Projekt aufmerksam gemacht.  Mit den ersten Sponsoren und Sponsorinnen wurde dann auch die Presse auf das Team um Anna Schönberg aufmerksam. Neben einigen Lokalzeitungen und einem Gastauftritt beim Rundfunk Berlin Brandenburg, berichtete sogar das Lokalfernsehen von der Kampagne der Paddler. Zusätzlich nutzte das Damen und Mixedteam die sozialen Netzwerke wie Facebook (1500 Follower auf der eigenen Facebook-Page), sowie Instagram und Vimeo. Gerade über Bilder und Videos konnten die Sportler auf ihren noch recht unbekannten Sport aufmerksam machen. Die Art und Weise wie unsere Drachenboot Nationalmannschaft die Werbetrommel gerührt hat, scheint ganz gut funktioniert zu haben. Mit 7.625€ konnte das Projekt mehr als finanziert werden und besonders uns freut es, dass weitere Drachenboot-Kolleginnen und Kollegen Crowdfunding auf fairplaid für sich entdeckt haben.

3. Saxony Ice Pearls träumen vom Trainingslager in Finnland

Die Mädchen der Saxony Ice Pearls konnten ihren Traum vom Trainingslager in Finnland dank Crowdfunding verwirklichen. Dort konnten sie von den Erfahrungen der weltbesten Teams lernen und ihre neue Kür unter der Leitung ihrer Trainerin, sowie eines finnischen Trainers perfektionieren.EisperlenDie Eisperlen haben sich einen Nachmittag zum Häkeln getroffen. Abgesehen von viel Spaß hatten die Mädels am Ende selbstgehäkelte Schlüsselanhänger, die sie zusammen mit bunten Buttons auf verschiedenen Messen verkauften und somit einen Teil der 8.100€ finanzierten. Zusätzlich holten sie sich von der Stadt Dresden eine Standgenehmigung um auf der Einkaufsstraße einen Kuchenbasar zu veranstalten. Durch den Verkauf der Kuchen und verschiedene Tanzauftritte der Mädchen kamen ca. 3.000€ zusammen. Ihre Trainerin ist vollkommen zurecht mächtig stolz auf den Einsatz ihrer Mädels, die zusammen neben der „Arbeit“ eine tolle Zeit miteinander erleben durften.  In Dresden kennt man die Eisperlen nun.

4. Neue Sprungbahn für die Finther Sportakrobaten

Die Mädels des KKSV Mainz-Finthen waren sehr engagiert, sodass sie neben der gelenkschonenden neuen Sprungbahn zusätzlich auch noch in einen Transportwagen zur Lagerung und dem Transport der Teile, sowie einen Flick-Flack-Trainer investieren konnten.SportakrobatenDie Mädels des KKSV Mainz-Finthen haben sich ganz schön was einfallen lassen. Zu allererst haben sie sowohl aktuelle als auch ehemalige Vereinsmitglieder mit ins Boot geholt. Je mehr Menschen man erreicht, desto besser. Wie schon Sören Kalz, hat auch Projektstarterin Katja Klein größere Firmen in und um Mainz kontaktiert. Des Weiteren hat sie sich an Stiftungen gewannt. Etwas völliges neues, war für mich jedoch die Idee persönlich bei den örtlichen Unternehmen und Geschäften in Finthen vorbeizugehen um sich und das Projekt vorzustellen. Dabei waren die Mädels sehr erfolgreich. Katja Klein berichtet, dass die Rückmeldung durchaus positiv ausgefallen ist: In vielen Läden durften die Mädels Spendendosen aufstellen; ein Bekleidungsgeschäft spendete sogar den Erlös aus einer Sonderverkaufsaktion an die Crowdfunding-Kampagne der Sportakrobaten. All das hat die Mädels nur noch enger zusammengeschweißt: „Alle sind sehr stolz auf das was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben.“

5. Mein Weg zur OCR Worldchampionship – Cincinnati 2015

Charles Franzke hatte sich für gleich zwei Weltmeisterschaften im Obstacle Course Racing (OCR) qualifiziert und sammelte auf fairplaid Gelder um am finalen Rennen der Spartan Race Serie, sowie zwei Wochen später an den OCR Worldchampionships in Cincinnati teilnehmen zu können.CharlesFranzkeWie nahezu alle unsere Projektstarter hat auch Charles Franzke sich eine Art Marketingmaßnahmen-Plan für seinen Auftritt in den Sozialen Netzwerken zurechtgelegt. Da seine Sportart in Deutschland noch sehr unbekannt ist, hat er mithilfe von Youtube-Videos zu allererst ein wenig Aufklärungsarbeit geleistet, in dem er OCR und einige der Hindernisse, die bei den Weltmeisterschaften auf ihn zugekommen sind, vorstellte. Offline ist er dagegen zielgruppenspezifischer vorgegangen. Vor allem bei „Gleichgesinnten“ macht er abseits des Internets ordentlich Werbung für seine Crowdfunding-Kampagne, indem er OCR Trainingsgruppen über sein Vorhaben informierte und sie in die Kampagne integrierte, sowie an Wettkampfstätten Flyer auslegte. Man merkt, dass sich Charles intensiv mit seiner Crowdfunding-Kampagne auseinander gesetzt hat und so letzten Endes von 94 Freunden, Bekannten und völlig Fremden unterstützt wurde. Als Einzelsportler so viele Menschen zu erreichen ist definitiv bemerkenswert.

6. Wildwasser WM mit Fuldaer Beteiligung

Die beiden Kanuten aus Fulda hatten sich für die Junioren WM im August diesen Jahres qualifiziert. Dank ihren vielen Unterstützern auf fairplaid konnten sich Moritz und Moritz ihre verdiente Reise in die USA verwirklichen, sowie die hohen Materialkosten finanzieren.KanuMoritz Zentgraf und Moritz Fladung fielen vor allem durch ihre bodenständige und sympatische Art auf. Das Youtube-Video zeigt beispielsweise zusätzlich die Versprecher der beiden Spitzenathleten, die zum Zeitpunkt des Projekts noch die Oberstufe besuchten. Und das ganze hat sich durchaus rentiert: Bereits im ersten Rennen der männlichen Junioren konnte Moritz Fladung dann auch mit einer Top 5 Platzierung überzeugen.

Autor: Vanessa Groh

Vanessa studierte an der deutschen Sporthochschule in Köln Sportmanagement und -kommunikation und konnte dort bereits mit der Marketing-Abteilung des 1.FC Köln, sowie der Sportscheck Filiale Standort Köln zusammenarbeiten. Mittlerweile ist Sie verantwortlich für das Social-Media-Management von fairplaid.


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