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Deine Crowd: Wo kommen die Unterstützer her?

Francesca Poschen | 17. September 2019

Du möchtest eine Crowdfunding-Kampagne starten und fragst dich, wer zum Pool möglicher Unterstützer gehören kann?

Die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Person zum Unterstützer deines Crowdfunding-Projektes wird ist, dass sie darauf aufmerksam wird. Daher lässt sich an dieser Stelle schon mal festhalten: Jede Person, die du im Rahmen deiner Projektbewerbung erreichst, kann ein Unterstützer deiner Mission werden.

Gehen wir das Ganze am besten mal Schritt für Schritt durch:
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Step 1: Kontaktliste erstellen
Step 2: Kontakte kategorisieren
Step 3: Zielgruppen bestimmen
Step 4: Kommunikationsmaßnahmen planen

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Einer der ersten Punkte auf deiner Agenda bei der Planung deines Crowdfunding-Projekts sollte die Erstellung einer Tabelle mit all deinen Kontakten sein. Diese Liste bildet bestenfalls dein gesamtes persönliches Netzwerk ab. Am besten gehst du hier nach dem Zwiebelprinzip vor:

  • engster Kreis: Familie & Freunde
  • Bekanntenkreis: Teammitglieder, Trainingspartner, Schul-, Studien- & Arbeitskollegen, Nachbarn
  • Personen, die du gegebenenfalls nicht persönlich kennst, die sich für dein Projekt interessieren: Vereinsmitglieder, Sportler aus der gleichen Sportart, regionale Unternehmen

Nachdem du dein Adressbuch und deine gesamten Freundelisten auf facebook und Co. nach Telefonnummern und E-Mail-Adressen potenzieller Unterstützer durchforstet hast, geht es im zweiten Punkt darum, jede Person einer der folgenden drei Kategorien zuzuordnen.

  • Geldgeber ist jede Person aus deinem Netzwerk, die dich mit einem Betrag in beliebiger Höhe unterstützen kann.
  • Multiplikatoren sind Personen, die über eine große Reichweite in deiner Sportart oder deinem lokalen Umfeld verfügen und sich somit als Influencer und Fürsprecher für dein Projekt eignen.
  • Prämienhelfer können Menschen aus deinem Umfeld sein, die dir Gegenleistungen zur Verfügung stellen, die du schließlich auf deiner Projektseite anbieten kannst. Hierzu zählen z.B. Kaffeegutscheine aus dem Café deines besten Kumpels, Dienstleistungen wie Hilfe beim Umzug, Wertgutscheine für ein lokales Unternehmen oder auch materielle Güter wie bspw. Sportgeräte, die dir ein Unternehmen bereitstellt.

Dein Ziel sollte jetzt natürlich heißen, möglichst viele Personen deiner Crowd zu einer tatsächlichen Unterstützung zu motivieren.

Daher gilt es deine Zielgruppe jetzt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür schaust du dir am besten in Schritt eins an, aus welchen Personen sich deine Crowd zusammensetzt und teilst im nächsten Schritt diese Personen in verschiedene Zielgruppen ein, um die späteren Kommunikationsmaßnahmen hierauf abzustimmen.

Vom wem werden Crowdfunding-Projekte unterstützt?

Die Ergebnisse unserer Unterstützeranalysen haben ergeben, dass die meisten Unterstützer von Crowdfunding-Projekten entweder eine emotionale oder örtliche Bindung zum Projekt oder Projektstarter haben oder in vielen Fällen auch beides.

Die erste Zielgruppe setzt sich demnach aus Personen deines näheren Umfelds zusammen, die dir bei der Realisierung deines Traums helfen möchten. Hierzu gehören vor allem Familienmitglieder und Freunde. Doch auch Personen, die der gleichen Leidenschaft folgen wie du, können zu dieser Zielgruppe gerechnet werden. Beispielsweise dadurch, dass sie an bestimmten sportartenbezogenen Prämien oder der Teilhabe an deiner Mission interessiert sind, wie (ehemalige) Vereinsmitglieder und Sportler aus derselben Sportart:

Beispiel: Unser Projektstarter Torsten Weber hat im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne diverse Prämien rund um den Radsport angeboten, die ihm von Unternehmen aus der Radsportbranche für sein Projekt zur Verfügung gestellt wurden. Mittels eines zielgerichteten Prämienshops hat er es geschafft, viele Unterstützer aus der Radsport-Community zu gewinnen, zu denen er im Vorfeld noch keine persönliche Beziehung hatte. 

70% der Unterstützer kommen aus der gleichen Stadt und Umgebung

Die zweite Zielgruppe wird durch Personen gebildet, die eine örtliche Bindung zu deinem Projekt aufweisen, wie bspw. lokale Unternehmen. Insbesondere durch das Anbieten von Sponsoring-Paketen im Prämienshop deiner Projektseite hast du daher die Chance, neue Sponsoren im Rahmen deiner Crowdfunding-Kampagne zu finden.

Die Einteilung deiner Crowd in diese zwei Zielgruppen bringt wie oben angemerkt den Vorteil mit sich, dass du deine Kommunikationsmaßnahmen zielgruppenorientiert und somit höchst effektiv vorbereiten kannst.

Konkret bedeutetet das, dass du entsprechend der Zielgruppe, die du ansprechen möchtest, sowohl den Kommunikationskanal als auch die Art der Ansprache abstimmst. Überlege dir, wen du am besten auf welchem Weg erreichst.

Die Zielgruppe, die eine emotionale Bindung zum Projekt hat, weil sie z.B. die gleiche Sportart betreibt, kann auf bestimmten Kanälen wie Facebook-Gruppen oder Wettbewerben aus dieser Sportart zu finden sein. Potenzielle Unterstützer, die du lokal ansprichst, kannst du über die lokale Presse (Lokalzeitung, Radio etc.) oder auch Offline-Events wie Dorffeste erreichen.

Der Mix macht’s

Insgesamt ist es wichtig, einen KommunikationsMIX zu wählen, sodass potentielle Unterstützer über verschiedene Wege mit dem Projekt in Berührung kommen. Dieser Mix kann aus persönlicher Ansprache, Posts in den Sozialen Medien und WhatsApp-Gruppen oder E-Mail-Verteilern und Plakaten/Flyern bestehen. Neben dem Kanal ist natürlich auch die Wortwahl entscheidend. Mach dir daher Gedanken darüber, warum Menschen dich unterstützen sollten, was ihre Mehrwerte sind und wie du deine Mission so kommunizierst, dass jeder am liebsten sofort Teil davon werden möchte.

Autor: Francesca Poschen

Francesca ist als „Head of Projekt“ die erste Ansprechpartnerin für unsere Projektstarter und deren Kampagnen. Wenn ihr ein Projekt bei uns starten wollt, werdet ihr nicht an ihr und ihrem Team vorbeikommen – denn sie beantworten euch jegliche Fragen rund um euer Projekt und helfen, eure Kampagne erfolgreich zu gestalten.


2 Kommentare

  1. Guten Tag,mein Name ist Renate Zimmermann. Ich bin Spielpädagogin und Kindergartenleiterin in Rheinfelden und meine Leidenschaft gehört dem Zaubern für und mit Kindern.
    Da ich auch gerne singe habe ich verschiedene Zauber- Kinder Lieder komponiert und geschrieben. 4 Lieder sind schon musikalisch gestaltet worden die nach meiner Ansicht und auch Rückmeldungen von Freunden und Kinder echt prima sind. Sie geben Mut und Kraft und eine Selbstwertgefühl – Hoffnung. Mein großer Traum wäre es eine CD mit Zauberliedern die ich getextet habe in Zusammenarbeit mit TOpX Music aus Villingen Schwenningen umzusetzen. Für den Musiker würden diesbezüglich halt schon Kosten anfallen die sich sicher bis 1500- 2000 Euro belaufen. Natürlich müsste ich das Ganze auch nochmals mit ihm besprechen.Die Arbeitskosten sollten mit diesem Projekt vom Musiker abgedeckt werden.
    Die Idee des Projekts wäre folgendermaßen:
    Kostenvoranschlag vom Musiker einholen . Diese Summe gilt dann als Spende für das Projekt
    Jeder Spender ab 20 Euro erhält eine Kiga. CD wenn der insg. Spendenbetrag zusammengekommen bzw. die CD Gestaltung fertig geworden ist.
    Folgende Fragen habe ich :
    Kann ich dies als Privatperson als Projekt eingeben?
    Was muss ich im Vorfeld beachten und angeben dass ich das Projekt starten kann?
    Muss ich alleine Projektunterstützer finden oder wird mit bei der Crow auch zusätzlich geholfen und unterstützt ?
    Dann soll ja jeder Spender ab 20 Euro bei Fertigstellung eine CD eine CD erhalten- Name und Anschrift wie geht das denn wegen dem Datenschutz?
    Was muss ich alles bringen, damit ich das Projekt starten kann?
    Natürlich würde ich auch selbst Reklame machen! Was gilt da zu beachten?
    Über eine Rückmeldung zu meinen Fragen würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, Renate Zimmermann

  2. Hallo Renate,

    vielen Dank für deine Anfrage! Das hört sich nach einer tollen Idee für ein Crowdfunding-Projekt an! Neben der Sportcrowdfunding-Plattform fairplaid betreuen wir auch einige kommunale Crowdfunding-Plattformen, für die dein Vorhaben wirklich sehr geeignet ist.

    Auf der Crowdfunding-Gestaltungsseite kannst du ganz einfach auch Prämien einbinden – darüber kannst du z.B. deine fertige Kindergarten-CD „verkaufen“. Andere Ideen wären: ein kleines Konzert für den nächsten Kindergeburtstag, eine Musizierstunde mit dir, eine Widmung auf der CD, …

    Zu deinen Fragen:
    Prinzipiell ist es möglich, auch als Privatperson ein Projekt zu starten – das müsste man dann im Individualfall je nach Plattform nochmal absprechen. Schreibe uns gerne einfach an crowdfunding@fairplaid.org oder rufe uns an unter +49 (0)711 21 72 597 8.

    Wichtig ist, dass du dein Vorhaben und deine Idee schön auf deiner Projektseite darstellst. Hier ein hilfreicher Artikel dazu: https://magazin.fairplaid.org/die-projektseite-welche-inhalte-fuehren-zum-erfolgreichen-crowdfunding-projekt/

    Nachdem das Projekt erfolgreich wurde erhältst du eine Liste mit allen Unterstützern, die eine Prämie ausgewählt haben. Hier erfahrst du Anschrift + Namen.

    Welche Dokumente du benötigst, sobald das Projekt erfolgreich war, siehst du hier: https://crowdfunding-hilfecenter.de/identifikation/

    Gerne können wir uns gemeinsam zu deinem Vorhaben austauschen und besprechen, wie du Unterstützer zu deinem Projekt findest. Der erste Schritt ist auf jeden Fall schon getan, du hast diesen Artikel gelesen 🙂

    Viele Grüße,
    Lena

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