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Crowdfunding im Lockdown als aktive Vorbereitung für den Wiedereinstieg

Roman Seiffert | 22. Februar 2021

Warum mit dem Crowdfunding-Projekt warten bis der Lockdown vorbei ist? Jetzt ist die Zeit aktiv den Wiedereinstieg in den Sport vorzubereiten und Crowdfunding kann dir genau jetzt helfen. Wir haben gute Gründe, warum Crowdfunding noch vor dem Wiedereinstieg in den Sportalltag Sinn macht.

Die Grundannahme des Crowdfundings im Sport ist die Verteilung der Last von wenigen Schultern auf Viele. Es ist einfacher viele kleine Spender zu finden, als einen großen. Diese Annahme war selten so aktuell wie in der Pandemie. Crowdfunding ist mehr als die Lösung für Finanzierungslücken und sogar eine Chance zur Mitgliederbindung.

Gemeinsame Erfolge feiern

Ob eine coole Aktion im Training, das Mitfiebern beim Spiel oder das Erreichen von Aufstiegen und Klassenerhalten. Der Sport ist gespickt mit vielen gemeinsamen Erfolgserlebnissen. Aber dieses Gefühl lässt sich im digitalen Universum kaum erreichen. Laufchallenges setzen auf ein gegeneinander und stärkt kaum das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein Gefühl, welches im Vereinssport zentral und wichtiger Bestandteil der Mitgliederbindung ist.

Tor

Deine Crowdfunding-Aktion schafft ein gemeinsames Ziel, dem sich neben den Unterstützern alle weiteren Vereinsmitglieder, Fans, Spieler oder Sponsoren verbunden fühlen. Alle fiebern dem Erreichen der Zielsumme entgegen und freuen sich, wenn das Projekt die 100 % erreicht hat.

Crowdfunding als Marketingkampagne

Crowdfunding kann durch seine Kommunikation die Wirkung einer guten Marketingkampagne erreichen. Auf verschiedenen Wegen wird eine möglichst große Zielgruppe angesprochen. Der Sieger des 7. Laufwettbewerbs und 3. Fifa-Turnier ist für den Newsletter nur ein kleines Highlight. Diese sind ohnehin rar. Derbys, Heimspiele und Siege sind Kommunikationsanlässe die ausbleiben.

Die Ankündigung zu deinem Crowdfunding hingegen, sind Neuigkeiten, die eure Mitglieder und Fans sicher wahrnehmen, ansprechen und abholen. Der Unterstützungsprozess involviert die Mitglieder in ein gemeinsames Projekt. Zur Umsetzung und Nutzung haben alle Mitwirkenden einen wichtigen Teil beigetragen. Und wie ihr im Nachgang mit der (neu-)gewonnenen Crowd umgehen könnt lest ihr hier.

Digital und einfach

Die Durchführung deines Crowdfundings in der Pandemie ist ohne Einschränkungen möglich. Das Projekt ist für deine Crowd unabhängig online einsehbar. Der Kontakt zum Projektcoach ist digital und das Wichtigste ist – die Bewerbung für euer Projekt kann auch digital stattfinden. Über Newsletter, E-Mail, Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter oder TikTok macht ihr auf euer Vorhaben aufmerksam. Alle Tools, könnt ihr selbstverständlich online nutzen und somit unabhängig von Kontaktbeschränkungen planen und arbeiten.

Ausrichtung auf die Zukunft

Die Digitalisierung galt schon vor der Pandemie als wichtiger Grundbaustein für den Verein der Zukunft. Auch die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit spiegelt sich im Spitzen- aber auch im Breitensport wider. Gute Beispiele sind die Formel E oder die Stuttgarter Kickers, die mit ihrem Crowdfunding eine nachhaltige Flutlichtanlage finanziert haben. Auch die Verlagerung des Sportangebots aus vollen Fitnessstudios an die frische Luft ist schon vor der Pandemie erkennbar gewesen. Jetzt geht der Trend noch klarer in Richtung Outdoorsport. So nutzt Bremen 1860 gerade ein Crowdfundingprojekt um ihren Mitgliedern ein Outdoor-Fitnesspark anzubieten. Für eine solche Ausrichtung findet ihr sicher Unterstützer/innen in eurem Umfeld und ihr kommt eurem Verein 3.0 einen Schritt näher. Herausragender Nebeneffekt ist dabei selbstverständlich die zuvor erwähnte Mitgliederbindung.

Einfach Machen!

Das Wichtigste bei allen Themen die bisher aufgekommen sind – Ihr setzt euer Projekt um. Vom kleinen Projekt für neue Trikots bis zum Großprojekt für die Renovierung eures Vereinsheims oder den Bau eines Outdoor-Fitnessparks, der Profiteur ist euer Verein. Das war schon vor der Pandemie das Hauptziel eines Crowdfundings und ist es auch im Lockdown noch. Allerdings unterstützt euch das Projekt in dieser Zeit ganz besonders. Nutzt den Lockdown als Chance für euren Verein. Schafft einen Anknüpfungspunkt für die Zeit nach den Kontaktbeschränkungen, wenn für euch die Umsetzung ansteht. Warten kann jeder – Machen auch!

In der Ruhe liegt die Kraft

Der Lockdown wirkt wie eine Pause in unserem Alltag. Vor der Pandemie waren wir dreimal die Woche beim Sport, trafen uns zweimal mit Freunden und am Wochenende stand noch der Geburtstag der Tante und das Heimspiel an. Wir sprangen von einem Event zum nächsten mit einer Flut an Nachrichten und Informationen, die in der Masse untergingen.

Berge

Sport machen wir vielleicht noch alleine, der Weg ins Büro fällt weg und Familienfeiern sind schon seit fast einem Jahr eher kleine gemeinsame Spaziergänge an der frischen Luft. Wie wird das aussehen, wenn Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden, Restaurants und Sportanlagen wieder auf machen? Das ist schwer vorher zu sehen, aber das Gefühl geht wieder zurück in die Richtung des vollen ehemaligen Alltags.

Jetzt können wir unsere Botschaften im derzeitigen Alltag der Menschen platzieren. Sie nehmen unsere Nachrichten viel eher wahr und sind für kreative Ideen sehr empfänglich. Positive Ausblicke in die Zukunft sind dabei selbstverständlich besonders wirksam.

Crowdfunding ist hier ein verbindendes Element, welches das Emotionale des Sporttreibens (gemeinsame Erfolgserlebnisse) mit der finanziellen Lösung von Projekten verbindet. Insbesondere die emotionalen Momente bleiben im Lockdown für uns aus. Starte dein Crowdfundingprojekt noch im Lockdown und schaffe einen positiven Ausblick für die Zeit danach. Es war nie einfacher, deine Unterstützer/innen zu erreichen, emotional anzusprechen und einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen.

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Autor: Roman Seiffert

Roman ist bei fairplaid im Projektcoaching und in der Kommunikation aktiv. Angefangen habt er seine Laufbahn im Fußball und ist dann über eine kurze Zeit beim Tischtennis zum Feldhockey gelangt. "Mit Motivation und Herzblut kann man viel bewegen."


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