• Crowdfunding im Lockdown als aktive Vorbereitung für den Wiedereinstieg

    Warum mit dem Crowdfunding-Projekt warten bis der Lockdown vorbei ist? Jetzt ist die Zeit aktiv den Wiedereinstieg in den Sport vorzubereiten und Crowdfunding kann dir genau jetzt helfen. Wir haben gute Gründe, warum Crowdfunding noch vor dem Wiedereinstieg in den Sportalltag Sinn macht.

    Die Grundannahme des Crowdfundings im Sport ist die Verteilung der Last von wenigen Schultern auf Viele. Es ist einfacher viele kleine Spender zu finden, als einen großen. Diese Annahme war selten so aktuell wie in der Pandemie. Crowdfunding ist mehr als die Lösung für Finanzierungslücken und sogar eine Chance zur Mitgliederbindung.

    Gemeinsame Erfolge feiern

    Ob eine coole Aktion im Training, das Mitfiebern beim Spiel oder das Erreichen von Aufstiegen und Klassenerhalten. Der Sport ist gespickt mit vielen gemeinsamen Erfolgserlebnissen. Aber dieses Gefühl lässt sich im digitalen Universum kaum erreichen. Laufchallenges setzen auf ein gegeneinander und stärkt kaum das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein Gefühl, welches im Vereinssport zentral und wichtiger Bestandteil der Mitgliederbindung ist.

    Tor

    Deine Crowdfunding-Aktion schafft ein gemeinsames Ziel, dem sich neben den Unterstützern alle weiteren Vereinsmitglieder, Fans, Spieler oder Sponsoren verbunden fühlen. Alle fiebern dem Erreichen der Zielsumme entgegen und freuen sich, wenn das Projekt die 100 % erreicht hat.

    Crowdfunding als Marketingkampagne

    Crowdfunding kann durch seine Kommunikation die Wirkung einer guten Marketingkampagne erreichen. Auf verschiedenen Wegen wird eine möglichst große Zielgruppe angesprochen. Der Sieger des 7. Laufwettbewerbs und 3. Fifa-Turnier ist für den Newsletter nur ein kleines Highlight. Diese sind ohnehin rar. Derbys, Heimspiele und Siege sind Kommunikationsanlässe die ausbleiben.

    Die Ankündigung zu deinem Crowdfunding hingegen, sind Neuigkeiten, die eure Mitglieder und Fans sicher wahrnehmen, ansprechen und abholen. Der Unterstützungsprozess involviert die Mitglieder in ein gemeinsames Projekt. Zur Umsetzung und Nutzung haben alle Mitwirkenden einen wichtigen Teil beigetragen. Und wie ihr im Nachgang mit der (neu-)gewonnenen Crowd umgehen könnt lest ihr hier.

    Digital und einfach

    Die Durchführung deines Crowdfundings in der Pandemie ist ohne Einschränkungen möglich. Das Projekt ist für deine Crowd unabhängig online einsehbar. Der Kontakt zum Projektcoach ist digital und das Wichtigste ist – die Bewerbung für euer Projekt kann auch digital stattfinden. Über Newsletter, E-Mail, Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter oder TikTok macht ihr auf euer Vorhaben aufmerksam. Alle Tools, könnt ihr selbstverständlich online nutzen und somit unabhängig von Kontaktbeschränkungen planen und arbeiten.

    Ausrichtung auf die Zukunft

    Die Digitalisierung galt schon vor der Pandemie als wichtiger Grundbaustein für den Verein der Zukunft. Auch die Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit spiegelt sich im Spitzen- aber auch im Breitensport wider. Gute Beispiele sind die Formel E oder die Stuttgarter Kickers, die mit ihrem Crowdfunding eine nachhaltige Flutlichtanlage finanziert haben. Auch die Verlagerung des Sportangebots aus vollen Fitnessstudios an die frische Luft ist schon vor der Pandemie erkennbar gewesen. Jetzt geht der Trend noch klarer in Richtung Outdoorsport. So nutzt Bremen 1860 gerade ein Crowdfundingprojekt um ihren Mitgliedern ein Outdoor-Fitnesspark anzubieten. Für eine solche Ausrichtung findet ihr sicher Unterstützer/innen in eurem Umfeld und ihr kommt eurem Verein 3.0 einen Schritt näher. Herausragender Nebeneffekt ist dabei selbstverständlich die zuvor erwähnte Mitgliederbindung.

    Einfach Machen!

    Das Wichtigste bei allen Themen die bisher aufgekommen sind – Ihr setzt euer Projekt um. Vom kleinen Projekt für neue Trikots bis zum Großprojekt für die Renovierung eures Vereinsheims oder den Bau eines Outdoor-Fitnessparks, der Profiteur ist euer Verein. Das war schon vor der Pandemie das Hauptziel eines Crowdfundings und ist es auch im Lockdown noch. Allerdings unterstützt euch das Projekt in dieser Zeit ganz besonders. Nutzt den Lockdown als Chance für euren Verein. Schafft einen Anknüpfungspunkt für die Zeit nach den Kontaktbeschränkungen, wenn für euch die Umsetzung ansteht. Warten kann jeder – Machen auch!

    In der Ruhe liegt die Kraft

    Der Lockdown wirkt wie eine Pause in unserem Alltag. Vor der Pandemie waren wir dreimal die Woche beim Sport, trafen uns zweimal mit Freunden und am Wochenende stand noch der Geburtstag der Tante und das Heimspiel an. Wir sprangen von einem Event zum nächsten mit einer Flut an Nachrichten und Informationen, die in der Masse untergingen.

    Berge

    Sport machen wir vielleicht noch alleine, der Weg ins Büro fällt weg und Familienfeiern sind schon seit fast einem Jahr eher kleine gemeinsame Spaziergänge an der frischen Luft. Wie wird das aussehen, wenn Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden, Restaurants und Sportanlagen wieder auf machen? Das ist schwer vorher zu sehen, aber das Gefühl geht wieder zurück in die Richtung des vollen ehemaligen Alltags.

    Jetzt können wir unsere Botschaften im derzeitigen Alltag der Menschen platzieren. Sie nehmen unsere Nachrichten viel eher wahr und sind für kreative Ideen sehr empfänglich. Positive Ausblicke in die Zukunft sind dabei selbstverständlich besonders wirksam.

    Crowdfunding ist hier ein verbindendes Element, welches das Emotionale des Sporttreibens (gemeinsame Erfolgserlebnisse) mit der finanziellen Lösung von Projekten verbindet. Insbesondere die emotionalen Momente bleiben im Lockdown für uns aus. Starte dein Crowdfundingprojekt noch im Lockdown und schaffe einen positiven Ausblick für die Zeit danach. Es war nie einfacher, deine Unterstützer/innen zu erreichen, emotional anzusprechen und einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen.

  • 7 Ideen für deinen Verein im Lockdown

    Der Lockdown geht in die Verlängerung. Eure Sportart darf weiter nicht ausgeführt werden? Es gibt trotzdem viel zu tun – und zu teilen. Wieso damit bis zum Ende des Lockdowns warten?

    Bei Mitgliedern im Alltag bleiben: Dein Verein prägt den Alltag deiner Mitglieder. Nach der Schule oder Arbeit, zwischen Klausuren und Präsentationen ist der Verein ein Ort zum abschalten, ablenken und einfach Spaß haben. Corona macht dir einen Strich durch die Rechnung. Dein Verein ist sowohl bei den Mitgliedern, als auch bei Trainern und Vorstand aus dem Alltag gerissen worden. Werde aktiv, damit dein Verein ein Teil des Alltags bleibt.

    1. Digitale Trainingseinheiten

    Ein Krafttraining oder eine Yoga-Session oder eine kleine Taktiksitzung sind perfekte Kommunikationsanlässe. Gemeinsam entwickelt ihr euch nicht nur sportlich weiter, sondern könnt es mit allen Fans und Mitgliedern teilen. Ladet doch ein kleines Foto von eurer Sportsession hoch oder teilt es in einem Bericht im Newsletter. Euren Trainingsplan könnt ihr direkt mitschicken und weitere Mannschaften und Mitglieder herausfordern. Welche Mannschaft schafft die meisten Liegestütze oder kann den Ball am längsten hochhalten?

    Digitales Yoga

    2. Spendenlauf

    Ein klassischer Spendenlauf, mit dem ihr den Mitgliedern eine Challenge setzen könnt. Ein Smartphone hat jeder in der Tasche, kurzer Download einer Laufapp und Kilometer sammeln. Hier findest du direkt eine App. Einen Vergleich verschiedener Apps findest du unter diesem Link. Legt einen Zeitraum fest in dem es für die Mitglieder zählt. Kleine Preise für die besten Läufer dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Beim Spendenzweck sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Förderverein, die Tafel und weitere soziale Vereine aus der Gegend freuen sich sicher über eure Spende.

    3. Im Schrank kramen

    Ihr habt Dinge die ihr schon lange anpacken wolltet! Clubhaus streichen, Schränke aufräumen, Spinde für die Kabinen oder neue Schuhbürsten anschaffen oder etwas anderes? Jetzt ist die Zeit Dinge anzufassen und für den Re-Start vorzubereiten. Das Clubhaus streichen, statt den ursprünglich geplanten Heimspielen. Die Schränke aufräumen und euren (Co-)Trainern mitteilen, schafft eine große Motivation für die Zeit, wenn ihr wieder Sport machen dürft. Und wie sehr freut sich der Platzwart über saubere Kabinen, weil neue Schuhbürsten vor den Umkleiden stehen? Und jede dieser Aktionen schafft eine Geschichte für eure Kanäle, vom Newsletter über die sozialen Medien profitieren alle. Hier findet ihr viele tolle Beispiele.

    4. Weihnachtsaktion

    Als Team oder Verein könnt ihr Plätzchen backen, Weihnachtskarten basteln oder weitere schöne Weihnachtsdekorationen herstellen. Jeder von euch bekommt eine Aufgabe, ein Rezept oder ähnliches. Im Anschluss verschickt ihr an besonders treue Fans tolle Weihnachtskarten oder eine kleine Tüte Weihnachtsplätzchen. Filmt und fotografiert eure Sessions so bekommt ihr tolle Bilder für Facebook, Instagram und co. Darüber hinaus freuen sich eure Mitglieder über die Aufmerksamkeit. Der TV-Uelzen schenkt seinen Mitgliedern einen sportlichen Adventskalender.

    5. Digitales Kaffeetrinken

    Findet euren regelmäßigen Termin für kleine Gespräche und Updates. Jeden Sonntag um 15 Uhr ein kleines digitales Kaffeetrinken. Überlegt euch kleine Icebreaker und Gesprächsthemen, Ideensammlungen dazu findet ihr beispielsweise hier. Ihr könnt diesen Rahmen auch für ein Quiz oder eine kurze Präsentation eurer neuen Ideen für die Zeit nach dem Lockdown nutzen. Schaut auf Kahoot.com vorbei. Dort könnt ihr sowohl ein bereits fertiges Quiz auswählen, als auch ein Quiz aus Fragen über euren Verein erstellen. Im Rahmen eines digitalen Kaffeetrinkens lassen sich der Spendenlauf und die digitalen Trainingseinheiten herausragend an die Mitglieder kommunizieren und eine Siegerehrung durchführen. Bringt die Mitglieder an einen digitalen Tisch, damit euer Verein Alltag der Sportler bleibt.

    6. Sorgentelefon für Mitglieder

    Eure Mitglieder sind aufgrund der Pandemie im Home-Office oder in Kurzarbeit? Eure Mitglieder fühlen sich aufgrund der Kontaktbeschränkungen einsam? Wisst ihr wie sich eure Mitglieder fühlen und was sie brauchen? Häufig hilft ein Telefonat. Bietet Mitgliedern eine Anlaufstelle, an der sie euch erreichen können. Vom zuhören entwickeln sich kleine Aufgaben, die ihr ohne weiteres für eure Mitglieder erledigen könnt. Seid Ansprechpartner für die Mitglieder und findet heraus, was sie benötigen. Ein gutes Beispiel vom MTV Stuttgart findet ihr in deren E-Paper. phone

    7. Digitalisierung der Vereinsstrukturen

    Online-Training, Online-Meeting und Mitgliederversammlungen digital. Jetzt ist die Zeit das Thema Digitalisierung anzugehen. Das fängt bei eurem Social-Media-Auftritt an. Welche Kanäle könnt ihr für euch sinnvoll nutzen? Einmal eingerichtet ist das absetzen von Posts eine Kleinigkeit. Erzählt die spannenden Geschichten, die euer Verein auch in der Coronazeit schreibt. Eure Mitgliederversammlung  könnt ihr ebenfalls digital halten. So geht’s! Dazu gehören Tools, mit denen ihr günstig Meetings erstellen und gemeinsam Sport machen könnt. Die verschiedenen Tools könnt ihr hier vergleichen, da ist auch das richtige Tool für euren Verein dabei. Und wenn ihr gegenüber anderen Vereinen einen großen Vorteil erarbeiten wollt, findet eure digitale Lösung für die Mitgliederverwaltung. Über Cloud-Lösungen könnt ihr eure Mitglieder verwalten oder eure Kasse einsehen und prüfen. Und das ganze unabhängig von eurem Aufenthaltsort. Das geht im Homeoffice. Damit kommt ihr dem digitalen Verein einen großen Schritt näher. Welche Software für euch passt findet ihr hier heraus.

    Kleiner Aufwand – große Wirkung

    Ihr habt viele kleine Projekte, oder wenige große? Eure Trainingseinheiten und Spieltage fallen aus? Trotzdem könnt ihr euren Verein und eure Mitglieder unterstützen. Geht die Projekte an. Dafür braucht ihr nicht unbedingt ein großes Projekt. Es sind kleine Aktionen, mit denen ihr eure Kanäle bespielt und so eure Mitglieder erreicht. Auch bei größeren Projekten könnt ihr eure Mitglieder mit einbinden. Startet für euer Projekt ein Crowdfunding. Seid kreativ, sprecht mit anderen Mitgliedern und setzt euch konkrete Ziele. Bindet eure Mitglieder ein, fordert Sie direkt heraus und schafft kleine Wettbewerbe.  Dann bleibt euer Verein auch über Corona hinaus dem Alltag der Mitglieder verbunden.