• Padel auf dem Vormarsch

    In Spanien bereits bekannt und beliebt, in Deutschland auf dem Vormarsch. Padel ist eine Trendsportart, die Elemente des Tennis mit den Besonderheiten von Squash vereint. Vor allem für begeisterte Anhänger von Rückschlagsportarten ist es eine willkommene Alternative und Herausforderung.

    Auch in Altenberge-Erika ist man begeistert von der aufkommenden Sportart und nun bietet sich endlich die Gelegenheit auf der Anlage des TC Altenberge-Erika e.V. eine Padel-Anlage zu errichten. Allerdings muss dafür einer der fünf Außenplätze umgebaut werden. Das hindert den Projektstarter und Vorsitzenden Klaus Bruno, aber nicht daran die Idee in die Tat umzusetzen. Unterstützt wird die Umsetzung vom KSB-Emsland. Um das Risiko für den Verein zu minimieren wurde sich für eine Sportcrowdfunding-Kampagne bei fairplaid entschieden. Das Ziel war es innerhalb von 30 Tagen 6.000 € einzusammeln.

    Was ist Padel?

    Im Gegensatz zu anderen Rückschlagspielen wird Padel-Tennis nur im Doppel gespielt. Das Spielfeld ist dabei durch mit Drahtgitterelementen verstärkten Glaswänden begrenzt und die Teams sind in der Mitte durch ein Netz voneinander getrennt. Der Schläger ist allerdings nicht besaitet, sondern besteht ursprünglich aus Holz und inzwischen aus einer Kunststofffläche mit einer nicht limitierten Anzahl Löchern. Das interessanteste jedoch ist die Möglichkeit die Wände mit in den Ballwechsel zu integrieren. Dadurch entstehen schnelle, ungewohnte Ballwechsel, die langanhaltenden Spielspaß garantieren. Der Sport ist besonders in Spanien und im südamerikanischen Raum beliebt, wo er in den Top 3 der beliebtesten Sportarten gelistet ist. Auch wenn es diesen Sport schon seit 50 Jahren gibt, gehört er in Europa bisher noch zu den Randsportarten. Entsprechend den Wachstumsraten ändert sich das vielleicht bald. So gibt es deutschlandweit aktuell 39 Anlagen, was ca. 62 Plätzen entspricht und 1.880 aktive Spieler/innen, die sich auf nationalen Turnieren messen können. Der Sport eignet sich durch seine Besonderheiten vor allem gut für Anfänger und fördert den Spaß an Rückschlagspielen, da es hier mehr auf Taktik und Geschick, als auf Kraft ankommt.

    Vorbereitung der Sportcrowdfunding

    Bereits in der Vorlaufzeit wurde schnell klar, wie begeistert Klaus Bruno den neuen Padelplätzen entgegenfiebert. Als die Prüfungsanfrage der Projektseite unsere Projekt-Coaches erreichte war die Seite schon vollständig ausgefüllt, sodass lediglich noch minimale Feinabstimmungen vorgenommen werden mussten. Dementsprechend konnte sich Klaus Bruno noch ausreichend Zeit nehmen, um die Bewerbung seines Projektes vorzubereiten.

    Projektverlauf

    Nach der enthusiastischen Vorbereitung war es nicht verwunderlich, dass das Projekt einen vorbildlichen Start hinlegte. Bereits am ersten Tag unterstützten fast 50 Leute das Projekt, was natürlich ein Katalysator für den weiteren Verlauf des Projekts darstellte. Besonders die Bewerbung über WhatsApp entpuppte sich als äußerst effektiv, da die Crowd dadurch persönlich angesprochen werden konnte und sich nicht zweimal bitten ließ. Denn schließlich können sich von dem neuen Padel-Platz alle Mitglieder Spaß und Abwechslung erhoffen. Selbstverständlich wurde das Projekt auch über die sozialen Medien beworben, womit zusätzliche Reichweite und Aufmerksamkeit erzielt werden konnte. Dort wurden vor allem Updates zum Stand des Projekts und zu der Fördersystematik gegeben. ⤷ Deine Crowd, wo kommen die Unterstützer/innen her? Erfahre mehr im Magazin-Artikel rund um deine Crowd.

    Prämien

    Ein zusätzlicher Anreiz das Projekt zu unterstützen waren die diversen Prämien des TC Altenberge-Erika e.V. Wer zum Beispiel über das Projekt auf den Verein und die Sportart aufmerksam geworden ist, konnte sich als Prämie entweder fünf Padel-Einheiten oder eine einjährige Mitgliedschaft im Verein sichern, was das Recht zur Nutzung der gesamten Anlage beinhaltet. Es war also für alle etwas dabei und wer neugierig geworden ist, kann sich auch weiterhin beim Verein nach Schnupperstunden in der neuen Sportart erkundigen.

    Schluss, Aus, Ende

    Mit Anbruch der heißen Phase war die Zielsumme dann bereits fünf Tage vor Projektende erreicht. Insgesamt kamen mit 105 % der Zielsumme 6.270 € von 159 Unterstützer/innen zusammen. Dabei wurde das Projekt mit 2.260 € aus dem Fördertopf des DOSB gefördert. Ein schöner Zug war es  auch, sich noch einmal bei allen Unterstützer/innen zu bedanken.

    Was Du vom TC Altenberge-Erika e.V. lernen kannst:

        • Überzeuge als Erstes deine engeren Kontakte von deinem Projekt und lass die Unterstützerzahl steigen
        • Der Kommunikationsmix bei der Bewerbung ist wichtig für den Reichweitenaufbau
        • Bedanke Dich am Ende bei den Unterstützer/innen und nimm sie in dein Netzwerk auf

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  • Cyberthlon statt Triathlon – Kreativer Umgang mit den Einschränkungen

    Es ist eine harte Zeit für alle Sportverrückten da draußen. Das Sporttreiben in Gruppen liegt weiterhin brach und so auch die sportlichen Wettkämpfe. Wie schön wäre es aus diesem Kreis einfach mal auszubrechen und sich in einem fairen Wettkampf unter gleichen Bedingungen zu messen?

    Exakt das Gleiche hat sich auch Nicholas Kehe von der Wassersport-Vereinigung Cassel 1919 e.V. gedacht und kurzerhand einen virtuellen Parkour zur Bestreitung eines infektionsfreien Duathlon entworfen. Dabei konnten die Teilnehmer/innen mit ihrem eigenen Fahrrad zur Cyberthlon-Arena anreisen und dort auf einem Smart-Trainer erst Rad fahren, dann laufen und anschließend wieder aufs Fahrrad steigen. Teilnehmen durften alle, die sich mal wieder messen wollten. Damit das Ganze in Zukunft wieder stattfinden, die Technik verbessert werden und alles auch ohne eigenes Fahrrad genutzt werden kann, legte der Verein nun ein Sportcrowdfunding-Projekt mit einer Zielsumme von 5.100 € zur Finanzierung des Equipments auf fairplaid.org an.

    Projektstart

    Mit dem Start des Projekts wurde dann auch die Kommunikation hochgefahren und da Nicholas nicht das erste Mal ein Crowdfunding-Projekt gestartet hat, wusste er auch genau wie. Ein Video in dem erklärt wurde, wie Crowdfunding bei fairplaid funktioniert sollte die Unterstützer/innen erst einmal aufwärmen und ein Verständnis für das Thema schaffen. Anschließend wurde das Projekt mit kreativen Videos und Posts über die sozialen Medien und dabei vor allen Dingen über Facebook verbreitet. Insbesondere der begleitende Aufruf, das Projekt, bzw. den Post zu teilen, hat zu einer guten Reichweitensteigerung geführt. Hilfreich war auch die aktivierende und authentische Ansprache der Crowd, die die gesamte Kommunikation sehr sympathisch gemacht hat.

    Projektmitte

    Die Halbzeit des Projekts fiel dann überraschender Weise auf das Osterwochenende, was zu einem kurzen Unterstützungsstop geführt hat. Aber auch davon ließ sich Nicholas und sein Team nicht abhalten und kommunizierte fleißig weiter. Unter anderem wurden Updates zum Fundingstand des Projekts gebracht und sich natürlich schon einmal für alle eingegangenen Unterstützungen bedankt.

    Prämien

    Was wäre ein Projekt bloß ohne die Prämien? Auch hierzu wurden sich viele Gedanken gemacht und da die Unterstützer/innen zum Teil wahrscheinlich selber am Cyberthon teilnehmen wollten gab es natürlich auch die entsprechende Prämie dafür. Die Prämie 0,0001 s. Zeit-Gutschrift und Dankeskarte war der absolute Renner und für 10 € auch sehr erschwinglich. Kein Wunder: Für schlappe 10.000 € hat man hier ja auch schon eine Sekunde Vorsprung!

    Aber auch sonst gab es coole Prämien. Zum Beispiel wurden lokal ansässige Fahrradhändler gefragt, ob ihre Produkte als Prämien über das Crowdfunding veräußert werden dürften. Das Projekt profitiert also von mehr Anreizen zur Unterstützung und der Fahrradladen von Werbung über das Projekt. Eine solche Zusammenarbeit lohnt sich also!

    Die sympathische Ansprache und die kreativen Prämien haben sich am Ende im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt. Das Projekt erreichte, mit einer Fundingsumme von 5.303,37 € und der Hilfe 118 Unterstützer/innen, 104 % der Zielsumme. Nicht zuletzt auch dank der Hilfe des #SupportYourSport-Fördertopfs vom DOSB aus dem 2.040 € in das Projekt flossen.

    Wir bedanken uns für das tolle Projekt und wünschen viel Spaß und Erfolg beim nächste Cyberthlon!

    Was du von der Wassersport-Vereinigung Cassel 1919 e.V. lernen kannst:

      • Sei authentisch und aktivierend in der Ansprache
      • Überlege dir welche Prämien deine Unterstützer/innen haben wollen
      • Binde auch die lokale Wirtschaft als Prämiengeber in dein Projekt ein und vergrößere so deine Bekanntheit und dein Netzwerk!

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  • Welche Effekte hat Crowdfunding tatsächlich für deinen Verein?

    Was fällt dir als Erstes bei dem Begriff Crowdfunding ein, was sind die Vorteile und warum lohnt sich Crowdfunding überhaupt? Fragen über Fragen und die Antwort darauf ist bei den meisten „Geld“. Was wäre, wenn wir dir sagen Crowdfunding ist mehr als das? Denn Crowdfunding IST mehr als das und wir wollen dir zeigen, was du außer der Finanzierung noch alles mit deinem Projekt erreichen kannst.

    Dein Crowdfunding-Projekt hast du aus einem bestimmten Grund angelegt und es ist dir wahrscheinlich eine Herzensangelegenheit, diesen Anlass zu fördern. Eins ist jedoch sicher: Auf dem Weg dorthin brauchst du finanzielle Mittel, um deine Vision umzusetzen. Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass Geld nur ein Mittel zum Zweck ist und dein Hauptmotiv ein anderes ist. Nämlich die nachhaltige Stärkung deiner Mission. Um deine Vision also rauszutragen, überlegst du dir, wer deine Unterstützer/innen sein könnten und wie du sie erreichst, um diese dann mit deiner Leidenschaft zu infizieren.

    Die tägliche Werbung, die du für das Projekt machst, resultiert in einer ganzen Menge Aufmerksamkeit, die deinem Verein auch darüber hinaus viel nutzen kann. Sie bringt Effekte mit sich, die weit über die Akquise von finanziellen Mitteln hinaus gehen. Diese Nebeneffekte können sehr vielfältig sein und wurden uns bereits von mehreren Personen mit fairplaid-Projekten zurückgemeldet.

    Kann ich euch auch ohne Geld helfen?

    Nicht jeder kann oder möchte dein Projekt mit Geld unterstützen. Das ist völlig in Ordnung und brauch dich nicht abzuschrecken. Viele Leute fragen nämlich nach oder während der Crowdfunding-Kampagne, wie sie sonst helfen können und bieten kurzerhand z. B. Sachleistungen wie Gerätschaften oder Trainingsequipment an. Uns wurde auch schon berichtet, dass zum Teil Fahrdienste oder Privatpersonen angeboten haben die Kinder zum Training zu fahren, falls diese es nicht selber schaffen. Oder jemand hat Kontakte zu Redakteuren und leitet die Aktion weiter, sodass sie noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Auch Produkthersteller, die vom Crowdfunding-Projekt gehört haben, aber nicht selber finanziell unterstützen können, bieten den Vereinen Rabatte für ihre geplanten Anschaffungen an. Kurz gesagt: Innerhalb der Crowd verstecken sich oft noch unentdeckte Talente und Kompetenzen, die sich mit einer Crowdfunding-Aktion offenbaren.

    Publikumsmagnet

    Es gibt Zeiten, da steht im Amateursport alles still und Vereine versuchen sich über Wasser zu halten. Gerade dann ist es notwendig schon einmal die Basis für den Wiedereinstieg zu finden und in den Köpfen der Menschen zu bleiben. Bereits unsere ersten Projektstarter berichteten uns von höheren Zuschauerzahlen, nachdem das Crowdfunding durchgeführt wurde. Herzuleiten ist das relativ einfach. Über die erhöhte Präsenz während der Kampagne steigt natürlich auch die Aufmerksamkeit für den Sportakteur und die Leute, die den Akteur bisher noch nicht kannten oder nur wenig Berührungspunkte hatten, informieren sich über das Sportangebot, die Spielpläne und entscheiden sich mal zu einem der Spiele zu gehen. Eventuell hast du auch Prämien wie Kaffee & Kuchen beim nächsten Heimspielbesuch angeboten und so die Leute zu euch gezogen. Eine weitere Erklärung ist auch, dass die Unterstützer/innen das neue Trikot oder die modernisierte Anlage live sehen wollen und daher zum nächsten Event kommen. Im besten Fall habt ihr sie dazu eingeladen und zeigt so eure Wertschätzung, während ihr gleichzeitig von höheren Cateringeinnahmen profitiert.

    Von ihr zu wir

    Wenn es richtig gut gelaufen ist, habt ihr eure neuen Zuschauer so von euch  überzeugen können, dass sie sich kurzerhand dazu entschieden haben auch Teil dieser großartigen Gemeinschaft zu werden. Aber auch sonst gebt ihr euren bestehenden Mitgliedern die Chance, über ein Crowdfunding bis zu einem gewissen Maße an den Entscheidungen im Verein zu partizipieren. Ihr zeigt euren Willen den Verein weiterzubringen, bittet eure Mitglieder um Feedback und Unterstützung und entwickelt so eine Dynamik, die den Verein näher zusammenbringt. Eure Mitglieder freuen sich über coole Prämien und dass sich im Verein etwas bewegt und werden sich so auch in Zukunft mehr für den Verein engagieren und gerne da sein. Du glaubst uns nicht? Dann schau dir mal das Beispiel Vorwärts Spoho 98 e.V. an. Beim Crowdfunding hat jeder geholfen, wo er/sie kann und alle wollten den neuen Platz haben. Durch das Projekt, in das jede/r mit einbezogen wurde, ist der Verein jetzt viel enger zusammengerückt und auch Folgeaktionen wie „Scheine für Vereine“ laufen besser als zuvor.

    Aber auch hier ist noch nicht Schluss! Uns erreichten auch schon Erfahrungsberichte, nach denen die Leute aus der Region so begeistert von dem Crowdfunding-Projekt waren, dass sich kurzerhand Verwandte oder Bekannte von Mitgliedern, aber auch Unbekannte beim Verein angemeldet haben oder sich ehrenamtlich engagieren.  Schlüpfe also nicht einfach nur in die Rolle des/der Projektstarters/in, sondern bedenke, dass das Projekt dem gesamten Verein nutzen wird und sich daher alle freuen, wenn sie irgendwie helfen können. Sie müssen nur darauf aufmerksam gemacht werden. Lies dir hierzu gerne mal die Erfolgsgeschichte vom TuS Neuhofen durch und erfahre, wie sie es geschafft haben die Massen zu begeistern.

    Was passiert, wenn du mehr Mitglieder, Zuschauer und Aufmerksamkeit bekommst?

    Das ist eine gute Frage, für die ich gerne auf den Profisport verweise. Ein Verein mit viel Reichweite, einem fröhlichem Miteinander und einer Menge Mitgliedern, sowie Zuschauern, ist natürlich automatisch interessanter für Sponsoren und andere Partner, die durch euch von neuen Kunden oder einem besserem Image profitieren. Dieser Effekt kann sich nach dem erfolgreichen Projekt einstellen, ist aber durchaus auch schon vorher möglich. Durch Prämien für und von Unternehmen hast du die Möglichkeit Kontakt zu der lokalen oder regionalen Wirtschaft herzustellen und wenigstens schon einmal in deren Kopf zu sein. Wenn sie dann noch sehen, wie viel Leute durch das Crowdfunding auf euch aufmerksam werden, habt ihr die Chance den Sack zuzumachen. Entweder indem Sponsorenpakete gekauft werden oder indem euch Prämien in Form von Gutscheinen zur Verfügung gestellt werden. So habt ihr neue Partner und Sponsoren gewonnen, mit denen ihr eventuell noch über Jahre zusammenarbeitet. Genau wie der TuS Neuhofen hat auch der Vorwärts Spoho 98 e.V. erstmalig in der Vereinsgeschichte Sponsoren akquiriert und du wirst sehen, wie schnell das gehen kann. Guck dir an wie es der Vorwärts Spoho 98 e.V. gemacht hat.

    Krebst du noch oder spinnst du schon?

    Nach dem Crowdfunding-Projekt hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du machst so weiter wie vorher und fährst alles wieder runter oder du nutzt die neugewonnenen Kontakte und spinnst dein neues Netzwerk zu unbekannter Größe. Egal ob dein Projekt erfolgreich war oder nicht, hast du für die Dauer Aufmerksamkeit erzeugt und mit deinen Unterstützer/innen Leute gefunden, die an dir und deinem Verein interessiert sind. Nutze dieses Netzwerk, um den Verein voranzubringen. Zum Beispiel, indem du die Leute zu Events einlädst oder mit den neuen Partnern Turniere und andere Aktionen planst. Durch diese Schneeballeffekte kannst du dein Netz Stück für Stück weiterspinnen. Auch hierzu gibt es eine tolle Erfolgsgeschichte der Rhein-Main Baskets Langen e.V.

    Imag(in)e

    Und der Kreis läuft noch weiter! Durch die ganzen neuen Kontakte, dein neu aufgebautes Netzwerk und das Crowdfunding-Projekt sehen die Menschen in deiner Region dich plötzlich mit neuen Augen. Denn ein Crowdfunding-Projekt ist kein klassisches Spenden-Tool, sondern ein ambitioniertes Projekt zur Förderung des Vereins, bei dem der Verein oder Sportakteur seinen Unterstützer/innen etwas zurückgibt. Die Prämien sind authentisch und man merkt, dass sich Gedanken gemacht wurden und hat die Chance mehr über dich oder den Verein zu erfahren. Zudem habt ihr vielleicht noch Prämien im Bereich Nachbarschaftshilfe (Umzugshelfer, Wände streichen) oder Stadtverschönerung (Müll sammeln) angeboten und leistet so euren Beitrag in der Stadt. Das alles zahlt sich in die Reputation ein und sorgt für ein positives Image des Vereins. Wie du von einem Verein mit wenig Rückhalt zu einem positiven Image kommst, zeigt dir der SSV Reutlingen 05.

    Auf dem Weg an die Spitze

    Was kann euch jetzt noch stoppen? Auf dem Weg zum erfolgreichen Crowdfunding-Projekt habt ihr alle Hindernisse bewältigt und seid auch noch gestärkt herauskommen. Geschafft habt ihr das zusammen mit euren Mitgliedern und natürlich eurem Projektteam. Das hat stetig daran gearbeitet das Projekt auf die Beine zu stellen, die Kanäle zur Verbreitung herzurichten und jeder hat seine Verantwortungen wahrgenommen. Dabei hat sich dann eventuell eine stückweise Professionalisierung eingeschlichen. Denn durch die Situationsanalyse zu Beginn des Projekts, die Verteilung von Verantwortungen, neue oder erste Sponsoren und die Aufbereitung von vereinseigenen Kanälen hat der Verein im besten Fall eine Struktur hereinreingebracht, die für die Zukunft genutzt werden kann, um dem Verein neue Perspektiven zu bieten. Er ist organisierter, hat eventuell mehr sportlichen Erfolg und eine gute Reputation. Damit kann man doch leben, oder?

    Wie kann ich diese Effekte für mich oder meinen Verein nutzbar machen?

    Das ist ganz einfach. Hör auf die Projekt-Coaches von fairplaid! Wir arbeiten stetig daran die Diversität in der Vereinslandschaft Deutschlands zu erhöhen und freuen uns über jedes erfolgreiche Projekt. Dementsprechend sind unsere praxisnahen Tipps so ausgerichtet, dass du mit einem strukturierten Reichweitenaufbau viele Leute erreichen kannst, die an deinem Erfolg teilhaben wollen. Versteife dich nicht nur auf die trockene Darstellung der Sachlage, sondern überlege dir, was dein Verein in der Zukunft erreichen möchte und wie dein Crowdfunding-Projekt dabei helfen kann. Jeder Verein hat eine Vision, beziehungsweise Zweck, den er erfüllen möchte und wenn du mit dieser Vision an die Leute herantrittst, ihnen transparent aufzeigst worum es geht und sie über Prämien, sowie Feedback-Anfragen an der Gestaltung teilhaben lässt, wird der ökonomische Erfolg von ganz alleine kommen.

    Fazit

    Crowdfunding ist mehr als die Akquise von Finanzmitteln und du kannst mit der richtigen Einstellung tolle Effekte, wie

    • Aktivierung deines Netzwerks und die Präsentation deiner Vision
    • Zuschaueranstieg durch steigende Aufmerksamkeit und Bekanntheit
    • Mitgliederzuwachs und -bindung durch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl und besseres Image
    • Sowohl feste, als auch ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer
    • Neue Partner und Sponsoren
    • Unterstützung durch Spenden von Materialien
    • Größeres Netzwerk
    • Höherer Grad der Professionalisierung

    erreichen. Egal ob dein Projekt erfolgreich ist oder nicht. Blockier dich also nicht selber mit Zweifeln, sondern nutze Crowdfunding für dich und deinen Verein. Bisher hat es noch keinem geschadet! 😉

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  • Was du mit deiner Crowd über das Crowdfunding-Projekt hinaus machen kannst

    Ein erfolgreich abgeschlossenes Crowdfunding-Projekt ist für einen Verein oder eine/n Einzelathlet/in ein großer Schritt. Endlich Zeit sich auf die Umsetzung der Mission zu konzentrieren ✔ Haken an die Crowdfunding-Aktion. Aber, stimmt das so? Was passiert eigentlich nach der Crowdfunding-Kampagne? Und was mache ich mit meiner neu-gewonnenen Crowd?!

    Auch wenn viele sich darüber zu Beginn noch keine Gedanken machen und es erst einmal irrelevant finden, sind dies wichtige Fragen, die nicht übergangen werden sollten. Denn obwohl die Crowdfunding-Aktion mit dem Enddatum – im besten Falle – erfolgreich beendet wurde, läuft das Projekt noch weiter. Nach außen mag es den Anschein haben, das Projektziel sei nun finanziert und alles nimmt seinen gewohnten Lauf, aber im Wesentlichen geht es jetzt erst richtig los. Prämien werden versendet, Spendenquittungen ausgestellt und natürlich das Allerwichtigste:  Das Projekt-Ziel kann nun umgesetzt werden. Alles Dinge, die die Unterstützer/innen natürlich auch interessieren. Gut, dass Du genau weißt, wer dich unterstützt hat. Zwei Wochen nach Projektende kannst du dir die Unterstützerliste herunterladen und dich bei jedem aus deiner Crowd bedanken. Also aufgepasst! Hier kommen die wichtigsten Tipps für die Nachbereitung mit deiner Crowd.

    Projekt erfolgreich beendend: Wirklich zu Ende – oder nicht?!

    Das beantworten wir mit einem klaren Jein! Ja, die Zielsumme wurde erreicht. Nein, das Potential eines Crowdfunding-Projekts ist damit noch nicht ausgeschöpft! Denn diejenigen, die DU nun offiziell als Deine Crowd bezeichnen darfst, können dir noch viel mehr geben, wenn du ihnen nur die richtige Wertschätzung entgegen bringst.

    Basics

    Die Unterstützer/innen, die Deine Aktion unterstützt haben, sind ganz offensichtlich an Dir und Deinem Vorhaben interessiert und wollen dementsprechend auch über den Projektverlauf informiert werden. Die  meisten der erfolgreichen Projektstarter schreiben dazu ein E-Mail, aber du kannst sie natürlich auch anrufen und somit das Ganze etwas persönlicher gestalten. Das Mindeste was du daher tun solltest, ist jeden einzelnen deiner Unterstützer/innen zu kontaktieren, um dich persönlich bei ihnen für die Unterstützung zu bedanken. Darüber hinaus ist es natürlich auch unbedingt notwendig, sie über den Verbleib der Prämien und/oder Spendenquittungen auf dem Stand zu halten. So sehen deine Unterstützer/innen, dass du zuverlässig bist und möchten dann auch an deinem nächsten Projekt teilhaben. Klingt logisch oder?

    Natürlich kannst du diese Informationen auch über die sozialen Medien rausgeben, hier kann es aber für viele deiner Unterstützer/innen untergehen. Über den Weg einer E-Mail, kannst du dir sicher sein, dass auch wirklich jede/r die Informationen bekommt. Am Beispiel von Marc siehst du, wie die Kommunikation nach dem Projekt aussehen kann.

     

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    Wie geht es weiter?

    Weiter solltest Du Deine Crowd auch fortwährend über den aktuellsten Stand des Projekts informieren. So kannst Du ihnen beispielsweise mitteilen, wenn die neuen Trikots da sind, wie weit ihr mit dem Umbau des Vereinsheims seid oder wann das geplante Event durchgeführt werden soll. All das sind relevante Informationen, die der Crowd das Gefühl geben, dass ihre Unterstützung wertgeschätzt wird und sie nicht vergessen werden. Außerdem bietest du ihnen damit exklusive Inhalte und Informationen, die nur sie erhalten und zeigst ihnen damit, dass sie ein Teil deiner Mission sind. Die Informationen müssen auch nicht oft kommen. Aber eine kleine Erinnerung hier und dort ist gut um in den Köpfen präsent zu bleiben und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Vorwärts Spoho hat sogar extra für ihr Projekt einen Menüpunkt auf ihrer Homepage eingerichtet.

     

    Unterstützer/innen sind Fans

    Falls Dein Projekt für die Umsetzung einer Veranstaltung initiiert wurde, solltest Du auch darüber nachdenken die Crowd zu diesem Event einzuladen. Bei einem Turnier oder Spiel, kannst Du sie einladen zuzugucken und ihnen ein Stück Kuchen anbieten, bei einem Konzert kannst Du ihnen die Eintrittskarten erstatten oder vergünstigt anbieten, selbst beim Kauf eines neuen Trikotsatzes kannst du die Crowd zum nächsten Heimspiel einladen, damit sie den, von ihnen finanzierten, Trikotsatz sehen können. So gibt es für jeden Projektanlass eine Möglichkeit, wie du deine Crowd in das Projekt integrieren kannst. Auf diese Weise bindest du deine Crowd stärker an deinen Verein, gewinnst womöglich neue Mitglieder, und ihr profitiert von mehr Zuschauern, was auch neue Sponsoren anlocken kann. Die Mannschaft um die 1. Damen des TB Wülfraths zeigt uns hier sehr schön, wie das ganze aussehen kann.

     

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    Fragen kostet nichts

    Allerdings ist die Unterstützerliste nicht dazu gedacht, Deine Crowd mit allen vereins-relevanten Dingen voll zu spamen und das ist auch gar nicht erlaubt. Trotzdem kannst Du nach Projektende alle Unterstützer/innen fragen, ob sie mit der weiteren Nutzung ihrer Kontaktdaten, zum Beispiel für die Zustellung des Newsletters oder das Informieren über andere Projekte, einverstanden sind, um die so gewonnenen Kontakte zu halten. Eine Beispielmail für diesen Fall kann folgendermaßen aussehen:

    Wenn Du es geschafft hast, eine Crowdfunding-Kampagne vorzubereiten, dich mit der Kommunikation beschäftigt hast und am Ende ein erfolgreiches Projekt dabei rauskommt, wäre es doch schade die Aufmerksamkeit und Reichweite, die Du bekommen hast, einfach verpuffen zu lassen. Ein fairplaid-Projekt kann dir auch über die Laufzeit hinaus sehr viel Positives geben und Du solltest nicht unterschätzen, was eine sorgfältige Nachbereitung für einen Einfluss auch in Zukunft haben kann.

    Wir von fairplaid wollen das Beste aus Deinem Projekt rausholen. Frag daher immer gerne nach, wie Du Dein Projekt auch über die Laufzeit hinaus für Deine Zwecke nutzen kannst.

    Falls du fragen dazu hast, wie du zu Beginn überhaupt erstmal deine Crowd sichtest, haben wir hier genau den richtigen Beitrag für dich.

    Fazit

    1. Mit einem Crowdfunding-Projekt kannst Du Dein Netzwerk erweitern und mit der richtigen Pflege eine nachhaltige Wirkung erzielen: Neue Mitglieder, mehr Zuschauer und Interesse an eurem Verein und vielleicht auch neue Sponsoren
    2. Wertschätzung jedes Unterstützers: Dankeschön E-Mail oder Anruf an Unterstützer/innen
    3. Deine Crowd immer über den Projektverlauf auf dem Laufenden halten → Wann kommen die Prämien? Wie weit ist die Umsetzung? Was passiert gerade rund um das Crowdfunding-Projekt?
    4. Lade deine Unterstützer/innen zu einer Veranstaltung ein, bei der sie das umgesetzte Projekt bejubeln können
    5. Frage nach, ob deine Crowd auch über andere Projekte von Dir/Euch informiert werden möchte und wenn ja ↓
    6. Informiere deine Crowd über euren Newsletter und biete ihnen die Möglichkeit zu einem Abonnement

    _____________________

    Credits: Sportcrowdfunding-Projekte von Marc-Kevin Scholz, Vorwärts Spoho und TB Wülfrath

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  • Halli Galli am Galgenberg

    Hört man zum ersten Mal den Namen “Galgenberg” klingt das zuerst einmal nicht nach einem besonders fröhlichem Ort, sondern eher nach düsterer Geschichte. Zum Glück hat sich das Image inzwischen geändert und man kann dort verschiedenen Aktivitäten an der frischen Luft nachgehen. Zwei davon sind das Skaten und BMX fahren und das in Zukunft hoffentlich nicht zu wenig.

    Verantwortlich dafür ist der congrav new sports e.V., der sich auf die Fahne geschrieben hat, mehr Angebote für Trendsportler/innen zu entwickeln und die Vorhandenen zu modernisieren. Dieses mal stehen auf der Tagesordnung die Skateboarder/innen und BMXer/innen, deren Spielwiese direkt am Galgenberg liegt. Nun soll die Spielwiese, bestehend aus diversen Rampen, erneuert werden, um so attraktiver für Anfänger & Fortgeschrittene in der halleschen Skate und BMX-Szene zu sein. Da die Modernisierung eines Skateparks allerdings nicht gerade günstig ist, mussten Mittel und Wege gefunden werden, um so ein Projekt zu realisieren. Dafür bietete sich unsere im Januar live gegangene, neue Halle-Crowd, um Projekte aus der Stadt zu fördern, perfekt an. Also startete der congrav new sports e.V seine Sportcrowdfunding-Kampagne unter dem Motto “Halli Galli” kurzerhand auf der Halle-Crowd, mit dem Ziel 4.000 € in 24 Tagen zu sammeln.

    Projektverlauf

    Bereits im Dezember 2020 stand fest – “Halle rollt” wird das Startprojekt der neuen Halle-Crowd. Daher bestand der Kontakt zum congrav new sports e.V. auch bereits schon Ende Dezember. Und da das Startprojekt natürlich für beide Seiten ein voller Erfolg werden soll, wurden sich in der Vorbereitungsphase viele Gedanken dazu gemacht, wie man das Projekt sowohl visuell, als auch kommunikativ darstellen könne. Das Ergebnis ist ein sehenswertes Projekt! Vor Allem die Idee, die Crowd aktiv in die Gestaltung des Projekts miteinzubeziehen und so ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, wodurch sich alle mitverantwortlich fühlen, ist eine sehr gute Idee  für eine qualitativ hochwertige Umsetzung gewesen.

    Projektstart

    Da das Projekt bereits Freitag den 22.01. starten sollte, die Halle-Crowd allerdings erst am 25.01. live gegangen ist, mussten die ersten drei Tage größtenteils intern beworben werden, was einem natürlich nicht verbietet das Projekt über die sozialen Medien anzuteasern. So konnten die Projektinitiatoren sicherstellen, dass auch genug Personen von dem Projekt Wind bekommen und den Stein ins Rollen bringen. Zu ihren Posts gab es auch direkt sehr viel positives Feedback und die Chance wurde genutzt, um die Crowd mit in den Prozess einzubinden. Der Enthusiasmus des Projektteams schlug sogar so schnell auf die Crowd über, dass das Projekt schon nach 12 Tagen erfolgreich war. Dieser große Meilenstein wurde vom Projektteam selbstverständlich genutzt, um sich bei den bisherigen Unterstützern zu bedanken. Aber natürlich war nach erreichen der Zielsumme nicht das Ende erreicht, sondern die Restzeit wurde genutzt, um zu einer Überfinanzierung aufzurufen und so noch mehr Möglichkeiten für den Skatepark zu haben.

     

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    Prämien

    Ein zusätzlicher Faktor, der den Projekterfolg vorangetrieben hat war natürlich das Versprechen der Projektinitiatoren, die Crowd in die Gestaltung des Skateparks und der neuen Rampen  miteinzubeziehen. Geäußert hat sich dieses Versprechen bereits in den Prämien, wo man sich für eine Unterstützung in Höhe von 20 € auf einer der neuen Rampen verewigen konnte. Auch die anderen Prämien, wie Eintrittskarten für die Skatehalle oder ein BMX/Skate-Workshop für unsere Kleinsten, wurden gut angenommen und trugen so ihren Teil zum Projekterfolg bei.

    So führte eins zum anderen und congrav new sports e.V. schaffte es am Ender der Laufzeit mit 5.060 € ganze 126% der ursprünglich geplanten Zielsumme umzusetzen und hat nun die Chance gemeinsam mit der Crowd den Skatepark am Galgenberg neu zu gestalten. Wir freuen uns mit euch und wünschen schon einmal viel Spaß im neuen Skatepark!

    Was du vom congrav new sports e.V. lernen kannst:

        • Lass deine Crowd teil des Projekts werden und mache es zu eurem Projekt
        • Biete kreative Prämien als Anreiz an
        • Halte deine Crowd mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden
  • Das Kribbeln beim Dribbeln

    In Halle freut man sich darüber weiterhin den Basketball in der Halle dribbeln zu dürfen. Auch wenn das zu Zeit nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit möglich ist, ist es trotzdem schön Seite an Seite mit seinen Teamkameradinnen zu dribbeln und zu punkten. Um die leeren Zuschauerränge zu kompensieren haben sich die Gisa Lions etwas ganz besonderes einfallen lassen.

    Die 1. Mannschaft der Gisa Lions SV Halle weiß um ihr Privileg noch trainieren und spielen zu dürfen und hat sogar einen Livestream eingerichtet, damit ihre Fans trotzdem was zum Feiern haben. Aber  aufgrund dieses Privilegs gibt es natürlich auch laufende Kosten, die gedeckt werden müssen. Da diese Kosten leider nicht durch Ticketing oder Catering eingenommen werden können, haben sich die Lions entschlossen eine Sportcrowdfunding Kampagne zu starten, um genau diese Lücke im Etat zu schließen. Ihre Kampagne starteten sie daher unter dem Motto #gesichtzeigen mit einer Zielsumme von 10.000 € über unsere Partnerplattform Toyota-Crowd.

     

     

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    Vor dem Projekt

    Bereits im Mai 2020 kam die Anfrage von den Gisa Lions, ob sie bei uns ein Crowdfunding-Projekt starten könnten, beziehungsweise welche Zielsumme realistisch wäre. Nach einem kurzen Austausch sollte das Projekt dann allerdings, aufgrund von der Sommerurlaubszeit und anderen personellen Gegebenheiten, gegen Ende August starten. Womit allerdings auch die Lions nicht gerechnet hatten, war der Mangel an Spielen in diesem Zeitraum und um das Crowdfunding mit den perfekten Voraussetzungen zu starten, wurde der Beginn dann auf den Dezember verschoben. Für den Start hat das Team sich dafür ein sehr kreatives Video einfallen lassen!

    Projektverlauf

    Mit Projektbeginn fingen die Gisa Lions dann auch direkt an, ordentlich Werbung für ihr fairplaid-Projekt zu machen. Über die sozialen Medien wurden Posts zum Crowdfunding geteilt und auch bei Whatsapp wurden viele Leute angeschrieben. Der Start war dementsprechend gut und es konnten schnell die ersten Unterstützungen verzeichnet werden. Ein großer Vorteil der Löwinnen war auch die Anzahl der Spiele während der Laufzeit. Insgesamt konnten sie bei fünf Spielen zeigen, was sie können und durch den Livestream mussten die Fans nichts verpassen. Genutzt haben die Lions diesen Stream natürlich auch, um ihr Projekt zu bewerben und konnten so trotz Corona das “Kribbeln beim Dribbeln” überspringen lassen.
    Trotz dieser Maßnahme stagnierte das Projekt dann zur Projekthalbzeit und die Löwinnen mussten die Kommunikation nochmal hochfahren. Dafür haben alle Beteiligten nochmal ordentlich die Werbetrommel gerührt und haben eine große Welle über Whatsapp gestartet. Parallel waren die Lions auch noch in den Verhandlungen für einen potentiellen Erwerber der Prämie “Werde Trikot-Sponsor”, welche mit 5.000 € einen Großteil der Zielsumme gedeckt hätte.

    Endspurt
    Mit all ihren Bemühungen gelang es den Löwinnen das Projekt bis zum letzten Tag auf die 86 % Marke zu treiben. Also noch 9 Std. zu gehen und 1.400 € die noch fehlen. Abschrecken ließen sich die Lions davon nicht und kommunizierten nochmal klar das Alles-Oder-Nichts-Prinzip, wonach das gesammelte Geld nur bei Erreichen der Zielsumme ausgezahlt wird. Dieser Schachzug hat offensichtlich gut funktioniert, denn 5 Std. später stand das Projekt dann endlich bei runden 10.000 €. Eine Punktlandung! Und als ob das nicht genug wäre, hat sich im Schlusssprint auch noch jemand dazu entschieden Trikotsponsor zu werden, womit pünktlich zum Einsendeschluss zusätzlich 5.000 € dazu kamen. Die endgültige Fundingsumme lag schließlich bei 15.430 € und damit bei 154 % der angepeilten Zielsumme. Ein großer Dank geht raus an die 89 Unterstützer/innen.

    Coole Prämien
    Nicht zuletzt verantwortlich für den Projekterfolg waren die unterschiedlichen und kreativen Prämien. Vom Arterienscreening, über den Druck des eigenen Bildes auf der Supporter-Wall, bis hin zum Trikotsponsoring war für jeden etwas dabei. Das Banner mit den Gesichtern der Unterstützer/innen kann jetzt bei den Heimspielen aufgehängt werden, um doch ein paar Zuschauer in der Halle zu haben.

    Was du von den Gisa Lions SV Halle für dein Crowdfunding-Projekt lernen kannst:

      • Bleib bis zum Ende am Ball – Die Schlussphase hält einige Überraschungen bereit
      • Geh aktiv auf Unternehmen oder andere potentielle Unterstützer/innen zu
      • Unterstütze dein Projekt mit aussagekräftigem Bild- und Videomaterial
  • Wie Fußball die Welt verändern kann

    Das Team von Football for Worldwide Unity e.V. ist der festen Überzeugung, dass der Fußball, durch Schulung des sozialen Miteinanders, die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen mussten nun Mittel und Wege gefunden werden, die Trainer – und somit Botschafter – der Zukunft auszubilden.

    Schon Mandela sagte “Sport has the power to change the world”. Nur ist es in dem Fall nicht Mandela, sondern das Team von Football for Worldwide Unity e.V. , die den Fußball in Südafrika verbessern wollen. Die engagierten Mitglieder/innen möchte das Potential des Fußball-Sports voll ausschöpfen, indem sie in Südafrika Wissen vermitteln und dieses dann wieder weitertragen werden kann. Gestalt nimmt dieses Wissen in Form von jungen Trainer/innen an, die zu lizensierten Fußballtrainern ausgebildet werden sollen. Da die einjährige Ausbildung von 20 Trainer/innen natürlich nicht kostenlos ist, startete das Team von FFWU ihre Sportcrowdfunding-Kampagne, auf unsere Partnerplattform der Fussball-Crowd, mit einer Zielsumme von 3.000 €, um ihre Tainer/innen lokal in Kapstadt/Südafrika ausbilden zu können.

    Projektverlauf

    Vorbereitung

    Schon in den ersten Austauschen mit Projektstarter Florian ist schnell klar geworden, dass er Feuer und Flamme für den Verein ist und hoch motiviert, das Projekt umzusetzen. Die Tipps von uns,  worauf es beim Crowdfunding ankommt, hat er schnell umgesetzt. Somit hat Florian die Projektseite mit schönen, aussagekräftigen Bildern gestaltet und seine Leidenschaft für das Thema in authentischen Texte verpackt.

    Explosiver Start

    Bevor das fairplaid Projekt starten konnte, durfte natürlich auch die Vorankündigung des Projekts via Social Media nicht fehlen. Ein Tag vor Projektstart am 01.12.2020 wurden die Follower auf ihr Crowdfunding aufmerksam gemacht, damit die Kampagne von Beginn an durchstarten kann. Und so war der fulminante Start keine große Überraschung. Bereits am ersten Tag ihrer Sportcrowdfunding-Kampagne hat der FFWU e.V. es geschafft, sagenhafte 82% ihrer Zielsumme zu erreichen! Der Projekterfolg ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten, wodurch sich das Team schon am 2. Tag der Kampagne über die 3000 € freuen durfte.

    Tolle Prämien

    Grund für diesen schnellen Erfolg war die gute Vorbereitung in Kombination mit kreativen Prämien. Der engste Freundeskreis wurde bereits vor der Ankündigung über die sozialen Medien eingeweiht und das Team von FFWU e.V. hat sich viele gute Gedanken zum Thema Kommunikation gemacht. Dazu kamen Prämien wie “Flo kocht” oder ein “persönliches Geburtstagsständchen”.

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

    Nachdem das Projekt so schnell so erfolgreich geworden ist, war aber noch lange nicht Schluss. Denn eine Sache gab es noch, die das Team unbedingt einmal machen wollte – ein Teambuilding Event. Am Ende der Kampagne riefen sie auf, ihr Projekt weiterhin zu unterstützen, um weitere 700 € für die Besteigung des Tafelbergs in Südafrika zusammen zu bekommen. Dies ließ sich die Crowd des jungen Vereins nicht zweimal sagen und innerhalb kürzester Zeit waren auch die 700 € für die teambildende Maßnahme zusammen.

    Insgesamt hat das Team von FFWU es geschafft, 4.469 € von 68 Unterstützern/innen zu bekommen und somit 149% der angepeilten Zielsumme umzusetzen. Wir wünschen euch viel Erfolg und Spaß beim Ausbilden der neuen Trainer-Generation und hoffen das Teambuilding-Event wird genau so ein Knaller wie eure Crowdfunding-Aktion!

    Was Du von Football for Worldwide Unity e.V. lernen kannst:

      • Bereite dich gut auf dein Crowdfunding vor und sorge für einen explosiven Start
      • Sei ruhig emotional und versuche deine Leidenschaft rüberzubringen – das steckt an 😉
      • Prämien müssen keinen hohen materiellen Wert haben – sei kreativ!
  • Trikots für Uganda

    Sport hat einen wichtigen sozialen und gesellschaftlichen Auftrag. Er hat wie kein zweiter die Möglichkeit Grenzen zu überschreiten, Bande der Freundschaft zu knüpfen und verschiedene Kulturen in einem fairen Wettkampf einander näher zu bringen. Er gibt uns Selbstbewusstsein und lässt uns alles andere vergessen. Hat man sich erst einmal das Trikot des Lieblingssportlers übergestreift ist alles andere nur Nebensache.

    Getreu nach dem Motto “Fußball verbindet Welten” sammelt das Team von Trikot für die Welt daher Trikots und anderes Fußballequipment aus den entlegensten Winkeln Deutschlands und bringen diese in verschiedenste Teile der Erde, wo Sie die neuen Besitzer zu stolzen Fußballprofis werden lassen. Diese Mal wurden rund 1.000 Trikots für Youth Sport Uganda gesammelt und nach Uganda sollten diese auch verschickt werden. Normalerweise werden die Trikots entweder persönlich überbracht oder die Logistik anderer Hilfsorganisationen für das Versenden genutzt. Dies ist aber in der aktuellen Corona-Situation nicht möglich. Deswegen ist nun der Versand über die DHL geplant. Natürlich ist dies nicht ganz billig und daher startete Tim-Ole für “Trikot für die Welt” die Sportcrowdfunding-Kampagne.

    Projektverlauf

    Bereits Mitte September erreichte das fairplaid-Team die Anfrage von “Trikot für die Welt”, ob es möglich sei die Versandkosten über Crowdfunding zu finanzieren. Wir haben uns natürlich gefreut, bei diesem Projekt mitwirken zu können und so startete die Vorbereitungsphase, in der wir regelmäßig im Austausch waren. Der ursprünglich geplante Start der Crowdunding-Kampagne hat sich trotz des hohen Engagements von Projektstarter Tim-Ole Schlüschen immer wieder verschoben, da die Klärung der Versandkosten etwas dauerte.

    Schließlich startete das Projekt am 12.10.2020 mit einer Zielsumme von 3.077 €. Direkt zu Beginn konnte das Crowdfunding-Projekt einige Unterstützungseingänge verzeichnen und erreichte schnell die 25% Marke. Mit dem Takeover unseres @fairplaid_crowdfunding Instagram-Accounts nahm “Trikot für die Welt” zwei Tage nach Start die Chance wahr ihre Reichweite zu vergrößern und gab interessierten Personen die Möglichkeit Fragen zu stellen, um diese dann abends zu beantworten. Auf diese Weise konnten sie das Projekt einer größeren Menge an Menschen zugänglich machen und ihnen erklären, was ihre Mission ist.


    Aber auch sonst wurden die sozialen Medien stark für die Projektbewerbung genutzt und um ein paar der Prämien vorzustellen. Eine der beliebtesten Prämien war “Baum pflanzen”, bei welcher das Team von “Trikot für die Welt” gegen eine Unterstützung von 20 € einen Baum pflanzen möchte. Ganze 28-Mal wurde diese Prämie ausgewählt, sodass neben dem sozialen Aspekt auch noch etwas gutes für die Umwelt getan werden kann.

    ⇝ Game Changer

    Nachdem ungefähr 2/3 der Laufzeit der Crowdfunding-Kampagne, erreichte das Team von “Trikot für die Welt” dann die alles verändernde Nachricht: Die DHL hat sich dazu bereit erklärt die gesamten Versandkosten zu übernehmen, sodass “Trikot für die Welt” nicht mehr auf die ursprüngliche Zielsetzung der Crowdfunding-Kampagne angewiesen war. Trotzdem entschieden sie, die Zeit und Liebe, die bereits in das Projekt geflossen war nicht unbelohnt zu lassen und das Crowdfunding auch so zum Erfolg zu führen, aber eben mit einem neuen Zweck, der auch direkt an alle kommuniziert wurde: Das gesammelte Geld sollte nun nicht mehr in den Versand fließen, sondern dem Covid-19-Response-Program von Youth Sport Uganda zugute kommen, damit davon Verpflegung und Hygieneartikel für die Kinder und Jugendlichen vor Ort besorgt werden können, für die es in der aktuellen Lage eine große Herausforderung ist ihre Grundbedürfnisse zu decken.

    Mit dem neuen Ziel startet das Projekt nun in den Endspurt und nahm tatsächlich am letzten Tag die 100% Hürde. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von einem Hamburger Künstler, der sich bereiterklärte ein eigens für das Crowdfunding-Projekt gemaltes Bild über die sozialen Medien zu versteigern und den Erlös dann auch den Akteuren von Youth Sport Uganda zu spenden. Am Ende hat das Kunstwerk dann für die stolze Summe von 250€ den Besitzer gewechselt!

    Nach dem Projekt

    Inzwischen ist das Team von “Trikot für die Welt” fleißig dabei die Pakete zu schnüren und für den Versand fertig zu machen. Wer auch über das Projekt hinaus auf dem Laufenden bleiben möchte, hat die Möglichkeit sich auf dem Instagram-Kanal von TfdW über alles weiter zu informieren.

    Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und der Unterstützung dieses tollen Projektes und weiterhin viel Freude bei der Arbeit!

    Was du von Trikot für die Welt lernen kannst:

      • Überlege Dir bei einem Takeover genau was die Zuschauer an deinem Projekt interessieren würde und wie Du Dein Projekt am besten präsentieren kannst
      • Prämien müssen nicht materieller Natur sein – Hauptsache authentisch
      • Halte Deine Unterstützer auch nach dem Projekt auf dem Laufenden!

    _______
    Credits: Bilder sind vom Instagram-Account @trikotfuerdiewelt und der Crowdfunding-Projektseite unserer Partnerplattform fussball-crowd.de

     

  • Dunke für die Unterstützung

    Das Rhein/Main Gebiet ist bekannt für einige namhafte Fußballvereine wie den FSV Mainz oder die Eintracht Frankfurt. Wer eine andere Sportart betreibt, muss kreativ werden, wenn es um die Beschaffung von Budgets geht.

    So auch die Rhein-Main Baskets Langen e.V., die sehr ambitionierten Basketball spielen und nach dem Erreichen der Final Four in der Nachwuchsbundesliga der Damen der Saison 19/20 auch in dieser Saison wieder angreifen wollen. Aber neben der richtigen Einstellung, braucht es auch den entsprechenden Etat um die Kosten für die Saison zu finanzieren. Da der Verein während der Corona-Pandemie allerdings nicht einfach nur Sponsoren angehen wollte, hat sich das Team entschieden eine #Sportcrowdfunding-Kampagne mit einer Zielsumme von 3.300 € über unserer Schwesterplattform Toyota-Crowd zu starten.

    Eine gute Vorbereitung

    Bereits einen Monat vor Projektstart kam die Projektstarterin und Spielerinnen-Mutter Vera Weber zur fairplaid-Projektberatung, um sich über das Thema Sportcrowdfunding zu informieren. Die Auskünfte, die sie bekommen hat, wurden schnell umgesetzt und in den Verein getragen. So hat sich rasch ein kleines Team gebildet, welches sich um die Gestaltung der Projektseite, die Akquise von Prämien und die Kommunikationsplanung rund um die Crowdfunding-Kampagne gekümmert hat. Dementsprechend wurden die Spielerinnen der Nachwuchsbundesligamannschaft, sowie die Trainer/innen und Eltern schon direkt eingeweiht, um das Projekt pünktlich zum Start hochzukatapultieren.

    Der Mix machts

    Zum Projektstart wurde die Kampagne dann auch direkt in den sozialen Medien geteilt und auch das Berufsnetzwerk LinkedIn wurde genutzt, um Reichweite aufzubauen. Regelmäßige Updates und Danksagungen sollten die Aufmerksamkeit der Crowd aufrechterhalten und für Interesse sorgen. Da zu diesem Zeitpunkt auch noch Spiele stattgefunden haben, wurde außerdem noch über die Punktspiele Werbung gemacht. Nachdem dann schließlich etwas Zeit verstrichen war in der die Rhein-Main Baskets Langen e.V. schnell 50 % der Zielsumme eingesackt hatten, wurde das Projekt noch über die Presse gestreut. Da der Verein eine Spielgemeinschaft ist, dessen Basketballerinnen aus unterschiedlichen Orten kommen, wurde die jeweiligen Spielerinnen in der örtlichen Presse abgebildet und den Artikel geschickt mit dem Crowdfunding kombiniert. Auf diese Weise konnte noch zusätzliche Reichweite generiert werden, die sich später in finanzieller Unterstützung widergespiegelt hat. Unterstützer/innen aus München über Frankfurt bis nach Köln und auch Unternehmen haben die jungen Basketballerinnen auf ihrer Mission unterstützt.

    So ist es natürlich kein Wunder, dass das Projektziel schon mehrere Tage vor Projektende erreicht wurde und insgesamt 112 % der Zielsumme zusammengekommen sind: 3.701 € von 76 Unterstützerinnen.

    Tolles Feedback

    Zu guter Letzt wurde sich wie es sich gehört noch einmal bei allen Unterstützer/innen bedankt und im gleichen Zuge wurden diese dazu eingeladen, sich doch gerne eines der nächsten Heimspiele anzuschauen, soweit das erlaubt ist. Als Dankeschön gibt es dann auch Kaffee und Kuchen. Damit hat die Nachwuchsbundesliga Mannschaft also nicht nur treue Fans und neu Unterstützer/innen, sondern eventuell auch neue Zuschauer/innen gewonnen.

    Auch das Feedback aus den eigenen Reihen war nach anfänglichen Bedenken durchweg positiv, sodass sich die „Älteren“ eine Scheibe abschneiden wollen und überlegen demnächst auch ein fairplaid Sportcrowdfunding-Projekt zu starten. Das Projekt der „Jungspunde“ hilft also dem gesamten Verein!

    Was du von den Rhein-Main Baskets Langen e.V. lernen kannst:

      • Weihe schon vor Projektstart den direkten Kreis ein und profitiere so von nützlichen Ideen und tollem Feedback
      • Halte die Crowd immer auf dem Laufenden und steigere so die Aufmerksamkeit auf deinen Verein
      • Zieh alle Register und lass dir von Multiplikatoren wie Zeitungen und Radio helfen die Reichweite für dein Projekt zu steigern
  • Wichtiger Sieg nach packender Schlussphase!

    Ein unsichtbarer Gegner gegen eine Mannschaft mit unbändigem Siegeswillen. Hört sich erstmal nach Science-Fiction an, ist aber Realität. Die Monte-Kicker haben es diese Saison wie viele Sportvereine mit einem eher ungewöhnlichen Gegner zu tun. Doch mit einem starken, neuen Team konnten die Fußballer aus Travemünde in Führung gehen und mussten nun die Führung weiter ausbauen, um den Sieg über die volle Distanz zu tragen.

    Mit Beginn des sportlichen Stillstands erreichte dem TSV Travemünde die Nachricht, dass viele der langjährigen Kooperationspartner nicht mehr zur Verfügung ständen, wodurch sich ein großes finanzielles Loch in dem Landesliga-Etat auftat. Diese Mittel werden allerdings dringend benötigt, um weiterhin die Rahmenbedingungen für den Ligabetrieb stemmen zu können. Aus der Not heraus initiierte Trainer Axel-Sebastian Junker daher eine Sportcrowdfunding-Kampagne über 12.000 € unter dem Motto: “Großes Werk gedeiht – nur durch Einigkeit!”. Dies beschreibt ziemlich gut, was sich daraufhin in den folgenden Wochen im Verein entwickelt hat und wie der Verein und die Fans zusammengearbeitet haben, um der Mannschaft Rückenwind für die kommende Saison zu geben. Gestartet wurde das Crowdfunding-Projekt “Monte-Kicker vs. Corona 1:0” auf unserer Partnerplattform fussball-crowd.de.

    Projektverlauf

    Pünktlich zum Projektstart am 01.09.2020 wurde die Crowd über die vereinsinternen Kanäle über das anlaufende Crowdfunding informiert und darum gebeten, neben der reinen Unterstützung auch durch Teilen und Mund-zu-Mund Propaganda für ausreichend Reichweite zu sorgen. Besonders involviert waren dabei die betroffenen Spieler der 1. Herren, die erst einmal eine eigene Unterstützung tätigten und so dafür sorgten, dass das Projekt von Anfang an die richtige Richtung einschlägt. Danach wurde fast täglich auf Social-Media berichtet, wobei Prämien vorgestellt, über Meilensteine des Projekts informiert und Zeitungs-, sowie Radiobeiträge veröffentlicht wurden. Der Sportbuzzer veröffentlichte hierzu zwei Artikel, ebenso HL-SPORTS und auch Radio Lübeck trug mit einem Interview mit Trainer Axel-Sebastian Junker zur Bewerbung des Projekts bei.

    Doch dann?

    Eine Woche vor Schluss geriet das Projekt dann allerdings doch bei knapp 8.000 € ins Stocken und die Fußballer aus Travemünde bangten kurz um den erhofften Ausbau der Führung.

    Schließlich halfen aber die intensiven Gespräche des Trainers mit potentiellen Sponsoren, das Projekt mit einem Schlag erfolgreich zu machen und somit die verdiente 2:0 Führung in diesem Duell zu erzielen. Aber die Freude über die Führung gab allen beteiligten Spielern, Fans, Freunden, Familien und Sponsoren noch einen zusätzlichen Energieschub und so schafften Sie es Hand in Hand, die Fundingsumme sogar auf unglaubliche 16.000 € hochzuschrauben – der Grundstein für die kommende Saison war gelegt.

    Prämien!

    Eine nicht weniger wichtige Rolle spielten dabei auch die kreativen Prämien der Monte-Kicker. Von “im Kostüm zum Auswärtsspiel” über einen feuchtfröhlichen Abend mit der Mannschaft, bis zu diversen Sponsorenpaketen war für jeden etwas dabei. Besonders beliebt war die Prämie “Burpee-Challenge”, die so häufig ausgewählt wurde, dass die Mannschaft jetzt 2.700 Burpees machen muss!!! An dieser Stelle schon einmal: Viel Vergnügen bei den anstehenden Trainingseinheiten!

    Sowohl Trainer Junker und seine Mannschat, als auch die Crowd der Lübecker sind mehr als begeistert von diesem phänomenalen Ausgang. Und ganz nebenbei konnte die Mannschaft neben der Generierung neuer Sponsoren auch der Jugend etwas zu gute kommen lassen und der Zukunft des Vereins einen neuen Trikotsatz spendieren und somit das Band zwischen Herren- und Jugendbereich stärken.

    Wir sagen Chapeau und wünschen euch viel Erfolg für die Zukunft!

    Was du vom TSV von 1860 e.V. Travemünde lernen kannst:

        • Überlege gut wen du um Unterstützung bitten kannst – Du wirst überrascht sein!
        • Authentische und kreative Prämien überzeugen.
        • Beziehe möglichst viele in das Projekt mit ein und erzeuge ein Gemeinschaftsgefühl.

    _______________________
    Credits: Titelfoto Fotoagentur Lobeca/Michael Raasch

  • Trainieren wie die Profis!

    Ihr Können haben die Jungs vom SV Bedburdyck/Gierath bereits unter Beweis gestellt. Um auch weiter aufs Ganze zu gehen und ihr volles Potential auszuschöpfen, ging es für den 2007er Jahrgang nun ins Trainingslager, wo sie unter professionellen Bedingungen trainieren konnten.

    Das Trainingslager in der Sportschule Hennef soll den Grundstein für eine erfolgreiche Fußball-Saison und die sportliche Entwicklung der U15 legen und ist ein wichtiger Schritt auf der Mission: Niederrheinliga! Nachdem die Mannschaft um Trainer Jörg Schreiber und Alexander Mentzl bereits in der laufenden Saison ungeschlagener Tabellenführer war, wurde durch die Einstellung des Trainingsbetriebs Vieles durcheinander geworfen. Allerdings fand das Trainerduo schnell einen Weg, weiter an ihrer Mission zu arbeiten und rief eine Sportcrowdfunding-Kampagne ins Leben, um ihre Schützlinge in ein Trainingslager mitnehmen zu können, wo sie unter Bedingungen trainieren konnten, wie es sonst nur in Nachwuchsleistungszentren möglich ist. Die Crowdfunding-Kampagne “Trainings-Camp” wurde auf unserer Partnerplattform für den Fussballsport der fussball-crowd.de umgesetzt.

    Projektverlauf

    Bereits zwei Wochen vor Projektstart bereitete die Fußball-Mannschaft ihre Crowd über die eigenen Social-Media Kanäle auf das Crowdfunding-Projekt vor, indem sie mit einem Countdown eine Überraschung ankündigten. Ab dem 1. Juli 2020 konnte dann endlich fleißig unterstützt werden, bis zur Erreichung der Zielsumme von 4.000€. Beworben wurde das Projekt vor allem über die Vereinseigenen Social Media Kanäle, die bereits eine Menge Follower und Abonnenten vorweisen konnten. Aber auch Whatsapp und persönliche Gespräche waren wichtig um die Reichweite und Aufmerksamkeit für ihre Mission zu erhöhen.

    Ein breites Angebot an unterschiedlichen Prämien für jung und Alt, von Senseball-Training bis Drohnenaufnahmen für Unternehmer/innen überzeugten die Crowd schon von Beginn an und trugen das Projekt mit  zum Erfolg. Zudem waren die Trainer als Hauptakteure immer auf Trap und haben neue Anreize und Wege geschaffen um weitere Unterstützung zu bekommen.

    Rechtzeitig zum Start des Camps wurde das Projekt schließlich mit einer Zielsumme von 4.311€ erfolgreich beendet und wer die junge Mannschaft darüber hinaus verfolgt hat, konnte über deren Social Media Kanäle Einblicke von ihrem Trainingscamp sehen. Dort trainierten die jungen Kicker wie die richtigen Profis, womit sie jetzt nichts mehr davon abhalten kann in Zukunft die Mittelrheinliga aufzumischen und ihre fußballerischen Fähigkeiten weiter auszubauen. Wir wünschen euch viel Erfolg!

    Was du vom SV Bedburdyck/Gierath lernen kannst:

      • Authentische und kreative Prämien überzeugen fast jeden
      • Halte alle auf dem Laufenden – auch nach der Kampagne
      • Teilen des Projekts ist oft genauso viel Wert wie eine finanzielle Unterstützung
  • Weil Training glücklich macht!

    Die letzten Monate haben uns allen mehr oder weniger auf die Stimmung gedrückt und der fehlende Sport hat auch unser mentales Wohlbefinden nicht verbessert. Und dann erreichte uns die erlösende Nachricht: Endlich können wir wieder gemeinsam schwitzen – auch wenn mit einem respektvollen Abstand.

    Die meisten Trainingsanlagen haben inzwischen wieder geöffnet und auch das Trainieren in größeren Gruppen ist unter Bestimmungen wieder erlaubt. Diesen wundervollen Umstand haben wir uns zum Anlass genommen, unsere #sorryichhabtraining Aktion zu starten.

    Warum Sport so wichtig ist?

    Viele von uns haben durch den Sport ihre engsten Freunde/innen kennengelernt, Idole gefunden, Selbstbewusstsein aufgebaut, soziale Kompetenzen erlernt und gefestigt, sowie moralische Werte mit auf den Weg bekommen. Sport liefert einen enormen sozialen und gesellschaftliche Mehrwert. Er trägt maßgelblich zur Integration und Inklusion bei, erhöht unsere kognitive Leistungsfähigkeit und das beste: Jeder kann Sport treiben!

    Sport während Corona

    Und genau aus diesem Grund haben uns die Tage in Quarantäne noch mehr zugesetzt, als sie das sowieso schon getan haben. Nahezu die gesamte Infrastruktur des Sports wurde auf Eis gelegt und alle #sportfairliebten haben mit großem Fragezeichen in die Zukunft geblickt. Vielen hatten mit den wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen und unser Sozialleben mussten wir stark eingrenzen.

    Doch mehr als je zuvor konnten wir sehen, wie viele Sportler/innen die moralischen Werte vertreten, auf die wir alle im Sport so großen Wert legen und deren Vermittlung die Basis für jedes Sporttreiben bildet. Wir wurden Zeuge davon, dass, auch wenn wir alle unsere Schwierigkeiten haben, keiner den anderen hängen lässt!

    Wo es auch nur ging, wurden Mittel und Wege gefunden, wie wir uns gegenseitig unterstützen können, damit auch ja keiner auf der Strecke bleibt. Konkurrent/innen helfen Konkurrent/innen, Unternehmen finanzieren Fördertöpfe, Gesunde helfen weniger Gesunden und der geliebte Sport kann wenigstens noch in Form von Online-Workouts stattfinden!

    Unser Engagement

    Um nun den Trainingswiedereinstieg zu feiern, haben wir die #sorryichhabtraining Aktion ins Leben gerufen. In den letzten Wochen wurden fleißig Karten und Sticker an jeden verschickt, der teilnehmen wollte. Wer möchte, konnte ein Bild von sich beim Training machen und unter dem Hashtag #sorryichhabtraining posten.

    Es kamen einige coole Trainings-Bilder zustande: Der TuS Büppel beispielsweise nimmt im Norden Deutschlands das Training wieder auf, während Coach Johannes Eisele seine Athleten in Freiburg über die Tartanbahn jagt und die Olympia-Athleten sich wieder voll und ganz auf die Vorbereitung konzentrieren. Oder auch Johanna Schikora, die nun endlich wieder ihre Bahnen im kühlen Nass ziehen darf!

    Es ist schön, alle wieder beim fröhlichen Sporttreiben zu sehen. Der körperliche Ausgleich macht uns etwas gelassener und ist wichtig für unsere sozialen Kontakte. Wenn auch Du Teil unserer Mission werden möchtest, gib uns ein Zeichen und Du bekommst auch eine exklusive #sorryichhabtraining Karte.

    Hier kannst Du dir angucken, wer schon alles Teil unserer Mission ist und warum Sport so wichtig für uns ist.