• Darum ist dein Geld bei fairplaid in sicheren Händen

    Ein altes Sprichwort sagt „Beim Thema Geld hört die Freundschaft auf“ – dieses verdeutlicht auch die Bedenken, wenn es darum geht Gelder über eine Crowdfunding-Kampagne im Internet zu sammeln.

    Es gibt hier zwei Seiten, zum Einen aus der Sicht des Vereins oder der Sportler/innen, die sicher sein möchten, dass die gesammelten Gelder gut verwahrt sind. Gleichwohl die aus der Sicht der Unterstützer/innen, die sicherlich darüber nachdenken, wo das überwiesene Geld ihrerseits genau landet.

    Wir nehmen die Bedenken zum Thema Verwahrung und Transfer der Gelder ernst und möchten nachfolgend erklären, wie und mit wem wir im Bereich Zahlungsabwicklung arbeiten. Aber zuallererst beantworten wir die wohl am häufigsten gestellte Frage:

    Das eingezahlte Geld einer Crowdfunding-Kampagne landet zu keiner Zeit auf einem Konto der fairplaid GmbH. Es wird zwischengelagert auf einem sogenannten Treuhandkonto der Secupay AG.

    Was ist ein Treuhandkonto?

    „Ein Treuhandkonto dient zur Verwaltung von Vermögenswerten. Der Kontoinhaber ist jedoch nicht der Eigentümer des eingezahlten Geldes, obwohl er als einzige Person direkten Zugriff auf das Konto hat. Gleichzeitig haftet er als Treuhänder für das zurückgelegte Vermögen. Jeder Einrichtung eines Treuhandkontos liegt eine Form von Vollmacht oder Vertrag zugrunde.“ [Quelle: rechnungswesen-verstehen.de]

    Für unsere fairplaid Crowdfunding-Plattformen „übersetzt“ bedeutet dies, dass die Secupay AG – mit Sitz in Dresden – die Verwaltung und Zahlungsabwicklung aller Treuhandkonton für jedes einzelne Crowdunding-Projekt führt, überwacht und kontrolliert.  Im Rahmen der Crowdfundingprojekt-Anlage, muss jede/r Projektstarter/in einen sogenannten Treuhandvertrag unterzeichnen. Damit willigt er/sie ein, dass das Projekt-Konto treuhänderisch von der Secupay AG für den Eigentümer (= der/die Projektstarter/in) verwaltet wird, bis das Projekt komplett abgeschlossen ist. Erst dann erfolgt die Auszahlung an das vorab festgelegte Auszahlungskonto, also beispielsweise an das Vereinskonto.

    Wer ist die Secupay AG?

    Secupay ist ein Zahlungsabwickler, den wir als fairplaid GmbH für die Führung der Crowdfunding Treuhandkonten beauftragt haben. Die Secupay AG ist von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zertifiziert. Nach §§ 43, 44 ZAG führt die BaFin ein öffentlich einsehbares Register, hier ist auch die secupay AG gelistet.

    • Die Zahlungseingänge werden von der Secupay AG stets überprüft und den jeweiligen Crowdfunding-Projekten zugeordnet
    • Es kann kein Betrag „verschwinden“ oder „verloren gehen“, da die Secupay AG jeden Cent überprüfen, zuweisen und gesetzeskonform verarbeiten muss
    • Es gilt das Geldwäschegesetz: Nach § 3 Absatz 1 GwG sind die Identität und die Kontodaten der Projektstarter nachzuweisen. Jede/r Projektstarter/in wird anhand von Dokumenten (beispielsweise Vereinsregisterauszug, Ausweiskopien, etc.) identifiziert, sodass das Geld nicht an Fake-Organisationen oder -Personen gehen kann.
    • Im Falle einer Insolvenz der fairplaid GmbH, wäre das eingezahlte Geld der Treuhandkonten keine Insolvenzmasse, da es nicht der fairplaid GmbH gehört. Dies gilt auch im Falle einer Insolvenz der Secupay AG.
    • Es gilt das Alles-oder-Nichts: Zum Schutz der Unterstützer/innen wird das Geld nur ausgezahlt, wenn die Finanzierung zur Umsetzung der Crowdfunding-Kampagne festgestellt ist – erfahre mehr zum Alles-oder-Nichts-Prinzip
    • In unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind die verschiedenen Vertragsverhältnisse zwischen Projektstarter/in und Unterstützer/in festgehalten; jeder Crowdfunding-Projektstarter akzeptiert die AGBs.

    Schritt für Schritt: Der Geldfluss bei deinem Crowdfunding-Projekt

    1. Ein Treuhandkonto wird angelegt: der Projektstarter/die Projektstarterin (als Privatperson oder als Organisation) beauftragt mittels eines Treuhandvertrags die Secupay AG für die Laufzeit der Crowdfunding-Kampagne ein Treuhandkonto zu verwalten.
    2. Nach Einrichtung der Projektseite und Vorbereitung der Crowdfunding-Kampagne kann das Projekt starten, wenn der unterschriebene Treuhandvertrag zum Projektstart vorliegt.
    3. Unterstützungen für das Crowdfunding-Projekt gehen auf dem Treuhandkonto ein und werden von der Scecupay AG verwaltet – hier kannst du eines unserer laufenden Projekt unterstützen
    4. Projekt ist erfolgreich beendet. Es gilt die gesetzliche Wiederrufsfrist von 14 Tagen. Danach werden von der Secupay AG die eingereichten Identifikationsunterlagen nochmals geprüft und die Beträge von fairplaid und Secupay abgeglichen.
    5. Nach erfolgter Prüfung wird das Geld mit einer Sammelüberweisung an das vorab festgelegte Konto ausgezahlt.

    Wird das Projekt nicht erfolgreich abgeschlossen, entsteht kein Vertragsverhältnis zwischen Unterstützer/in und Projektstarter/in. Hier greift das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Die Secupay AG überweist alle eingezahlten Beträge an die einzelnen Unterstützer/innen zurück.

  • Was es mit dem Alles-oder-Nichts-Prinzip auf sich hat

    Beim Crowdfunding gilt das Alles-oder-Nichts-Prinzip: Nur wenn der angestrebte Betrag bis zum festgesetzten Datum zusammenkommt, fließt das Geld der Unterstützer/innen auch wirklich an den/die Projektstarter/in. Falls nicht, erhalten Starter/innen des Crowdfunding-Projekts nichts.

    Auf dem ersten Blick mag dies irgendwie ungerecht und auch ziemlich hart erscheinen: Wenn der Weg bis zur Zielsumme nicht mehr weit ist, aber das Geld einfach nicht zusammen kommt, dann wird das Crowdfunding-Projekt als nicht erfolgreich abgeschlossen und die Gelder werden an die Unterstützer/innen automatisch zurück transferiert. Statistisch gesehen sind Crowdfunding-Projekte, die nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip laufen jedoch erfolgreicher als Projekte, die kein festes Ziel haben [Quelle: Sixt (2014), S.65 & Sterblich et al. (2016)].

    Ein knallhartes Prinzip mit starken Vorteilen für Geber und Nehmer

    Das Alles-oder-Nichts-Prinzip bildet das Gegenstück zum „Nimm-was-du-kriegen-kannst“-Modell und dient in erster Linie als eine Schutzmaßnahme für sowohl den/die Projektstarter/in, als auch für die Unterstützer/innen. Während beim Nimm-was-du-kriegen-kannst-Prinzip alle eingezahlten Gelder ausgeschütttet werden, werden beim Alles-oder-Nichts-Prinzip die Gelder nur bereitgestellt, wenn ein Crowdfunding-Projekt sein Finanzierungsziel erreicht. So wird das Risiko für alle möglichst gering gehalten: Es wird einerseits gewährleistet, dass der/die Projektstarter/in über das notwendige Geld verfügt, um das Projekt wie versprochen durchzuführen, und niemand von ihm/ihr erwartet, dies zu tun, wenn diese Gelder nicht zusammenkämen. Andererseits können sich die Unterstützer/innen sicher sein, dass sie Projekte unterstützen, die auch wirklich umgesetzt werden und das Geld nicht anderweitig verwendet wird, falls die Projektfinanzierung nicht zustande kommt.

    Warum werden Crowdfunding-Projekte durch das Alles-oder-Nichts-Prinzip erfolgreicher?

    Das Alles-oder-Nichts-Prinzip übt Druck auf beide Parteien aus: Der/die Projektstarter/in will sein Projekt erfolgreich abschließen und muss dafür genug Unterstützer/innen überzeugen, um die Zielsumme zu knacken. Andererseits wollen auch die treuen Unterstützer/innen, dass das Projekt erfolgreich wird – entweder aus ideellen Gründen oder weil sie ihre ausgewählte Prämie haben möchten.

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    Screenshot von Facebook-Aufrufen der Countdowns zum Projektende des Friedenauer TSC 1886 e. V. und des SC Riessersee Nachwuchs e.V.

    Feste Summe – feste Laufzeit

    Mit dem Alles-oder-Nichts-Prinzip geht einher, dass Crowdfunding-Projekte auch feste Laufzeiten haben mit einem klar definierten Ende – der Deadline. Wir alle kennen es aus unserem alltäglichen Leben: Die Schulhausaufgabe, die bis Ende der Woche eingereicht werden muss, die Steuererklärung, die zu einem bestimmten Stichtag fällig ist, das Super-Sparangebot, das nur noch bis Ende des Monats gültig ist. All diese Dinge haben eine Deadline und nahezu jede Deadline kostet man teilweise bis zur letzten Minute aus. ABER die wichtige Tatsache hierbei ist: Auch wenn man häufig bis zur letzten Minute wartet, man MACHT es. Und das ist das Entscheidende. Eine Deadline bewirkt das Handeln und das ist auch beim Crowdfunding der wichtigste Aspekt: Dass die Crowd dazu bewegt wird, jetzt zu dieser Aktion zu unterstützen. Das Alles-oder-Nichts-Prinzip verstärkt diese Psychologie nochmal. Denn die Projektstarter/innen kämpfen gerade zum Schluss nochmal um das, was sie bereits erreicht haben. Dieser sportliche Kampfgeist würde nicht so ausgeprägt in Erscheinung treten, wenn die Projektstarter/innen nicht alles zu verlieren hätten.

    Damit ist das Alles-oder-Nichts-Prinzip eine wichtige Zutat für das Erfolgsrezept eines erfolgreichen Crowdfunding-Projekts.

    Wenn du noch mehr zur Laufzeit von Crowdfunding-Projekten wissen möchtest, dann schau dir unbedingt diesen Artikel an:

    Die Laufzeit beim Crowdfunding – eine endliche Geschichte!

    Alles-oder-Nichts – das klingt nach Risiko

    Klar, besteht mit dem Prinzip auch die Möglichkeit, dass die Projektstarter/innen leer ausgehen. Viel zu verlieren hat man allerdings nicht. Wenn das Crowdfunding-Projekt die Zielsumme bis zum vorgegeben Projektende nicht erreicht hat, fallen für den/die Projektstarter/in keine Kosten an. Die Kosten für die Rückabwicklung übernimmt fairplaid! Finanziell besteht also gar kein Risiko – einzig die investierte Zeit, die jedoch durch gewonnene Erfahrungen gefüllt wird, wird eingesetzt.

    Transparenz als Erfolgsfaktor

    Die Transparenz ist ein wichtiger Aspekt für jeden/jede Projektstarter/in. Nur mit klar und deutlich formulierter Ausrichtung seines/ihres Crowdfunding-Projektes, kann er/sie mögliche Unterstützer/innen gewinnen. Denn eine Kampagne dieser Art ist gleichzeitig ein „Proof-of-Concept“. Wenn das Ziel oder die Mission klar formuliert und für alle nachvollziehbar ist, dann erschließt sich bestenfalls daraus auch die veranschlagte Zielsumme. Das Gesamtkonzept muss zur Zielsumme passen. Möchte man eine neue Halle bauen und die Zielsumme liegt nur bei 500€, dann wird der/die ein oder andere doch skeptisch und unterstützt dieses Projekt eher nicht. Wenn das Konzept der Crowdfunding-Aktion andererseits schlüssig und transparent ist, fühlt sich die Crowd fair behandelt und schöpft Vertrauen in das Projekt. Es ist also nicht ratsam aufgrund des Alles-oder-Nichts-Prinzips die Zielsumme einfach niedrig anzusetzen, damit ein bestimmter Betrag auf jeden Fall ausgezahlt wird. Projekte dürfen auch überfinanziert werden – es darf also auch mehr als die Zielsumme eingezahlt werden. Hier ist es genauso ratsam, die Verwendung der Überfinanzierung klar im Projekt zu kommunizieren, sodass die Crowd Bescheid weiß, wo das zusätzliche Geld hinfließt.

    Mehr zur Findung der richtigen Zielsumme findest du in folgendem Artikel:

    3 Punkte, die du beim Finanzierungsziel beachten solltest

  • Die beliebtesten Prämien, die wirklich jeder anbieten kann – ohne wenn und aber

    „Wir können keine Prämien anbieten, wir brauchen ja das Geld“ – Dies ist ein Satz, den wir als Projektberater besonders oft hören. Viele Projektstarter wollen keine Prämien einstellen, weil sie Angst haben, dass sie dadurch zu viel Geld ausgeben und dann wieder bei Null rauskommen. Doch genau das ist der falsche Denkansatz!

    Was sind Prämien und welchen Zweck haben sie?

    Anders als bei reinen Spendenaktionen hast du die Möglichkeit beim fairplaid Crowdfunding persönliche Dankeschöns an deine Unterstützer für ihre finanzielle Unterstützung zu geben. Dabei kann es sich sowohl um materielle als auch immaterielle Gegenleistungen handeln. Ziel ist hier, einen möglichst attraktiven Prämien-Shop auf der Projektseite zu erstellen, um zusätzliche Anreize für potentielle Unterstützer zu bieten.

    „Aber unser Projekt wird auch so unterstützt.“

    Natürlich gibt es immer Menschen, die auch ohne Gegenleistung unterstützen – das sind eure treuesten Unterstützer. Menschen, die euch ohne viel Überzeugungsarbeit unterstützen, weil sie euch und das Projekt gut kennen und an eure Mission glauben. Wunderbar!
    Beim Crowdfunding geht es aber nicht nur darum, Gelder von Bekannten einzusammeln, sondern auch darum mit seiner Community zu interagieren, um diese zu stärken und nachhaltig zu erweitern. Je weiter weg die Menschen emotional vom Projekt/Projektstarter entfernt sind, desto eher unterstützen sie nur, wenn zusätzliche Anreize gegeben sind. Mit Prämien wird also die Zielgruppe weiter gefasst und mehr Menschen zur Unterstützung überzeugt. So sammeln Projekte mit Prämien dann auch mehr Geld ein als Projekte ohne Prämien. Laut Sportcrowdfunding-Monitor werden Projekte im Schnitt zu 60% über Prämien finanziert.

    „Aber wenn ich Prämien anbiete, gebe ich ja wieder Geld aus.“

    Jeder – wirklich jeder – kann Prämien anbieten, die nicht mehr als etwas Fleißarbeit oder etwas Muskelkraft kosten. Es fängt bei einfachen Dankes-Videobotschaften an, Social Media Shout outs, exklusiven WhatsApp-Gruppenzugängen als Turnierbericht, bis hin zu echten Dienstleistungen wie Rasenmähen, „Wir feuern euer Team beim Heimspiel an“ und den allseits beliebten Liegestützprämien, wo der Projektstarter für einen bestimmten Betrag zu Liegestützen gezwungen wird – natürlich auf Kamera festgehalten!

    Beispiel-Prämien aus dem Projekt der Mannheim Tornados
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    Ein lohnenswerter und attraktiver Prämien-Shop enthält jedoch nicht nur immaterielle Prämien. Die folgende Grafik (anklicken zum Vergrößern) zeigt alle angebotenen Prämien der Projekte aus 2018 in Kategorien eingeteilt und nach Anzahl der verkauften Prämien sortiert.

    Hier zeigt sich, dass insbesondere Trainingskleidung und Sportequipment jeglicher Art sehr beliebt bei Unterstützern von Sportcrowdfunding-Projekten sind. Es empfiehlt sich also unbedingt auch das Anbieten von materiellen Prämien zu erwägen, indem bspw. die Produkte des Vereinsshops angeboten werden.

    In der nächsten Grafik sind auch alle Prämien aus 2018 hinterlegt, wobei der Fokus auf dem monetären Gegenwert liegt, sprich wieviel Geld über die Prämien generiert wurden.

    Hier ist die Trainingsbekleidung aufgrund der hohen Anzahl der verkauften Prämien immer noch hoch im Kurs. Finanziell besonders effektiv sind natürlich die höherpreisigen Prämien, welche häufig aus dem Bereich des klassischen Sponsoring stammen, also beispielsweise einen Banner auf der Vereinshomepage, oder Bandenwerbung. Hier werden häufig Unternehmen tätig, die sich als neue Sponsoren während der Crowdfunding-Kampagne finden und auch nachhaltig den Verein/Sportler unterstützen. Warum also nicht den Prämien-Shop nutzen, um das Crowdfunding sinnvoll mit der Sponsorensuche zu verbinden?

    „Aber die wirklich beliebten Prämien kosten mich doch was“

    In der Tat sind materielle Prämien etwas beliebter als immaterielle (siehe Sportcrowdfunding-Monitor). Die am häufigsten ausgewählten Prämien sind Trikots und andere Sportwaren, aber auch materielle Dankeschöns vom Projektstarter, wie etwa Postkarten aus dem Wettkampfort oder persönlich signierte Autogrammkarten oder auch eigens kreierte E-Cards. Diese werden meist zu offensichtlich höheren Preisen angeboten als der Einkaufspreis der Waren + Versand. Jedoch ist hier den Unterstützern der persönliche Charme und der symbolische Gegenwert wichtiger. Mit den Preisen sollte man dennoch nicht zu hoch gehen, denn auch der symbolische Mehrwert hat eine Schmerzgrenze.

    Hinzu kommt: Prämien müssen nicht unbedingt vom Projektstarter selbst kommen. Viele Prämien aus der Kategorie „Gutschein von anderen Unternehmen“ wurden von externen Anbietern bereit gestellt. Denn nicht jeder muss mit Geld helfen. Viele Unternehmen sind eher bereit ihre Produkte direkt oder in Form von Gutscheinen kostenlos anzubieten, damit sie im Prämienshop verkauft werden können.

    „Aber wenn ich so viele Prämien anbiete, habe ich hinterher so viel Aufwand.“

    Hier zeigt sich, dass ein Crowdfunding Projekt auch gewisse Arbeit beinhaltet: Engagierte Projektstarter, die ihre Unterstützer mit Leidenschaft gewinnen scheuen sicherlich keine Mühen, um ihr Ziel zu erreichen.

    Prämien setzen nicht nur zusätzliche Anreize für Unterstützer, sondern  stellen auch das Engagement des Projektstarters sehr gut dar. Und genau das ist das, was Menschen überzeugt: Engagement. Wer sieht, dass sich die Projektstarter richtig ins Zeug legen, weil sie unbedingt ihr Projekt vorantreiben wollen, der unterstützt auch. Wer viele Prämien anbietet, gerade auch interaktive und persönliche Prämien, legt ein perfektes Zeugnis seiner Leidenschaft vor.

    Dennoch soll sich die Prämienabwicklung in einem gut realisierbaren Maße abspielen und nicht allzu lange dauern. Mit einer guten Planung vor Projektstart kann man hier viel Zeit sparen.

    fairplaid-Tipps:

    • Brainstorming im Team
      Setzt euch zusammen und erstellt ein Prämienbrainstorming. Dabei sind auch die verrücktesten Ideen erwünscht. Später wird dann evaluiert, was wirklich umsetzbar ist und was nicht. Solltest du ein Einzelsportler sein, dann such dir ein Projektteam zusammen, welches dir bei der Erstellung des Shops hilft. Mehrere Köpfe brainstormen besser!
    • Bei anderen Projekten klauen
      Es ist nicht verboten, das anzubieten, was andere auch schon angeboten haben. Ganz im Gegenteil: Bei anderen Projekten könnt ihr auch sehen, was gut lief und welche Preise angesetzt werden können. Stöbert einfach mal auf den Projektseiten herum!
    • Crowd fragen
      Die Ideen müssen nicht immer von euch selbst kommen. Fragt einfach in eurer Community nach, was sie sich von euch wünschen oder wer Prämien bereitstellen kann. So kommt ihr auf neue Ideen und habt ein realistisches Bild von dem, was am ehesten gekauft wird.
    • Prämienabwicklung in Zielsumme einkalkulieren
      Wenn ihr nun doch reale Ausgaben für die Prämiener- und -bereitstellung habt, dann addiert diese auf die Zielsumme mit rauf. So geht ihr sicher, dass nach der Prämienabwicklung auch noch ausreichend Geld für die Realisierung des eigentlichen Projekts zur Verfügung steht.
    • Preise realistisch gestalten
      Behandelt den Prämien-Shop wie euren eigenen Online-Shop und fragt euch selbst, ob ihr die Prämien zu den gesetzten Preisen kaufen würdet. Am häufigsten werden Prämien zu 10€ und 20€ von Unterstützern ausgewählt, die höchsten Fundingbeträge erreicht man jedoch mit 50€- und 100€-Prämien.

    Mehr Infografiken zum Thema Prämien gibt immer in unserem kostenfreien Sportcrowdfunding-Monitor – einfach anfordern!

  • So viel Geld kannst du mit deiner Crowdfunding-Kampagne einwerben

    Lieber ein großes Projekt, oder mehrere kleine? Wie viel Geld kann ich als Athlet/ Verein mit fairplaid Sportcrowdfunding einsammeln? Ist meine Crowd zu klein als Einzelathlet? Ist ein 100.000€ Projekt überhaupt realistisch?

    Solche Fragen hören wir häufig. Dieser Artikel soll dir helfen, genau dies einzuschätzen. Da sich vor allem Athleten und Sportvereine mit großen Summen schwer tun, gehen wir hier besonders aus Projekten im fünf- bis sechsstelligen Bereich ein.

    Alles ist möglich, wenn…

    Grundsätzlich gab es auf fairplaid bisher Sportcrowdfunding-Kampagnen von 250€ (Ringer aus Weiden) bis 158.993€ (Vorwärts Spoho e.V. aus Köln). Und ja, auch kleinere Oberliga-Clubs haben bei uns schon sechsstellige Summen über ein fairplaid Sportcrowfunding Projekt möglich gemacht, und auch Einzelathleten können fünfstellige Summen erreichen. Sprich: Alles ist möglich.

    Damit aber alles möglich ist, bedarf es einer entsprechenden Vorbereitung. Je mehr Geld eingeworben werden soll, desto besser muss das Projekt vorbereitet und durchgeführt werden. Und so kannst du den Aufwand einschätzen.

    Wie groß muss die Crowd für welche Summe sein?

    Beim fairplaid Sportcrowdfunding geht es darum, dass viele Menschen gemeinsam ein Projekt stemmen, anstatt nur eine Organisation oder ein Unternehmen.

    Dies bedeutet: Die Hürde, Sponsoren/Unterstützer zu finden ist viel geringer, weil jeder ab 1€ mitmachen kann. Dafür ist es notwendig, statt nur Einem, Viele zu erreichen. Ohne Crowd kein Crowdfunding.

    Wie viele Unterstützer notwendig sind, ist einfache Mathematik. Im Schnitt unterstützen die Menschen mit 60-80€, das sagen unsere Daten. Gehen wir vorsichtshalber von weniger aus, dann reden wir von 50€ pro Projekt-Unterstützer.

    Je höher die Summe, desto höher werden im Normalfall die gegebenen Durchschnittssummen. Bei 100.000€ liegen diese bereits bei um die 80€. Dies seht ihr an den folgenden Beispielen.

    Um die 5.000€

    Dies bedeutet nach unserer Rechnung:
    5.000€ (benötigte Summe): 50€ (Unterstützersumme im Schnitt) = 100 Unterstützer

    Beispielsweise das Projekt von Philipp Wolfrum:  Er finanzierte seinen Weg zur Trampolin-WM über fairplaid Sportcrowdfunding (Hier geht es zu seiner Projektseite).

    Auch das Floorball-Nationalteam machte mit 88 Unterstützern eine Summe von 5.727,50€ möglich (hier geht es zur Projektseite).

    fairplaid-crowdfunding-sport-floorball-herren-nationalmannschaft

     

    Um die 50.000€

    Wer bis zu 50.000€ einwerben möchte, sollte mit entsprechend 1.000 Unterstützern rechnen.

    50.000€ notwendige Summe  : 50€ im Schnitt = 1000 Untersützer

    Unser Beispiel zeigt jedoch, dass 50€ nicht immer die Durchschnittssumme sein muss. 330 Unterstützer ermöglichten mit 43.651€ die Lizenz für die zweite Bundesliga der Nürnberg Falcons. Die Durchschnittssumme lag hier bereits bei 132€ (hier geht es zur Projektseite).

    fairplaid-crowdfunding-sport-basketball-nuernberg-falcons

    Um die 100.000€

    In unserer Rechnung:
    100.000€ (benötigte Summe) : 50€(gegebene Summe im Schnitt) = 2000 Unterstützer.

    Bad Nauheim hat aber bereits für knapp dieselbe Summe nur 973 Unterstützer benötigt. Die Durchhschnittssumme lag bei 88€ pro Unterstützer (hier geht es zur Projektseite).

    fairplaid-crowdfunding-sport-eishockey-bad-nauheim

    Die Icefighters Leipzig liegen schon eher in diesem Bereich. 163.725€ und 2303 Unterstützer, macht eine Durchschnittssumme von 71,10€ (hier geht es zur Projektseite).

    fairplaid-crowdfunding-sport-eishockey-icefighters-leipzig

    Um die 500.000€

    In unserer Rechnung werden bei 500.000€ bereits 10.000 Unterstützer benötigt:
    500.000€ notwendige Summe: 50€ Summe im Schnitt = 10.000 Unterstützer

    Die fairplaid-Kampagne mit der bisher höchsten erreichten Summe lieferte Freezers-Fan Frederik Gutzeit in Zusammenarbeit mit Christoph Schubert, dem Kapitän der Hamburg Freezers, sowie Moritz Fürste.  In 5 Tagen kamen von 3450 Unterstützern eine Summe von 567.512€ zusammen. Durchschnittlich hat hier jeder Unterstützer 164,50€ in die Wagschale geworfen, also die Dreifache Summe (hier geht es zum Projekt).
    fairplaid-crowdfunding-sport-eishockey-hamburg-freezers

     

    Wie erreiche ich eine hohe Durchschnitts-Summe?

    Je höher die im Durchschnitt gegebene Summe ist, desto weniger Unterstützer werden am Ende benötigt. Hierzu möchte ich noch erwähnen, dass viele Unterstützer nicht schlecht sind. Im Gegenteil: Je mehr Menschen sich finanziell beteiligen, desto mehr Interesse besteht danach an dem Projekt selbst und seinem Fortlauf.

    Vor allem aber bei Projekten mit hohem Finanzierungsziel ab einem 5-stelligen Bereich sollten Durchschnitts-Summen von 100€ angestrebt werden.

    3 Wege wie du eine hohe Durchschnitts-Summe erreichst

    Besonders Attraktive Prämien im höheren Preissegment

    Bei den Hamburg Freezers kam dies vor allem deshalb zustande, da das Retter-Trikot, die attraktivste Prämie für die Supporter 150€ kostete und von den meisten Supportern gekauft wurde. Es besteht also die Möglichkeit, die Menschen mit besonders attraktiven Prämien im gewünschten Durchschnitts-Niveau dazu zu motivieren, mehr zu geben, als sie ursprünglich geplant hatten. Vor allem bei größeren Projekten sollten viele kleinteilige Prämien deshalb vermieden werden, um damit die Menschen gar nicht erst auf die Idee zu bringen, weniger könnte auch reichen. Stattdessen im Preisniveau von 100€ mehrere besonders attraktive Prämien einstellen kann helfen.

    Durchschnitts-Niveau in Kommunikation einbetten und häufig wiederholen

    Bereits in der Kommunikation könnt ihr die durchschnittliche Summe, die ihr anstrebt und bei der ihr die attraktivsten Prämien platziert habt, den Menschen im Gehirn einpflanzen. Hierzu sollte diese in den Texten (z.B. bei E-Mail-Ansprachen oder facebook-Posts) untergebracht werden und mehrfach wiederholt werden. Hier ein paar Beispiele.

    „Nur 1000 Menschen mit 100€, und schon wird unser Stadion Realtiät.“
    „Die ersten 100 von 1000 mit jeweils 100€ sind bereits dabei.“
    „Für 100€ kannst du dir Prämie XY sichern. Eine einmalige Chance.“

    Ein Projekt oder mehrere Projekte?

    Du kannst nur ein bis zwei Kampagnen im Jahr machen, wenn dieselben Menschen angesprochen werden. Für die Crowd erscheint dies sonst so, als hättet ihr keinen Plan gehabt und etwas „vergessen“, was ihr jetzt nachziehen müsst.

    Zudem hast du Aufwand, gleich wie groß die Kampagne ist. Ein fairplaid-Projekt muss vorbereitet werden. Erst wird eine Projekt-Idee bestimmt, dann die Projektseite gestaltet und die Verbreitung vorbereitet. Dies muss passieren, gleich ob viel oder wenig gesammelt wird. Da man sowieso schon Aufwand hat, lohnt sich dieser umso mehr, je mehr Geld im Nachhinein dabei herauskommt. Lieber also einmal Zeiteinsatz und das Größtmögliche dabei herausholen, als diesen Zeiteinsatz alle drei Monate zu haben.

    Anders verhält sich es, wenn Abteilungen innerhalb eines Vereins ein fairplaid Sportcrowdfunding-Projekt starten. Hier werden bei jeder Kampagne verschiedene Personengruppen angesprochen, dementsprechend können hier sogar zwei Projekte parallel laufen.

    Evaluation durch unsere Projektberatung

    Wenn du deine Projekt-Idee im ersten Schritt evaluieren möchtest, kannst du uns gerne über folgende Seite, alle Informationen zu deiner Mission zukommen lassen https://evaluation.fairplaid.org/

  • Deine Crowd: Wo kommen die Unterstützer her?

    Du möchtest eine Crowdfunding-Kampagne starten und fragst dich, wer zum Pool möglicher Unterstützer gehören kann?

    Die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Person zum Unterstützer deines Crowdfunding-Projektes wird ist, dass sie darauf aufmerksam wird. Daher lässt sich an dieser Stelle schon mal festhalten: Jede Person, die du im Rahmen deiner Projektbewerbung erreichst, kann ein Unterstützer deiner Mission werden.

    Gehen wir das Ganze am besten mal Schritt für Schritt durch:
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    Step 1: Kontaktliste erstellen
    Step 2: Kontakte kategorisieren
    Step 3: Zielgruppen bestimmen
    Step 4: Kommunikationsmaßnahmen planen

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    Einer der ersten Punkte auf deiner Agenda bei der Planung deines Crowdfunding-Projekts sollte die Erstellung einer Tabelle mit all deinen Kontakten sein. Diese Liste bildet bestenfalls dein gesamtes persönliches Netzwerk ab. Am besten gehst du hier nach dem Zwiebelprinzip vor:

    • engster Kreis: Familie & Freunde
    • Bekanntenkreis: Teammitglieder, Trainingspartner, Schul-, Studien- & Arbeitskollegen, Nachbarn
    • Personen, die du gegebenenfalls nicht persönlich kennst, die sich für dein Projekt interessieren: Vereinsmitglieder, Sportler aus der gleichen Sportart, regionale Unternehmen

    Nachdem du dein Adressbuch und deine gesamten Freundelisten auf facebook und Co. nach Telefonnummern und E-Mail-Adressen potenzieller Unterstützer durchforstet hast, geht es im zweiten Punkt darum, jede Person einer der folgenden drei Kategorien zuzuordnen.

    • Geldgeber ist jede Person aus deinem Netzwerk, die dich mit einem Betrag in beliebiger Höhe unterstützen kann.
    • Multiplikatoren sind Personen, die über eine große Reichweite in deiner Sportart oder deinem lokalen Umfeld verfügen und sich somit als Influencer und Fürsprecher für dein Projekt eignen.
    • Prämienhelfer können Menschen aus deinem Umfeld sein, die dir Gegenleistungen zur Verfügung stellen, die du schließlich auf deiner Projektseite anbieten kannst. Hierzu zählen z.B. Kaffeegutscheine aus dem Café deines besten Kumpels, Dienstleistungen wie Hilfe beim Umzug, Wertgutscheine für ein lokales Unternehmen oder auch materielle Güter wie bspw. Sportgeräte, die dir ein Unternehmen bereitstellt.

    Dein Ziel sollte jetzt natürlich heißen, möglichst viele Personen deiner Crowd zu einer tatsächlichen Unterstützung zu motivieren.

    Daher gilt es deine Zielgruppe jetzt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür schaust du dir am besten in Schritt eins an, aus welchen Personen sich deine Crowd zusammensetzt und teilst im nächsten Schritt diese Personen in verschiedene Zielgruppen ein, um die späteren Kommunikationsmaßnahmen hierauf abzustimmen.

    Vom wem werden Crowdfunding-Projekte unterstützt?

    Die Ergebnisse unserer Unterstützeranalysen haben ergeben, dass die meisten Unterstützer von Crowdfunding-Projekten entweder eine emotionale oder örtliche Bindung zum Projekt oder Projektstarter haben oder in vielen Fällen auch beides.

    Die erste Zielgruppe setzt sich demnach aus Personen deines näheren Umfelds zusammen, die dir bei der Realisierung deines Traums helfen möchten. Hierzu gehören vor allem Familienmitglieder und Freunde. Doch auch Personen, die der gleichen Leidenschaft folgen wie du, können zu dieser Zielgruppe gerechnet werden. Beispielsweise dadurch, dass sie an bestimmten sportartenbezogenen Prämien oder der Teilhabe an deiner Mission interessiert sind, wie (ehemalige) Vereinsmitglieder und Sportler aus derselben Sportart:

    Beispiel: Unser Projektstarter Torsten Weber hat im Rahmen seiner Crowdfunding-Kampagne diverse Prämien rund um den Radsport angeboten, die ihm von Unternehmen aus der Radsportbranche für sein Projekt zur Verfügung gestellt wurden. Mittels eines zielgerichteten Prämienshops hat er es geschafft, viele Unterstützer aus der Radsport-Community zu gewinnen, zu denen er im Vorfeld noch keine persönliche Beziehung hatte. 

    70% der Unterstützer kommen aus der gleichen Stadt und Umgebung

    Die zweite Zielgruppe wird durch Personen gebildet, die eine örtliche Bindung zu deinem Projekt aufweisen, wie bspw. lokale Unternehmen. Insbesondere durch das Anbieten von Sponsoring-Paketen im Prämienshop deiner Projektseite hast du daher die Chance, neue Sponsoren im Rahmen deiner Crowdfunding-Kampagne zu finden.

    Die Einteilung deiner Crowd in diese zwei Zielgruppen bringt wie oben angemerkt den Vorteil mit sich, dass du deine Kommunikationsmaßnahmen zielgruppenorientiert und somit höchst effektiv vorbereiten kannst.

    Konkret bedeutetet das, dass du entsprechend der Zielgruppe, die du ansprechen möchtest, sowohl den Kommunikationskanal als auch die Art der Ansprache abstimmst. Überlege dir, wen du am besten auf welchem Weg erreichst.

    Die Zielgruppe, die eine emotionale Bindung zum Projekt hat, weil sie z.B. die gleiche Sportart betreibt, kann auf bestimmten Kanälen wie Facebook-Gruppen oder Wettbewerben aus dieser Sportart zu finden sein. Potenzielle Unterstützer, die du lokal ansprichst, kannst du über die lokale Presse (Lokalzeitung, Radio etc.) oder auch Offline-Events wie Dorffeste erreichen.

    Der Mix macht’s

    Insgesamt ist es wichtig, einen KommunikationsMIX zu wählen, sodass potentielle Unterstützer über verschiedene Wege mit dem Projekt in Berührung kommen. Dieser Mix kann aus persönlicher Ansprache, Posts in den Sozialen Medien und WhatsApp-Gruppen oder E-Mail-Verteilern und Plakaten/Flyern bestehen. Neben dem Kanal ist natürlich auch die Wortwahl entscheidend. Mach dir daher Gedanken darüber, warum Menschen dich unterstützen sollten, was ihre Mehrwerte sind und wie du deine Mission so kommunizierst, dass jeder am liebsten sofort Teil davon werden möchte.

  • Die Laufzeit beim Crowdfunding – eine endliche Geschichte!

    Ein großes Thema – zwei Modelle. Die Laufzeit bei einem Crowdfunding-Projekt.

    Viele Vereine nutzen die Möglichkeit einen ewig laufenden Spendenaufruf auf der Vereins-Homepage zu platzieren, um so auf fehlende Gelder für den Vereinssport hinzuweisen. Beim fairplaid-Modell jedoch hat jede Kampagne eine feste Laufzeit – und dies aus gutem Grund!

    Habe ich nicht größere Chancen mehr Gelder zu bekommen, je länger das Projekt läuft?
    – Nicht wirklich.

    Denn was ist der Grund, warum kaum einer auf das Spendenkonto, welches auf der Vereinswebseite zu finden ist, spendet? Es ist kommunikationsbedürftig. Nur wer diese Daten findet und weiß, was er damit zu tun hat und wofür das Geld verwendet werden soll, wird hier tätig. Sprich: Crowdfunding läuft über die Kommunikation. Je mehr Menschen über euer Vorhaben aufmerksam gemacht werden, desto mehr Geld kommt in die Kasse.

    Für die Kommunikation wird Manpower benötigt. Unabhängig davon, wie lange eine Aktion läuft, werden nur neue Unterstützer generiert, wenn auch über das Projekt kommuniziert wird.

    Warum halten wir nun daran fest, dass eine Kampagne mit fester Laufzeit sogar mehr Geld einbringt als Projekt mit unendlich langer Laufzeit?

    Es werden durchaus bei beiden Modellen Gelder generiert – die Frage ist hier: Welcher ist der effizientere Weg?

    Das Kommunikations-Ziel bei einer Kampagne ist es, möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen und das Thema für die relevante Zielgruppe omnipräsent zu platzieren. Am zielführendsten ist hier die direkte Ansprache der Crowd, z.B. mittels direct messenger (WhatsApp-Gruppen, direktes Mailing oder Face-to-Face). Gerade zu Beginn der Crowdfunding-Kampagne gilt es möglichst schnell ein Momentum zu kreieren und bereits in den ersten Tagen der Laufzeit viele Unterstützer aus dem engsten Kreis zur Unterstützung zu überzeugen. Nach der Mobilisation des innersten Kreises deiner Crowd (z.B. Familie, engste Freunde, Vereinsvorstand) ist es wichtig dieses Momentum in seine Kommunikation aufzunehmen und die ersten Erfolgsmeldungen zu kommunizieren. Durch diesen „social proof“ werden wiederum andere dazu verleitet auch mitzumachen und auf den Erfolgszug aufzusteigen.

    Hier sollte man noch bedenken, dass nicht jeder beim ersten Kontakt direkt unterstützt, sondern durchschnittlich drei Kontaktpunkte notwendig sind bis zur Überweisung. Dementsprechend ist es sinnvoll, alle Kommunikationsmaßnahmen innerhalb eines kurzen Zeitraums zu legen, damit die letzten Erfolgsmeldungen des Projekts noch frisch im Gedächtnis vorhanden sind. Denn dann geht die Aufmerksamkeitskurve umso steiler hoch. Eine große Welle zieht die Menschen also deutlich mehr mit, als mehrere kleine.

    Wenn man schon dabei ist, ein Projekt zu bewerben, dann bitte mit Vollgas!

    Ein wichtiger Aspekt, der bei einer endlichen Laufzeit hinzukommt, ist der Druck. 

    Wer kennt es nicht: Die Abgabe einer Hausarbeit steht an, ein Event steht vor der Tür – und plötzlich werden nochmal alle unvorhergesehenen Kräfte hervorgebracht, um das Projekt erfolgreich zu beenden. Eine Deadline bringt wichtige Dynamiken in allerlei Situationen mit sich – auch beim Crowdfunding. Angesichts des Alles-oder-Nichts-Prinzips wird sowohl dem Projektstarter als auch der Crowd kurz vor der Deadline bewusst: „Wenn wir jetzt nicht handeln, dann wird das nichts!“. Dementsprechend geht typischerweise die Unterstützerkurve in den Tagen vor der Deadline nochmal steil hoch und das Ziel wird erreicht. Die Aktivierung der Crowd ist hier durch klare Ansagen gekennzeichnet („Nur noch 3 Tage!“ „Noch 10% – gemeinsam schaffen wir es ans Ziel!“) und auch gerade deswegen so erfolgreich.

    Bei unendlich langen Laufzeiten hingegen verwässern die Kommunikationsmaßnahmen durch den fehlenden Druck und die Unbeständigkeit der Kommunikationsmaßnahmen häufig. Je länger die Durststrecke, desto aufwändiger ist es, wieder neue Unterstützer zu aktivieren. Eine kurze Kampagne mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen bedeutet daher nicht nur mehr Geld, sondern auch weniger Aufwand für das Projekt-Team.

    fairplaid-Tipp: Was heißt das für meine Kampagne?

    Im Durchschnitt laufen unsere erfolgreichen Projekte 23 Tage. Bei der Bestimmung der Laufzeit muss man natürlich auch individuelle Begebenheiten bedenken – gibt es vielleicht noch eine Veranstaltung, die zur Kommunikation genutzt werden kann? Wann erscheinen die Presse-Artikel oder das geplante Radio-Interview?

    Fast noch wichtiger als die Laufzeit selbst ist aber immer noch die Vorbereitung des Projekts. Unsere Empfehlung daher: Mehr Zeit in die Vorbereitung und vor allem die Aufstellung eines Kommunikationsplan stecken und eine kurze Laufzeit von 2-4 Wochen wählen.

     


     

    Alle Insights könnt ihr direkt in unserem jährlich veröffentlichten Sportcrowdfunding Monitor nachlesen! Einfach unverbindlich und kostenfrei anfordern.

     

    Mehr zum Timing gibt es unserem Magazin Artikel „Das richtige Timing beim Crowdfunding“.

    Zeit ist Geld: Das richtige Timing beim Sportcrowdfunding

  • 10 Tipps für dein Crowdfunding-Projekt!

    Diese 10 heißen Tipps solltest du unbedingt bei deiner Crowdfunding-Kampagne beachten!

    1. Habe eine Mission – Gib den Unterstützern einen nachhaltigen Sinn für ihre Unterstützung. Es reicht nicht nur zu sagen, was ihr von dem eingesammelten Geld kaufen wollt. Die Crowd will wissen, ob ihr zur Verfügung gestelltes Geld es auch wert ist und einem langfristigen Ziel dient. Stelle also die Mission bei der Projektbewerbung ganz nach vorne.
    2. Sei mutig bei der Zielsumme – Wenn Crowdfunding, dann richtig! Die Zielsumme muss ins Gesamtkonzept der Kampagne passen. Das heißt: Wer viel vorhat, muss auch viel erreichen. Mit einer vorsichtig angesetzten Zielsumme, nimmst du dir die Chance größere Funding-Summen einzuholen. Hintergründe dazu kannst du hier nachlesen › 5 Gründe, wieso du beim Finanzierungsziel GROSS denken solltest
    3. Erstelle eine Kontaktliste – Erfolg ist planbar! Verschaffe dir also vorher einen Überblick über deine Crowd und erstelle hierfür eine Liste mit allen wichtigen Informationen. So wirst du dir über die Größe deiner Crowd bewusst und kannst die Kommunikation besser planen. Anhand der Kontaktliste kannst du deine Hauptzielgruppe identifizieren und so die wichtigsten Kommunikationskanäle zur Kommunikation mit der Crowd bestimmen. Hier ein Beispiel, wie du die Kontaktliste aufbauen kannst.
    4. Kurze Laufzeit, mehr Vorbereitung – Um den Spannungsbogen deiner Kampagne besser aufrecht erhalten zu können, empfehlen wir kurze Laufzeiten von 2-3 Wochen. Stecke lieber mehr Zeit in die Vorbereitung, sodass das Projekt auch deinen Vorstellungen nach abläuft.
    5. Starte mit der Kommunikation schon vor Projektstart – Ein guter Start ist immens wichtig für den weiteren Verlauf und Erfolg deiner Crowdfunding-Kampagne. Daher solltest du mit der Kommunikation nicht erst starten, wenn das Projekt bereits online ist, sondern bereits im Zuge der Vorbereitung die Crowd miteinbeziehen. Ein guter Anlass hierfür ist immer, die Crowd nach Prämienideen zu fragen. So erklärst du bereits das Crowdfunding-Prinzip und holst dir zudem auch noch wertvolle neue Ideen ein. Wenn du dazu noch die Crowd mit einem Countdown zum Start heiß machst, werden alle dazu bewogen direkt zum Start zu unterstützen.
    6. Starte und ende am Wochenbeginn – Am Wochenbeginn unterstützen statistisch gesehen die meisten. Am Wochenende gehen weniger Unterstützungen bei uns ein. Da der Start und auch das Ende die wichtigsten Projektphasen sind, solltest du den auf potenziell gute Unterstützer-Tage legen – also Montag, Dienstag oder Mittwoch. Weiteres dazu kannst du hier nachlesen › Wann unterstützt die Crowd dein Projekt?
    7. Unterstütze dein Projekt als erstes selbst! – Gehe mit gutem Beispiel voran und unterstreiche dein Engagement für das Projekt mit deiner eigenen Unterstützung. Denn wenn selbst der Projektstarter nicht unterstützt, warum sollten es dann andere tun? Weiteres dazu hier › Die erste und wichtigste Handlung direkt nach Crowdfunding-Projektstart!
    8. Erstelle ein Projekt-Video – Projekte mit einem passenden Video sind nachweislich erfolgreicher, da mit einem Video mehr Menschen erreicht werden als mit reinem Text und zudem deine Leidenschaft und Engagement für das Projekt besser ausgedrückt werden kann. Das Video sollte im besten Fall nicht länger als 2 Minuten dauern. Inspirationen findest du in unserer Projekt-Video Playlist
    9. Verschieße dein Pulver nicht gleich zu Beginn – Prämien sind eine der wichtigsten Tools für den Verlauf deiner Crowdfunding-Kampagne. Mit einem attraktiven Prämienshop überzeugst du mehr Unterstützer als bei einer reinen Spendenaktion. Sie sind aber auch immer wieder ein guter Anlass neue Akzente während der Projektlaufzeit zu setzen. Es macht also Sinn, die Highlight-Prämien nicht direkt zum Projektstart anzubieten, sondern mit neuen Prämien während der Kampagne nochmal auf dein Projekt aufmerksam zu machen und den ein oder anderen vielleicht dazu zu bringen, ein weiteres Mal zu unterstützen. Wie du Prämien für dich nutzen kannst, erfährst du hier › Das Prämienmodell im Crowdfunding – wie Du es am Besten nutzt
    10. Trau dich zu fragen – Gerne auch mehrfach bzw. über verschiedene Wege. Viele werden erst nach dem dritten Kontakt aktiv. Was nicht NICHT heißen soll, dass du betteln sollst – Crowdfunding ist GEBEN und NEHMEN. Du bietest den Menschen die Chance auf eine ganz exklusive Gegenleistung für ihre Unterstützung. Sie können Teil eines unterstützenswerten Projekts oder Vereins in ihrer Kommune sein. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Menschen eigentlich wirklich helfen wollen, aber nie den richtigen Anlass oder Weg finden. Dein Crowdfunding-Projekt bietet die perfekte Möglichkeit deiner Crowd eine Chance zu geben für die Gemeinschaft aktiv zu werden. Und das tun die Unterstützer nicht nur für dich und deine Mission, sondern vor allem auch für sich selbst und das eigene gute Gefühl bei einem tollen Projekt mitgeholfen zu haben.

  • Warum es PayPal bei uns momentan nicht als Bezahlmethode gibt

    Oft werden wir gefragt, warum wir PayPal nicht als Zahlungsmethode anbieten. Gerne würden wir das tun, denn wir wissen natürlich auch, welche Vorteile dies unseren Projektstartern und Unterstützern bieten würde.

    Dennoch mussten wir uns leider dagegen entscheiden. Grund dafür sind die Richtlinien und Einschränkungen seitens PayPal, die für Crowdfunding aus unserer Sicht nicht sinnvoll oder zu leider schwierig umzusetzen sind. Die ausführliche Begründung findet ihr im Folgenden:

    PayPal ist derzeit für Crowdfunding nicht geeignet

    PayPal hat vor ein paar Jahren Crowdfunding Richtlinien eingeführt, die für alle Crowdfunding-Plattformen weltweit verpflichtend sind. Durch diese Umstellung sind neue Anforderungen und dadurch viele Fehlerfälle bei PayPal entstanden.

    Hier nur ein paar Beispiele, die zeigen, dass eine Nutzung von PayPal als Zahlungsmethode für Crowdfunding leider momentan nicht praktikabel ist. Die Einschätzung haben wir zusammen mit unserem Zahlungsabwickler Secupay AG aufgestellt:

    • Jeder Projektstarter benötigt ein PayPal-Konto, das zusätzlich zur Legitimation von Secupay nochmal separat legitimiert werden muss.
    • Jeder Unterstützer braucht ein PayPal-Konto;  eine Gast-Zahlung ist somit nicht mehr möglich.
    • Die Gelder werden erst nach Projekterfolg gebucht, in der Zwischenzeit kann zu viel passieren: z.B. ist die Kreditkarte abgelaufen, kein Guthaben auf dem Konto, Limit des PayPal-Konto ist inzwischen erreicht, Konten wurden durch ein Prüfsystem von PayPal eingeschränkt
    • Limit für eine Unterstützung: 1.400€
    • Gesamtsummen an Unterstützung für ein Projekt: 50.000€
    • Wert des Dankeschöns darf max. 100€ sein
    • Kein Crowdinvesting möglich
    • Gleichzeitige Crowdfunding-Projekte pro Nutzer: 2
    • Maximale Anzahl Crowdfunding-Projekte pro Nutzer im Jahr: 4

    Alleine mit PayPal wurden mehrere Tausend Fehlerfälle bearbeitet, bei denen Geldeinzüge nicht funktionierten. Projekte haben dadurch knapp 40.000€ verloren! Die Projektstarter beschwerten sich massiv über Paypal – keiner kann sich mehr sicher sein, ob er überhaupt sein gefundetes Geld bekommt.

    Wir stehen mit unserer Einstellung nicht allein da:
    Eine Vielzahl an Crowdfunding-Plattformen bieten aus diesen Gründen kein PayPal mehr an, wie beispielsweise Indiegogo oder kickstarter. PayPal war eine zeit-lang auf Crowdfunding-Plattformen die beliebteste Bezahlmethode, inzwischen ist sie fast völlig verschwunden!

    Es bleiben eine Vielfalt an Bezahlmethoden

    Auch ohne PayPal gibt es immer noch ausreichend Zahlungsmöglichkeiten auf unserer Crowdfunding-Plattform fairplaid.org, sowie unseren Partnerplattformen. Uns ist es wichtig, jedem Unterstützer seine favorisierte Bezahlmethode anzubieten, damit jeder Projekte einfach und vor allem sicher unterstützen kann.

    Mit dem Ablehnen von PayPal als Bezahlmethode hoffen wir, dass dies ein weiterer Anstoß für PayPal ist nochmal über die Crowdfunding-Einschränkungen nachzudenken und diese zu optimieren. Denn wir würden PayPal gerne wieder als Bezahlmethode aktivieren, wenn die Fehlerfälle gelöst sind und wir damit einen reibungsfreien Crowdfunding-Prozess anbieten können.

  • Das Prämienmodell im Crowdfunding – wie Du es am Besten nutzt

    Es ist eins der Grundprinzipien des Crowdfunding: Neben dem „Viele geben einen Teil“ und dem „Alles-oder-Nichts“-Prinzip steht Crowdfunding auch auf der Säule des Geben und Nehmens. Viele erachten die Erstellung aufwändiger Prämien als Zeitverschwendung und setzen allein auf den Zweck ihres Sammelns.

    Dies mag in einem bestimmten Umfang funktionieren, vor Allem, wenn der Unterstützerkreis aus dem Bekanntenkreis besteht. Möchte man den bestmöglichen Betrag aus seinem Projekt herausholen, kann man sich nicht mehr allein auf den Projektzweck verlassen. Je schwächer die emotionale Bindung der potenziellen Unterstützer zum Projektstarter oder zum Projekt ist, desto mehr müssen sie aktiv zur Unterstützung überzeugt werden- ihnen muss ein Gegenwert geboten werden.

    Fest steht, dass man mit einem attraktiven Prämien-Shop mehr Unterstützer und damit eine höhere Fundingsumme erreicht, als mit einer reinen Spendenaktion.

     

    Die Macht der Prämien

    Die Macht der Prämien sollte gerade bei Fans nicht unterschätzt werden. Denn auch wenn diese Leute wahrscheinlich sowieso etwas für ihren Verein oder ihr Idol geben würden, lässt sich die Summe mit Prämien erhöhen. Ein schönes Beispiel sind die Hamburg Freezers, die ein „Retter-Trikot“ für 150€ anboten, das von beinahe jedem der über 3000 Unterstützer ausgewählt wurde, teilweise mehrfach. Der psychologische Hintergrund ist schlicht: Die Motivation besteht wohl vor Allem darin, Teil einer Bewegung zu sein und das bei Erfolg auch im Nachhinein stolz kommunizieren zu können. Diesen Hintergrund gilt es ganz bewusst zu nutzen und vor Allem nicht außen vor zu lassen. Unterstützer wollen eingebunden werden. Dafür ist nicht nur kontinuierliche Kommunikation wichtig, die in erster Linie der Transparenz dient, sondern auch das Ansprechen der emotionalen Ebene, zum Beispiel durch genau solche Prämien. Letztendlich sind es die Emotionen, die die meisten Unterstützer zu solchen werden lassen.

    Das gilt nicht nur für derart große Projekte. Auch wenn ein heroisches „Retter-Trikot“ bei den meisten Projekten unpassend ist: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Dabei gilt der Grundsatz: Je sympathischer, desto besser. Ob es die Essens-Flatrate ist oder ein VIP-Platz beim nächsten Heimspiel oder die 50 Liegestütz von deinem Lieblingsspieler. Auch die potenziellen Unterstützer einfach mal zu fragen, woran sie Interesse hätten, ist absolut zu empfehlen. Der Football-Club Berlin Adler ließ beispielsweise mit reger Beteiligung für das Logo-Design auf Twitter abstimmen. Inspiration für Prämien findest du auf den zahlreichen Projektseiten erfolgreich abgeschlossener Projekte.

     

     

    Das Interesse aufrecht erhalten

     

    Auch die Kommunikation der Prämien ist wichtig: Bei dem Projekt der Blue Devils aus Weiden wurde das hervorragend umgesetzt. Immer wieder neue Prämien, die gut beworben wurden, regten wiederholt neue Wellen von Unterstützungen an. So wird einem Abebben des Interesses effektiv entgegengewirkt.
    Für die Bewerbung der Prämien bietet sich social media an – Screenshots beispielsweise oder einfache Posts mit Link zum Projekt.

    Prämien sind also alles andere als Zeitverschwendung. Sie animieren Unentschlossene, erschaffen unter Umständen ein Zugehörigkeitsgefühl, erhöhen die Summe der Unterstützung und sammeln je nachdem Sympathiepunkte für den Projektstarter.

     

    In 3 Schritten zum erfolgreichen Prämienplan

     

    1. Überlege Dir (falls Ihr ein Team seid, natürlich gemeinsam) vorher gut, welche Prämien Du anbieten möchtest. Ganz wichtig: Frag potenzielle Unterstützer, woran sie Interesse hätten! Nutze social media schon VOR der Kampagne. Vielleicht unterstützt Dich/Euch ja auch eine lokale Firma/eure eigenen Sponsoren? Nachfragen kostet nichts.
    2. Verschieß dein komplettes Pulver nicht gleich zu Beginn. Besondere Prämien-Highlights solltest du während der Projektlaufzeit neu einfügen, um einen Kommunikationsanlass zu haben und die Crowd dazu bewegst mehrere Male auf deine Projektseite zu schauen.
    3. Plane die Kommunikation und bewerbe in regelmäßigen Abständen einzelne Prämien.

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    Noch mehr zum Thema Prämien im fairplaid-Magazin:

    Die beliebtesten Prämien, die wirklich jeder anbieten kann – ohne wenn und aber