• Das Prämienmodell im Crowdfunding – wie Du es am Besten nutzt

    Es ist eins der drei Prinzipien des Crowdfundings: Neben dem „Viele geben einen Teil“ und dem „Alles-oder-Nichts“-Prinzip steht Crowdfunding auch auf der Säule des Geben und Nehmens. Viele erachten die Erstellung aufwändiger Prämien als Zeitverschwendung und setzen allein auf den Zweck ihres Sammelns. Das mag in manchen Fällen funktionieren, vor Allem, wenn der Unterstützerkreis aus dem Bekanntenkreis besteht. Ist die Kampagne jedoch ein wenig größer angelegt und muss einen größeren Kreis an Menschen erreichen, kann man sich nicht mehr allein auf das Ziel des Projekts verlassen. Je weniger potenzielle Unterstützer eine emotionale Bindung zum Projektstarter oder zum Projekt haben, desto mehr müssen sie aktiv zur Unterstützung überzeugt werden- ihnen muss ein Gegenwert geboten werden.

     

    Die Macht der Prämien

     

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    Die Macht der Prämien sollte gerade bei Fans nicht unterschätzt werden. Denn auch wenn diese Leute wahrscheinlich sowieso etwas für ihren Verein oder ihr Idol geben würden, lässt sich die Summe mit Prämien erhöhen. Ein schönes Beispiel sind die Hamburg Freezers, die ein „Retter-Trikot“ für 150€ anboten, das von beinahe jedem der über 3000 Unterstützer ausgewählt wurde, teilweise mehrfach. Der psychologische Hintergrund ist schlicht: Die Motivation besteht wohl vor Allem darin, Teil einer Bewegung zu sein und das bei Erfolg auch im Nachhinein stolz kommunizieren zu können. Diesen Hintergrund gilt es ganz bewusst zu nutzen und vor Allem nicht außen vor zu lassen. Unterstützer wollen eingebunden werden. Dafür ist nicht nur kontinuierliche Kommunikation wichtig, die in erster Linie der Transparenz dient, sondern auch das Ansprechen der emotionalen Ebene, zum Beispiel durch genau solche Prämien. Letztendlich sind es die Emotionen, die die meisten Unterstützer zu solchen werden lassen.

    Das gilt nicht nur für derart große Projekte. Auch wenn ein heroisches „Retter-Trikot“ bei den meisten Projekten unpassend ist: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Dabei gilt der Grundsatz: Je sympathischer, desto besser. Ob es die Essens-Flatrate ist oder ein VIP-Platz beim nächsten Heimspiel oder die 50 Liegestütz von deinem Lieblingsspieler. Auch die potenziellen Unterstützer einfach mal zu fragen, woran sie Interesse hätten, ist sicher sinnvoll. Der Football-Club Berlin Adler ließ beispielsweise mit reger Beteiligung für das Logo-Design auf Twitter abstimmen. Inspiration für Prämien findest du auf den zahlreichen Projektseiten erfolgreich abgeschlossener Projekte.

     

     

     

     

     

    Das Interesse aufrecht erhalten

     

    Auch die Kommunikation der Prämien ist wichtig: Bei dem Projekt der Blue Devils aus Weiden wurde das hervorragend umgesetzt. Immer wieder neue Prämien, die gut beworben wurden, regten wiederholt neue Wellen von Unterstützungen an. So wird einem Abebben des Interesses effektiv entgegengewirkt.
    Für die Bewerbung der Prämien bietet sich social media an – Screenshots beispielsweise oder einfache Posts mit Link zum Projekt.

    Prämien sind also alles andere als Zeitverschwendung. Sie animieren Unentschlossene, erschaffen unter Umständen ein Zugehörigkeitsgefühl, können die Summe der Unterstützung erhöhen und sammeln je nachdem Sympathiepunkte für den Projektstarter.

     

    In 3 Schritten zum erfolgreichen Prämienplan

     

    1. Überlege Dir (falls Ihr ein Team seid, natürlich gemeinsam) vorher gut, welche Prämien Du anbieten möchtest. Ganz wichtig: Frag potenzielle Unterstützer, woran sie Interesse hätten! Nutze social media schon VOR der Kampagne. Vielleicht unterstützt Dich/Euch ja auch eine lokale Firma/eure eigenen Sponsoren? Nachfragen kostet nichts.
    2. Verschieß dein komplettes Pulver nicht gleich zu Beginn. Besondere Prämien-Highlights solltest du während der Projektlaufzeit neu einfügen, um einen Kommunikationsanlass zu haben und die Crowd dazu bewegst mehrere Male auf deine Projektseite zu schauen.
    3. Plane die Kommunikation und bewerbe in regelmäßigen Abständen einzelne Prämien.
  • Dank fairplaid-Crowdfunding zur Rhönrad-WM nach Cincinnati

    Bereits seit ihrem dritten Lebensjahr turnt sie Rhönrad und hat sich seither stets verbessert. Heute steht die 17-jährige Lara vom TSV Bayer Leverkusen vor ihrem großen Traum: Als Teil der Nationalmannschaft zur WM in Cincinnati in der USA.

    „Ich habe vier Trainingseinheiten pro Woche absolviert, Krafttraining und Physiotherapie – bis ich das Gefühl hatte, dass meine Übungen sitzen“, so die Turnerin. Denn hartes Training zahlt sich ja bekanntlich aus und so stand dann im letzten Sommer die erste WM vor der Tür.

    In Cincinnati angekommen ging es erstmal ins Hotel – entspannen bei bestem Wetter am Pool, essen und schlafen bevor die Wettkampftage anstanden.

    Klingt zunächst alles sehr gut, wenn der kleine Haken Geld nicht wäre…

    …Rund 1700 Euro waren für Flug und Unterkunft nötig, die nicht mal eben so vom Himmel fallen.  Daher entschied sich Lara dazu ein Projekt über fairplaid-Crowdfunding zu starten, um sich so ihre Reisekosten nach Cincinnati zu finanzieren.

    Ohne jegliche Hilfe von Außen rief sie ihr Projekt „Lara in Cincinnati“ ins Leben, ging damit an die regionale Presse und teilte ihr Anliegen via Social Media. So kamen schnell über 1000 Euro zusammen,  mit denen die Leverkusenerin letztendlich in den Flieger nach Amerika steigen und ihren Traum wahr werden lassen konnte.

    Als insgesamt 11. platzierte und mit vielen gesammelten Erfahrungen kehrte Lara zurück nach Deutschland, um sich hier auf ihre nächsten großen Wettkämpfe und weitere WM-Teilnahmen vorzubereiten.

    Für seine Träume kämpfen und niemals aufgeben – das ist nicht nur Laras und unser Motto. Nein, das sehen auch viele andere Leute so. Und genau aus diesem Grund wählten sie Laras Projekt bei den       diesjährigen fairplaid-Awards verdient zum Projekt des Jahres.

    Starte heute auch noch dein Projekt auf fairplaid.org

     

  • Das waren die fairplaid Awards 2017!

    Unter Schirmherrschaft des Sprechers für Sport- und Bildungspolitik Özcan Mutlu stiegen am 18.3.17 die fairplaid Awards. Über 300 Gäste wohnten der Preisverleihung von Preisen im Gesamtwert von über 5000€ und der anschließenden sportfairliebt-Party bis in die frühen Morgenstunden bei.

    Hier geht’s



    Unfassbare 1,2 Mio Euro konnten im vergangenen Jahr in eure Sportprojekte fließen. Dank engagierter Projektstarter wurde zur Weltmeisterschaft gefahren und in Trainingslager, wurden Ausrüstung und ganze Hallen finanziert.
    Die fairplaid Awards waren unser Tribut an euch, liebe Projektstarter, die mutig mit fairplaid-Crowdfunding neue Wege gegangen sind und ihr Schicksal selbst in die Hand genommen haben, mag pathetisch klingen, aber ehrlich, eure Reden vor der Jury haben uns wieder gezeigt, wofür wir eigentlich arbeiten! Über 100 Sportarten sind auf fairplaid.org zu finden, und jedes Projekt erzählt eine eigene Geschichte. Ob es um die Sicherung der nächsten Erfolge geht oder sogar um die bloße Existenz, jeder unserer Projektstarter kämpft nicht nur für sich, sondern auch für seinen Sport und oft für andere.
    Absolut verdient habt ihr darum Preise mit nach Hause genommen und uns anschließend auf der sportfairliebt-Party bewiesen, dass ihr auch feiern könnt 🙂

    Es wurden zuerst der fairplaid Einzelsportler des Jahres, das fairplaid Team des Jahres und das fairplaid Projekt des Jahres gewählt, über das eine hochkarätig besetzte Jury abstimmte. Neben Hans Sarpei bewerteten beispielsweise Maik Franz, Prof. h.c. Dr. Peter Duvinage (u.a.  Berater vor Mario Götze), Manuela Schmermund (Paralympics Athlet und Gesamtathletensprecherin Deutscher Behindertensportverband (DBS)) und Benjamin Best (Autor und Regisseur von „Dirty Games“) unsere Projektstarter.

    Nach Berlin kamen des weiteren Markus Kuhn (Ehem. NFL-Spieler, heute Football-Experte bei ranNFL), Ernst “Gori” Köpf (Geschäftsführender Gesellschafter bei Alpha Sports GmbH und Eishockey-Idol), Paul Schif (Geschäftsführer der Laureus Sport for Good Foundation), Daniel Sprügel (Gründer des Sports Maniac Podcasts) und Eric Schneidenbach (Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Gewichtheber). Durch den Abend führte mit viel Charme Sport1 Moderatorin Nele Schenker.

    Für gute Laune sorgten während der Verleihung der Preise nicht nur das Berlin Dance Team mit schwungvollen Tanzeinlagen…

    …sondern während der Party unter dem Motto „sportfairliebt“ auch der Burrito Truck direkt vor der Location!

    Die glücklichen Gewinner von Preisen im Gesamtwert von über 5000€:

    In der Kategorie „fairplaid Team des Jahres“:

    1. die München Ranger Ladies (American Football; vertreten durch Projektstarterin Sarah Zimmermann) mit ihrem Projekt „Aufstieg in die 1. Damenbundesliga“
    2. die Sitzvolleyball Nationalmannschaft (vertreten durch Projektstarter Christian Heintz) mit ihrem Projekt „Unser Medaillentraum für RIO!“
    3. Eddy & Josh von 2HeartsPerformance (Fitness) mit ihrem Projekt „BEWEGUNG ERLEBEN #2heartsperformance“

    In der Kategorie „fairplaid Sportler des Jahres„:

    1. Charles Franzke, Obstacle-Course-Racing (der mit der Verlosung doppelt Glück hatte) mit seinem Projekt „Road To Tahoe“
    2. Armin Ceric (Elektrorollstuhl-Hockey) mit seinem Projekt „Turbo-Twist Sport 2 Rollstuhl für sportliche Höchstleistung“
    3. Sascha Staat (Handball) mit seinem Projekt „Profi-Mikrofon für „Kreis Ab“ und „5vs3″ – Die Podcasts“

    In der Kategorie „fairplaid Projekt des Jahres„:

    1. Lara Stolle mit ihrem Projekt „Lara in Cincinnati“(Rhönrad; vertreten durch ihren Patenonkel, der für ihr Projekt den ersten Platz abgeräumt hat) und das
    2. Team der Reit- und Voltigierfreunde Oberland mit ihrem Projekt „Voltigierpferd für Oberland 1“ sowie
    3. die EisArena Leipzig (Eishockey; vertreten durch Sven Gerike) mit „Wir sind das Zelt“ UND die Hip-Hop Crew M.I.C. (vertreten durch Sebastian Mimbrera) mit „Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft – M.I.C goes Glasgow!“

    Nach der Verleihung blieb Zeit zum Netzwerken,

     

    …anschließend wurde gemeinsam gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

    Wir sehen euch nächstes Jahr!

  • Fairplaid Awards 2017

    1,2 Mio Euro sind 2016 über fairplaid-Crowdfunding zusammengekommen – ein Betrag, den es zu feiern gilt! Über das Jahr hat unsere Community die Projekte des Monats gewählt, die am fairplaid-Award teilnehmen. Aus ihnen werden von einer Jury die drei besten geehrt sowie aus allen erfolgreich abgeschlossenen Projekten des letzten Jahres der „fairplaid Sportler des Jahres“ und das „fairplaid Team des Jahres“ gekürt. Zu gewinnen gibt es für die Sieger Startkapital aufs nächste Projekt und Gutscheine von Karstadt sports.

    Nach der Awardverleihung steigt unsere sportfairliebt-Party! Wir feiern gemeinsam unsere Sieger, unsere Projekte und die Vielfalt im Sport.
    Sowohl Verleihung als auch Feier sind für alle zugänglich, Tickets gibt’s unter https://award2017.fairplaid.org/#tickets.
    P.S.: Wir verlosen unter allen Gästen 1x 500€-Förderung fürs nächste Projekt sowie 3x 200€ Gutscheine von Karstadt sports. Jetzt mitfeiern und gewinnen!

    Infos in der Übersicht

    Wann?
    18.03.2017, ab 20:00
    Wo?
    In der Academie Lounge in der Köthener Str. 44 in 10963 Berlin
    Eintritt?
    Der Eintritt kostet insgesamt 10€, wovon du jeweils einen 5 Euro- Getränkegutschein erhältst. Die anderen 5€ fließen in den #sportfairliebt-Fonds, durch den wir den Sport in Deutschland fördern.
    Die Zahlung erfolgt an der Abendkasse, wo wir auch die Tickets für dich bereitlegen. Sichere dir bis zum einschließlich 28.02. die Early-Bird-Tickets für nur 7,50€!

    Weitere Informationen unter award2017.fairplaid.org

  • Mehr Aufmerksamkeit mit viralen Trainingsroutinen

    Fehlende Aufmerksamkeit ist das Grundproblem von Sportlern. Ohne sie sind sie für Sponsoren uninteressant, ohne Sponsoren ist die Finanzierung schwierig, mit Finanzierungsproblemen lässt sich erschwert auf internationalem Niveau trainieren.

    Aus der Masse herauszustechen, ist sicher nicht leicht. Eine essentielle Möglichkeit sind Trainingsvideos: Sie zeigen den Sportler hautnah, inspirieren seine Fans und tragen dazu bei, überhaupt treue Fans zu gewinnen.

    Sportler landen über Videos teilweise virale Hits, die sich -wie ein Virus- beinahe von selbst epidemisch verbreiten, millionenfach angesehen werden und schlagartig zu ihrer Bekanntheit beitragen.
    Das Internet wird hierbei für sich genutzt, um Menschen direkt zu erreichen. Die Herausforderung: Virale Hits kann man nicht planen. Oft sind die Sportler selbst überrascht, wie ihr Video gestreut wird.

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    Nichtsdestotrotz haben virale Trainingsroutinen klare Gemeinsamkeiten – die Du nutzen kannst!

    Today some Boxjumps and Medicine Ball Throw (3kg/6,6 pounds)

    Ein von Alexandra Wester (@alexavalerie) gepostetes Video am

    Stair Jumps 🐸 #Ezinspiration #kallasmanagement

    Ein von Ezinne Okparaebo (@_ezinne_) gepostetes Video am


    1. Leistung

      …beeindruckt! Du bist sehr gut in dem, was Du tust. Menschen bewundern das und verleihen dem gerne Ausdruck.

    2. Kreativität

      …inspiriert! Außergewöhnliche Methoden sind amüsant und/oder spannend und fesseln die Menschen. Egal wie gut Deine Routine ist, wenn sie ist wie jede andere, wird es niemanden dazu bewegen, seinen Freunden davon zu erzählen bzw. Dein Video zu teilen.

    3. Positive Ausstrahlung

      Wer Dein Video sieht, fühlt sich danach besser. Ob er nun motiviert, inspiriert oder einfach gut unterhalten wurde, spielt keine Rolle.

    Steigende Aufmerksamkeit erleichtert Dir auch Deine Crowdfunding-Kampagne.

    Lies hierzu auch:
    Diese Olympioniken haben mit Crowdfunding einen Sponsoren gefunden
    Von 0 auf über 4000 Facebook-Fans: So hat es Charles Franzke als unbekannter Sportler geschafft (inkl. Checkliste)

    Wann sehen wir Deine Trainingsroutine?

     

  • Dieser Kreisligaverein wird seit August von den Fans geführt – erfolgreich!

    Der TC Freisenbruch ist nicht einfach nur ein Fußballclub. Der Traditionsverein von 1902 versucht Außergewöhnliches und setzt bei Fragen von Aufstellung bis hin zum Bierpreis auf die Entscheidungen seiner Online-Community. Das Experiment läuft seit August und außerdem gut: Der B-Ligist aus Essen hat sich momentan an die Spitze gekämpft. Das realistische Ziel für die kommende Saison: Der Aufstieg.

    „Der Westen“ zitiert einen den Vorsitzenden der Kreisvereine:

    „Die Jungs sind kreativ. So ein Kreisligist hat sonst wenig Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu bekommen“
    -Thorsten Flügel

    Übrigens nicht die einzige Idee des Clubs, von der „Der Westen“ berichtet: Radtouren zu Auswärtsspielen nehmen die Fans mit und Krimi-Lesungen im Stadion locken auch andere Zuschauer an. Zu Beginn seiner Neuorientierung startete der Verein mit seine „Top100“-Kampagne, um einen zweistelligen Platz unter den Fußballclubs mit den meisten Facebook-Fans erreichen – und steigerte deren Anzahl von 500 im Sommer 2015 auf mittlerweile fast 4000.

    „Die Alternative wäre gewesen, dass der Verein in zwei Jahren stirbt“
    -Peter Schäfer

    Peter Schäfer ist ein Drittel der Agentur Doppelpass, die anderen beiden sind auch Mitglieder des Vorstands des TCF.

    Der bis vor Kurzem von der Existenz bedrohte Verein profitiert schon jetzt und konnte sich neue Ausrüstung anschaffen.
    Vor Fehlentscheidungen, wird dem „Westen“ berichtet, habe man keine Angst, wegen der großen Gruppe dürften die auch seltener passieren.

    Und so funktioniert’s

    Die Online-Community tummelt sich auf Deinclub.de, auf der man seinen Verein auswählen kann. Das Prinzip ist beinahe wie beim Crowdfunding – ein Geben und Nehmen. Anmelden kann man sich für eine Saison, zahlt einen monatlichen Beitrag von 5€ und darf sich fortan „Manager“ nennen und die Geschicke mitbestimmen. Selbst der Trainer ist vor den Entscheidungen der Online-Manager nicht gefeit: Sinkt das in ihn gesetzte Vertrauen auf 15%, wird auch über ihn abgestimmt. Mit über 90% sieht es im Moment noch gut aus.
    Die Aufstellung wird über Votings entschieden, bei der Jeder eine eigene Mannschaft aufstellt und die mit den meisten Stimmen für das nächste Spiel gewählt wird.
    Nutzer sind auch Mitverwalter der Finanzen, stimmen bis Saisonbeginn über Preise ab und sehen zahlreiche Informationen zu Spielern und Trainer ein, die ihnen helfen, eine vernünftige Entscheidung zur Aufstellung zu treffen. Sie erhalten regelmäßig Nachrichten zu allen Neuigkeiten und haben Zugang zu Statistiken.
    Unter „Abstimmungen“ auf der Vereinsseite erhält man eine Auflistung der Fragen, über die gerade entschieden werden muss. Von Aufstellung, Tormusik, Preisen bis Kartendesign ist alles dabei.

     

     

  • Vereinscheck.de – eine Plattform für Sportvereine und Sportvereinssuchende

    Sportvereine  haben viele Aufgabenbereiche, die ihre ehrenamtlichen Mitglieder meistens stark auslasten: Die interne Organisation, das sportliche Niveau oder die betriebswirtschaftliche Aufstellung. Dadurch leidet oft zwangsweise die Außendarstellung des Vereins, besonders die Verwaltung der Vereinshomepage. Potentielle neue Mitglieder können über die vorhandenen Vereinsprofile nur schwer erkennen, welche Qualitäten der Verein hat und warum man sich genau für diesen Verein entscheiden sollte.

    Dafür gibt es Vereinscheck.de: Die Plattform hat sich zum Ziel gesetzt, den Vereinssport in Deutschland zu unterstützen und einige Lösungen für bekannte Probleme anzubieten. Die Plattform vernetzt Sportler, Sportvereine und Verbände, sodass eine Transparenz entsteht, welche dem Verein und dem Vereinssuchenden zugute kommt.

    Ein Such- und Bewertungsnetzwerk

    Die aktuelle Version des Portals legt den Schwerpunkt auf ein Such- und Bewertungsnetzwerk. Sportvereine können dabei ein kostenloses Vereinsprofil anlegen und viele Informationen und Bilder bereitstellen. Es bereichert die Außendarstellung des Vereins und ist sehr einfach zu pflegen.

    Vereinssuchende können nun auf Vereinscheck.de sehr bequem und übersichtlich nach einem Sportverein in ihrer Umgebung suchen, sich verschiedene Profile anschauen und diese vergleichen. Durch die vielen Informationen und Bilder sind die Profile gut strukturiert und aussagekräftig. Auf Vereinscheck.de findet der Nutzer schon über 12.000 Vereinsprofile mit über 400 Sportarten aus ganz Deutschland.

    …und das ist erst der Anfang

    Die beiden Gründer arbeiten stetig am Ausbau der Plattform. Geplant sind viele weitere interessante Features zur Präsentation für Sportvereine: Im nächsten Entwicklungsschritt wird der Schwerpunkt auf das Thema Vereinswissen gelegt werden. Vereinsaktive können sich künftig über Vereinsgründung, Sponsoring bin hin zu Social Media Aufbau oder interne Kommunikation informieren und das Wissen in ihren Verein tragen. Aktuell werden schon viele Themen des Vereinssports im Vereinscheck.de Blog ausführlich beschrieben – schaut mal vorbei!
    Spannende Partner, die Mehrwerte für Sportvereine bieten, runden die Plattform ab.

    Deinen Sportverein kannst du auf Vereinscheck.de hier eintragen.

  • Über soziale Medien von Fan-Interaktion profitieren

    Wie schlägt man Gewinn aus sozialen Medien?

    Klar ist: Überweisungen werden einfacher, Menschen werden vertrauter mit sozialen Plattformen und sind zunehmend gewillter, von dort aus Transaktionen zu starten.

    Im Hangout-Interview unterhält sich Medienexperte Marcos Castro mit Molly Brady und Scott Sandalow (Digital & Social Media Manager des FC Bayern und den New York Red Bulls).

    Zur obigen Frage stellen sich sofort einige neue: Wie sollte die Balance zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Beiträgen sein, wie häufig sollte man überhaupt posten und wie bekommt man Fans letztendlich dazu, etwas zu kaufen?

    Molly Brady gibt eine vage Richtung vor: Ungefähr 30% der Posts können kommerziell orientiert sein. Wichtig sei aber, sie an die richtigen Leute zu adressieren. Kommerzielle Posts können sehr gut über „sponsored posts“ ausgespielt werden, hier gilt: Gut laufende organische Inhalte sofort in gesponserten Posts verbreiten.

    „Hab keine Angst vor gesponserten Inhalten“
    -Molly Brady

    Facebook bietet in seinem Ad Manager gute Möglichkeiten, die Posts auf eine Zielgruppe auszuspielen. Als globale Marke sollte darauf vor Allem geachtet werden, denn Inhalte sind nur wertvoll, wenn man auch auf sie reagieren kann und sie die Zielgruppe betreffen. Zur Häufigkeit des Postens betonen sowohl Molly als auch Scott die Wichtigkeit des Planens.

    „Je mehr du planst, desto spontaner kannst du reagieren.“
    -Scott Sandalow

    Sollte schlicht nichts anstehen, hält Molly einen Post am Tag auf jedem Kanal für genügend. Bei Events können es auch 5-7 sein.

    Um Zielgruppen zu erweitern, besteht die Notwendigkeit, global zu interagieren – zumindest was große Clubs anbelangt, die lokal bereits eine große Fanbase haben. Soziale Medien, so sind sich Molly und Scott einig, stellen hier die Brücke von der lokalen zur globalen Marke dar: Auf der einen Seite gibt es nämlich die TV-Übertragungen, die Nachrichten, die Spiele vor Ort. Und auf der anderen Seite soziale Medien, die den Menschen Hintergründe und Persönlichkeiten näherbringen. Fans sind so weltweit weniger getrennt von ihren Spielern, als sie über einen „Mittler“ zu verfolgen. Daher wird die Frage an Scott, wo der nächste große Fokus des FC Bayern läge, klar mit „Facebook live“ beantwortet.

    Es folgen einige Beispiele von Molly, wie man Inhalte erstellt, die von der Zielgruppe verstanden und aufgenommen werden, beispielsweise Hashtags. Und, wie man mit seiner Fanbase umgehen sollte:

    „Vergiss nicht, dass soziale Medien sozial sind“
    -Molly Brady

    Auf Fananfragen zu antworten, muss eine Selbstverständlichkeit sein. Ob es nun in die Zuständigkeit fällt oder nicht.

    Unten das Interview.

  • Mit fairplaid eure Spielhighlights auf FuPa.tv verfolgen

    Fußballer aufgepasst!!!

    fairplaid und FuPa bieten euch die Chance, Highlights eurer Spiele ganz einfach bei FuPa.tv hochzuladen, damit eure Fans annähernd live beim Spiel dabei sind. Anschließend könnt ihr die Sequenzen und Highlights auch weiterhin nutzen für die Analyse eures Spiels von der Verbandsliga bis hin zur Kreisklasse!

    Wie das geht? – Ganz einfach!

    Holt euch eure FuPa.tv-Ausrüstung, lasst sie über fairplaid finanzieren, stellt euch ans Spielfeld und los geht es.

    Wer oder was ist FuPa überhaupt und was bietet es den Vereinen?

    FuPa bietet allen Vereinen die Möglichkeit sich darzustellen. Das Einzige, was man tun muss, ist mitmachen. Neben Bildergalerien und den aufgenommenen Spielszenen gibt es einen FuPa-Liveticker. Die eingepflegten Daten fließen automatisch in Statistiken, die auch problemlos auf der Vereinshomepage eingebunden werden können und sich anschließend ohne weitere Pflege automatisch aktualisieren.  So lässt sich leicht nachvollziehen, wie die Spielstände aussehen, wer Top-Torschütze ist und gegen wen der Club spielt – in Echtzeit, unkompliziert und voller praktischer Funktionen.

    Die FuPa-Turniertechnik erleichtert auch Spielplanung und Turnierleitung. So können bspw. auch die Liveticker und Live-Tabellen von vereinseigenen Turnieren jederzeit übers Smartphone abgerufen werden. Das lästige Nachtragen von Ergebnissen und Ausrechnen von Tabellen entfällt somit für Turnierleitung, Trainer und Zuschauer.

    Auf der Plattform gibt es Funktionen, die für den Verein und dessen Sponsoren auch aus Marketingsicht interessant sind. Die Reichweite, die FuPa durch Besucher und Klicks bietet, übersteigt die gewöhnliche Zuschauerzahl bei den Spielen um ein Vielfaches. Der Kern des FuPa-Angebots ist vor allem die Verlängerung der Wertschöpfungskette ins Digitale.

    Aber auch: Spaß an der Sache.

    „Wir wollten die schönsten Tore, die besten Paraden, die miesesten Grätschen, den spektakulärsten Jubel oder den unglücklichsten Pechvogel. Also ein Best Of Hartplatz.“
    -Oliver Fritsch, Sportredakteur der ZEIT und Gründer der FuPa-Hartplatzhelden

    Zusammengefasst habt Ihr mit FuPa:

    1. Ein größeres Publikum
    2. Mehr Reichweite für Eure Sponsoren
    3. Analysemöglichkeiten der Spiele
    4. Steigende Identifikation der Fans durch die Liveticker und Tippspiele und Elf der Woche
    5. Mehrwerte für die Vereinswebsite
    6. Durch ein gepflegtes Profil die Grundlage für die Markenbildung.

    FuPa.tv

    Mit FuPa.tv können zudem sämtliche Amateurfußballspiele gefilmt und online gestellt werden. Allein über FuPa erfährt jedes Spiel erfahrungsgemäß mehrere Tausend Klicks. Das bedeutet auch, dass sich Verein und Sponsoren in Bewegtbild ein viel breiteres Publikum erreichen, als das, welches Woche für Woche am Spielfeldrand steht.

    Zudem verdient der Verein über die eingeblendete Werbung mit und kann einen eigenen Kamera-Sponsor ständig einblenden.

    FuPa.tv mit fairplaid-Crowdfunding finanzieren

    Der Kostenpunkt liegt für das Basispaket bei 99€ aus Software (App), Akku-Pack, Tasche, Shirt und Stativ. Mit der App kann das Video per Knopfdruck bearbeitet werden, sodass der Videoschnitt komplett wegfällt. Die App funktioniert in Kombination mit der Samsung Galaxy Camera (ca. 300 €) oder kann mit einigen Samsung Galaxy-Smartphones verwendet werden.

    Das alles könnt ihr schnell und einfach über fairplaid finanzieren.

    Beispielvideos findet Ihr unter fupa.net/stuttgart/videos

    FAQs zur Kamera und zur Software findet Ihr hier.

  • Die 5 erfolgreichsten Behindertensportprojekte auf fairplaid

    Ob es der neue Elektrorollstuhl ist oder die Fahrt zur WM – wir haben Euch die schönsten Projekte rausgesucht!

    Schon gesehen? Auf behindertensport.fairplaid.org haben wir einen Fördertopf eingerichtet: Für jede Goldmedaille bei den paralmpischen Spielen gibt es 100, für Silber 30 und Bronze 10 Euro.

    Alle Projektstarter, die auf der Plattform fairplaid.org ein Projekt im Bereich Behindertensport mit einer zu erreichenden Zielsumme von mindestens 2.500,00 Euro einstellen, können Geld aus dem Fonds zur Förderung dieses Projekts beziehen, solange dieser eine positive Bilanz hat. Die Vergabe der Fördergelder erfolgt nach der Reihenfolge der eingereichten Projekte.

  • Monokultur „Fussball“: Das Versagen im deutschen Sport!

    Die Begeisterung der Deutschen für den Fußball wird für die anderen Sportarten zu einem immer größeren Problem: Werbewirtschaft und Sponsoren konzentrieren sich nur noch auf die Fußballclubs. Für viele andere Vereine bleibt trotz herausragender sportlicher Leistungen nicht mehr viel übrig – mit gravierenden Folgen für die Sportlandschaft.

    Deutschland bleibt auch nach den Olympischen Spiele in #Rio2016 ein Land der Monokultur im Sport. Nur das Beach-Volleyball-Endspiel mit Laura Ludwig und Kira Walkenhorst schlug bei den TV-Übertragungen quotentechnisch die Sportart „Fußball“, die mit den beiden Endspielen inklusive deutscher Beteiligungen knapp dahinter im Vergleich der absoluten Zahlen folgen:

    1. Halbfinale Beach-Volleyball: 8,55 Millionen Zuschauer (MA 28,7 %).
    2. Endspiel Männer-Fußball:     8,25 Millionen Zuschauer (MA 43,6 &).
    3. Endspiel Frauen-Fußball:     7,72 Millionen Zuschauer (MA 30,6 %).

    König Fußball dominiert vor, während, und klar nach Olympia mit dem Bundesligastart weiter das Geschehen in Deutschland:

    Schuld an der Misere sind für mich der kaum innovative #DOSB und seine einzelnen Sport-Fachverbände, die ebenfalls keinerlei Eigen-Initiative zeigen, um dem entgegenzuwirken. Ob sie nun auf eine Initialzündung ihres Dachverbandes warten, oder selbst zu mutlos sind, mag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Klar ist aber: Mit Hilfe des Netz und der sozialen Medien waren und sind die Chancen für Randsportarten noch nie größer gewesen, aus dem Schatten dieser zurzeit herrschenden Monokultur regelmäßig herauszutreten:

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    Doch surft man sich durch die digitalen Angebote der Sport-Fachverbände in Deutschland stößt der User auf Bleiwüsten garniert mit den üblichen Fotos „Gruppenbild mit Dame“ oder „Neuer Vorstand gewählt“. Geschweige denn auf responsive Webseiten, die für alle Endgeräte optimiert sind. Bei den Radrennfahrer kein Zieleinlauf eines Rennens vom Wochenende als Bewegtbild – die immer noch die emotionalsten und wirkvollsten Kommunikationsform sind und entsprechende Aufmerksamkeit generieren könnten. Oder Beispiel Dart-Sport, der momentan nicht zuletzt durch die Sport1-Übertragungen ohne Ende boomt: Die Webseite als unoptimierte Bleiwüste ohne spannenden Content, den der Sport bei jedem Wettkampf selber generiert.

    Keiner, der mit Hilfe eines Smartphones vielleicht ein Video generiert, und über einen Youtube-Account oder Vimeo-Account hochlädt. Keiner, der einfach mal mit dem Smartphone und seiner hochwertigen Audio-Aufnahmefunktion ein Interview mit dem Sieger führt – oder wenigstens mal ein Foto davon macht, und es aktuell kurz nach dem Wettkampf einfach auf der verbandseigenen Webseite hochlädt. Im Gegenteil: Immer wenn ich Vorträge über die unendlichen Möglichkeiten mit Hilfe des Internets und sozialen Medien in den Verbänden halte, ernte ich nur unglaubiges Staunen. Dabei handelt es sich um wirklich geringe Anforderungen, die jeder Teenager heutzutage mit links macht. Und alles mit einem handelsüblichen Smartphone möglich, wie mein hier online gestellter Standard-Vortrag darüber noch einmal rudimentär aufzeigt:

    Sportdeutschland.TV nicht mehr Eigentum des Sports

    Nun können mir Kritiker vorwerfen: Ja, aber der DOSB hat doch mit Sportdeutschland TV ein tolles Angebot geschaffen, um Randsportarten einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen – und sich gleichzeitig auch weniger abhängig von den Fernsehsendern. Sportdeutschland TV ist eine klasse Idee, nur: Mittlerweile ist der Sport abseits des Fußballs wieder einmal nicht mehr Herr im eigenen Hause, weil der Sender nun seit kurzem Pro7Sat1 gehört. Zum anderen sitzt er nicht mit im Hause des DOSB, sondern weit weg alleine in Köln. Dies mag mit der Sendelizenz zu tun haben, die von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) als Aufsichtsbehörde erteilt worden ist. Aber sonst wenig Sinn macht: Denn wer so ein machtvolles Instrument ernst nimmt, und überall in den Fachverbänden implementieren will, holt diese Business Unit ganz klar ins Stammhaus. Auch und um gerade mit Fortbildungen in Sachen Livestreaming das Angebot seitens aller Sportarten Schritt für Schritt auszubauen, und mit Sportdeutschland als Dienstleister dafür zu agieren, dass jemand seine Kamera auf das Spiel bzw. den Wettkampf hält. Schließlich funktioniert der Sender ja so, dass Sportbegeisterte die Übertragung selber organisieren, und der Sender das technische Knowhow dazu bietet.

    Alles im allem auch hier eine verpasste Chance, die es dem Fußball in Deutschland viel zu leicht macht, immer größer zu werden: So verkommt #Sportdeutschland zur Monokultur „Fußball“.

     

    Dies ist ein Beitrag von Thorsten Poppe. Vielen Dank dafür.

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    Blog:    blog.fc-poppe.de
    Twitter: FCPoppeBlog

  • Wie Sunsteps die Welt ein bisschen besser machen will – und Vereine können einfach profitieren

    Nachhaltiges Onlineshopping zur Unterstützung Eures Vereins

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    Sunsteps.org unterstützt mit seiner Plattform soziale Projekte. Bei einem Einkauf bei den zahlreichen Partnershops von Sunsteps, wie beispielsweise Amazon, Booking.com oder Thalia, gehen bis zu 12% der Einkaufssumme an das ausgewählte soziale Projekt wie bspw. ein Fußballverein oder den Kinderschutzbund  – mit nur einem Klick und ohne großen Aufwand. Der Kunde zahlt keinen Cent mehr. Das Gründerteam von Sunsteps möchte die Welt ein bisschen besser machen, indem jeder soziale Projekte jeden Tag ohne große Umstände unterstützen kann.

    Wofür steht sunsteps.org?

    Sunsteps.org ist eine Plattform für Vereine und soziale Projekte, die auf neue Art und Weise Geld für ihre Zwecke sammeln möchten. Sunsteps.org steht für Transparenz und persönliche Nähe zu den Projekten.

    Wie funktioniert das?

    Sunsteps.org macht im Prinzip Werbung für über 1.400 Shops, einfach indem die Logos auf der Seite angezeigt werden. Geht ein Kunde nun bevor er klassisch online einkauft über die Seite von sunsteps.org, erhält sunsteps.org eine Werbeprovision, da sie diesen Kunden für den Shop geworben haben. Ab hier läuft der Einkauf wie gewohnt ab, der Einkäufer kauft ein wie sonst auch, spendet dadurch Geld an das vorher ausgewählte Projekt und zahlt dafür keinen Cent mehr. Der Fachbegriff ist in diesem Fall „Affiliate Marketing“.

    Welche Vereine können mitmachen?

    Jeder Verein kann sich ganz einfach und kostenlos eintragen. Er benötigt dafür lediglich ein Logo und ein Bild, sowie eine Beschreibung darüber was der Verein macht und was mit den Spenden geschehen soll. Nach der Prüfung durch sunsteps.org wird das Projekt online gestellt. Der Verein kann dann seine Mitglieder und Unterstützer über die neue Spendenmöglichkeit informieren und diese können dann beim Onlineshopping ihren Verein unterstützen.

    Was bringt es meinem Verein?

    Die jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass pro aktivem Einkäufer ein durchschnittlicher Spendenwert in Höhe von 20€ im Jahr zusammen kommt. Der Verein bietet seinen Vereinsmitgliedern und seinen Fans somit eine Möglichkeit des nachhaltigen Onlineshoppings. Außerdem kann er von den zusätzlichen Einnahmen seines Vereins profitieren. Das schöne ist, dass auch Menschen spenden können, die sonst kein Geld dafür übrig haben, da sie in diesem Fall keinen Cent dafür bezahlen müssen.

    Muss ich immer über die Seite von sunsteps.org gehen?

    Nein. Es wird eine schöne Lösung angeboten, welche einen automatisch ans Spenden erinnert, wenn man auf einen der vielen Partnershops gelangt. Das eigens entwickelte Browserplugin ist mit einem Klick installiert und öffnet sich beim Shoppen oben auf der Seite des Shops automatisch als kleine Taskleiste. Nach 2 Klicks ist man wieder auf der Shoppingseite und kann guten Gewissens weiter einkaufen.

    Wie hoch war meine Spende?

    Wenn man möchte kann man sich von uns via Facebook über die genaue Spendenhöhe informieren lassen und hat dadurch auch Gewissheit, dass die Spende nach dem Einkauf angekommen ist.

    Wie finanziert sich sunsteps.org?

    Durch den Klick auf das Banner des Onlineshops wird eine Werbeprovision generiert. 70% dieser Provision wird an die Projekte weitergeleitet. Der Rest wird lediglich zur Kostendeckung und Weiterentwicklung der Plattform genutzt. Was bedeutet das? Die Kosten zum Betrieb der Seite (Server etc.) müssen gedeckt sein und, was noch wichtiger ist, sunsteps.org sollte bekannter werden, um so noch mehr Projekte unterstützen zu können. Es wird kein Geld für Gehälter ausgegeben. Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich.

    Sind meine Daten sicher?

    Es ist keinerlei Registrierung notwendig, um über sunsteps einkaufen zu können. Deine Daten sind bei uns sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Auch die Projekte erfahren natürlich nicht was und wie viel du eingekauft hast.

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  • Von 1,8 auf 4,1 Mio: So hat es der MTV Stuttgart geschafft

    Vereine stehen vor riesigen Herausforderungen. Mit geringen Mitgliederbeiträgen sollen Trainer, Reisen, Wettkämpfe finanziert werden, Talente gefördert und Hallengebühren bezahlt werden. Immer mehr kleine Vereine müssen aufgegeben werden. In Artikeln wird die Frage häufiger, ob Vereine ein Auslaufmodell sind.

    Ein Lichtblick sind Beispiele wie der MTV Stuttgart, für den es durch kluge Entscheidungen und ein tiefes Verständnis für Wirtschaft, Mitglieder und Sponsoren wirklich gut aussieht.

    Im Gespräch sind fairplaid-Gründerin Marthe und Karsten Ewald, Geschäftsführer des MTV Stuttgart 1843 e.V. über die Zukunft des Mehrspartenvereins.

  • Die schönsten Einstimmungen auf die Paralympics 2016

    Bald ist es soweit, und wir freuen uns auf grandiose Sportler und Persönlichkeiten, Bestleistungen und emotionale Momente! Wir haben Euch die schönsten Videos der Paralympics zusammengestellt.

    „We’re the superhumans“ heißt der Rio-Trailer und ist wunderbar gemacht. Yes, I can!

    „Die Bewegungsmöglichkeit ist eingeschränkt, doch der Drang ist ja immer noch da!“ – Ein schöner Clip zu außergewöhnlichen Sportlern, die sich von ihrem Handicap nicht aufhalten lassen.

    Eine Erinnerung an die Spiele 2012 in London – für viele ein Umbruch der Wahrnehmung der breiteren Öffentlichkeit für die paralympischen Spiele. Emotion pur.

    Gänsehaut in 60 Sekunden: Leichtathlet Alister Mc Queen ist unstoppable.

    „Sport doesn’t care who you are“ – 2012 für viele die beste Werbung für die Spiele.

    Wenn Ihr weitere gute Clips kennt, verlinkt sie gerne in die Kommentare!

  • Abstand vom klassischen Fernsehen. Die Sportübertragung wechselt in die sozialen Medien.

    Ulrich Helfer führte für seine Masterarbeit Befragungen bei allen Profivereinen der vier großen Mannschaftssportarten durch, die für einige vielleicht bestätigend, für andere überraschend sind.

    Eins der Ergebnisse: „Für 83% aller deutschen Profi-Vereine aus den Sportarten Basketball, Handball, Eishockey und Fußball stellt Social Media den wichtigsten Kontaktpunkt zu ihren Fans dar.“

    „Die Medienlandschaft für Sportvereine befindet sich im Wandel“
    -Ulrich Helfer

     

    „Eine sich verändernde TV-Landschaft bietet zunehmend neue Vermarktungspotentiale für Vereine. Durch immer einfachere Tools und Mechaniken im Bereich des Streamings, und der rasanten Entwicklung von Social Media, wird es dem Sportverein immer einfacher, eine unabhängige und selbstgelenkte Vermarktungsstrategie zu entwickeln.“

    Dienste und Funktionen, wie Sportdeutschland.TV, FuPa.TV und Facebook Live machen es möglich.

    Das Ergebnis kann man beispielsweise beim FC Bayern München schon jetzt sehen. Die Übertragung der Meisterfeier wollte der Bayerische Rundfunk eigentlich übertragen. Der Rekordmeister lehnte ab und übertrug diese lieber live auf facebook. Es folgte die Teampräsentation über die facebook-Live-Funktion.

    Die meisten Vereine verstehen die neuen Medien hierbei hauptsächlich als Feedbackinstrument. 58% der Vereine fehlt es jedoch an Kapazität für Social Media. Umstrukturierungen kosten auch immer Geld. Angesichts des riesigen Potentials müssen Vereine hier die Prioritäten verschieben. Für die Finanzierung von Streaming-Maßnahmen kann auch Crowdfunding eingesetzt werden. So haben  die UniRiesen Leipzig sich über fairplaid-Crowdfunding ihren Livestream finanziert.

  • Wie Athleten sich vermarkten können, um Aufmerksamkeit und Umsatz zu steigern

    Dass sich Athleten vermarkten müssen, um Aufmerksamkeit von Sponsoren zu erlangen, ist lange kein Geheimnis mehr. Marken wollen sich schließlich auch verkaufen und benötigen Influencer, die eine entsprechend große Reichweite haben.

    Im Google-Hangout Interview unterhalten sich Digital Consultant Marcos Castro und Digital Brand Manager Lisa Bregmann, die unter anderem mit Spielern der NFL und NBA gearbeitet hat.

    „Beinahe jeder Deal heute enthält Social Media. Marken entscheiden, mit wem sie zusammenarbeiten wollen auf Grundlage von Reichweite und Interaktionen dieser Influencer.“
    -Lisa Bregmann

    Diese Reichweite-Interaktionen-Debatte ist wohl die Frage ob Huhn oder Ei zuerst da war, jedenfalls sieht Lisa eine Verschiebung des Fokus von Firmen von Reichweite auf Interaktionen. Twitter und Facebook sind für sie die wichtigsten Plattformen, generell ist um Reichweite aufzubauen und eine Marke aus sich zu machen Social Media das Allerwichtigste. Es werden mittlerweile von Firmen auch immer mehr soziale Plattformen in Betracht gezogen: Besser, man ist auf möglichst vielen unterwegs.

    Auch über Trends wird gesprochen; Virtual Reality soll hier im Sport neben Video Gaming stark im Kommen sein. Das Schlagwort: Access.

    Access, „Zugang“ ist der Schlüssel zu gutem Content. Zu Inhalten also, die gefallen. Fans lieben Sportler nicht nur wegen sportlicher Erfolge, sondern auch wegen ihrer Persönlichkeit. Darum berichtet Lisa aus ihrer Erfahrung, dass sich eine Marke um einen Athleten auch und sogar zu großen Teilen um eins seiner Hobbies oder eine Fähigkeit außerhalb des Sports baut. „Sich baut“ darum, weil organisches Wachstum immer authentischer ist. Sprich: Irgendwelche Markenzeichen zu erfinden, geht nur selten gut. Authentizität ist das nächste Schlagwort. Natürlich ist Zugang zum Sportler nur wertvoll, wenn dieser authentisch ist. Lisa merkt an: Authentisch mit einem Filter. Man darf nicht vergessen, mit wem man spricht und dass man in der Öffentlichkeit steht.

    Zugang zum Athleten schaffe man auch gut über Videos, besonders Livevideos, sind sich beide einig. Sie müssten jedoch Persönlichkeit zeigen. Livevideos sind wohl deshalb so auf dem Vormarsch, weil Fans den Realtime-Content lieben. Je näher dran, desto besser.

     

    Unten siehst Du das ganze Interview mit weiteren spannenden Tipps und Vorschlägen.

  • Absurditäten vor Olympia: Verbotene Hashtags?

    Vor Beginn der Olympischen Spiele geht – von denen, die es mitbekommen haben – ein kleiner Aufschrei durchs Netz: Hashtags mit Olympia-Bezug sollen allen Firmen und auch Freiberuflern verboten sein. Malte Spitz zitiert in seinem Beitrag „Der Wahnsinn zu Olympia – Hashtag Zensur #Rio2016“ das Handbuch des DOSB für die Kommunikation der Unternehmen im Olympiazeitraum „REGEL 40 – Leitfaden der Deutschen Olympiamannschaft für die Olympischen Spiele Rio 2016“ – und stellt fest, dass „Eine Firma (solange kein offizieller Sponsor des Teams, der Spiele oder eines Sportlers) und vermutlich auch ansonsten jede andere kommerzielle Entität, also auch Freiberufler etc., (…) in den kommenden fünf Wochen aus ihren Social-Media-Kanälen einfach mal eine Olympiafreie Zone machen“ sollte. Denn in dem Leitfaden wird Nicht-olympischen Sponsoren untersagt,

    1.  … Ausdrücke, die in Verbindung mit den Olympischen Spielen gebracht werden (Olympische Spiele, Deutsche Olympiamannschaft, Rio 2016 etc. – siehe Übersicht nächste Seite), in Werbematerialien oder in Social-Media-Inhalten einzubringen, auch nicht als Hashtags.
    2.  … Social-Media-Inhalte mit olympischen Bezug von IOC/ OCOG RIO2016/DOSB/Deutsche Olympiamannschaft zu „retweeten“ oder zu „teilen“.

    Damit wird im geschäftlichen Verkehr von Nicht-Sponsoren sogar das Teilen von Beiträgen verboten, Malte führt als Beispiel das lokale Unternehmen an, das einem heimischen Sportler zur Medaille gratulieren will und das nicht darf.

    Seine Nachfrage an den DOSB:

    Der DOSB wehrt sich jedoch ein wenig und relativiert seine Aussagen. Es gehe lediglich um „Ambush-Marketing“ – eine sehr negativ konnotierte Marketingform, die sich öffentliche Ereignisse zunutze macht, um für sich selbst zu werben ohne Sponsor der Veranstaltung zu sein.

    Wie richtig diese Einschätzung des DOSB ist, sei dahingestellt, die Vorgaben kommen schließlich vom IOC. Allerdings sehen Juristen Teile des Leitfadens als rechtlich untragbar an. So zitiert der SPIEGEL einen Medienanwalt, der beschreibende Sätze mit Olympia-bezogenen Hashtags für zulässig hält. Vor Allem, da nicht nur spezielle Wordings wie eben „Rio2016“ geschützt seien, sondern auch „Sommer“ oder „Spiele“. Andere Juristen seien ebenfalls dieser Auffassung und würden ein Verbot nur dort sehen, wo „Produkte oder Kollektionen direkt beworben werden“. Vor allem das Teilen der Inhalte sei definitiv erlaubt, da diese den Geschäftsbedingungen der sozialen Netzwerken unterlägen und das Recht zum Teilen Bestandteil sei. Weder Twitter noch facebook äußerten sich bisher dazu.

  • Wie die Icefighters Leipzig über 150.000€ in 12 Tagen sammelten! (Infografik)

    Die Icefighters Leipzig haben in 12 Tagen für ihr einzigartiges Eiszelt über 150.000€ gesammelt und damit ihr Überleben gesichert!

    Für Eure Übersicht haben wir eine Infografik erstellt.

    Zu dem Erfolg trugen in erster Linie auch die Prämien bei, von denen immer wieder neue online gestellt und kommuniziert wurden. Wie man am Projektverlauf schön erkennen kann, spielte jedoch auch die gerade die kurze Laufzeit eine wichtige Rolle in der Kommunikation und ließ die Unterstützungen gegen Ende noch einmal rasant ansteigen.

    Projektlink: https://www.fairplaid.org/#!wir-sind-das-zelt

    2016-07-20_Infografiken_V3_Leipzig-final

  • Von Recht und Gerechtigkeit im Dopingskandal: Folgen für die russischen Sportler

    Russlands Dopingfälle lösen eine internationale Debatte um Recht und Gerechtigkeit im Sport aus.

    Der McLaren-Report spricht von 20 aus 28 Sommersportarten, in denen eindeutige Dopingfälle russischer Atheten bekannt geworden sind. Das Brisante: Die Vorfälle sollen der Regierung bewusst gewesen sein; in der Vergangenheit (Winterspiele in Sotschi) hatte offenbar sogar der Geheimdienst bei der Verschleierung, konkret, dem Verschwinden von über 100 Dopingproben in Zusammenarbeit mit dem Chef des Moskauer Doping-Kontrolllabors, geholfen. Der Dopingskandal wurde ausgelöst von dem Whistleblower -Ehepaar Julija und Vitali Stepanov, Sie eine russische Top-Athletin, Er Mitglied der russischen Antidopingorganisation RUSADA. Nachdem Julija über zwei Jahre unter großem Risiko eindeutige Aufnahmen von Gesprächen zwischen Politikern und Ärzten angefertigt hatte, entschieden sie sich, an die internationale Öffentlichkeit zu gehen.

    „Härteste Maßnahmen“

     

    Das Internationale Olympische Komitee (IOC)  kündigte härteste Maßnahmen an. Seit vorgestern steht jedoch fest: Die Russen dürfen starten. Mit einem geschrumpften Team zwar, und nur, wenn einem Sportler Doping nie nachgewiesen wurde. Die Leichtathleten sind als einzige vollkommen ausgeschlossen. Entlastend sind nur internationale Tests außerhalb Russlands, auch die vor langer Zeit gedopte Julija Stepanov wird nicht starten dürfen. Putin bemüht sich indes, immer wieder zu kommunizieren, wie wichtig Russland saubere Athleten sind, betont die enge Zusammenarbeit mit dem IOC und gab dem russischen Nationalen Olympischen Komitee auf, eine unabhängige Dopingkommission einzurichten.

    Mit der „engen Zusammenarbeit“ ist sicher auch die Freundschaft zwischen Putin und IOC-Präsident Bach gemeint, aus der dieser nie ein Geheimnis machte und die zur einen oder anderen Entscheidung beigetragen haben dürfte.

    „Die Entscheidung wird sicher nicht jedem gefallen, aber es geht um Gerechtigkeit. Die Entscheidung respektiert das Recht eines jeden sauberen Athleten auf der ganzen Welt. Ich muss den Athleten in die Augen schauen können, die von unserer Entscheidung betroffen sind.“
    IOC-Präsident Thomas Bach

    Was für Viele eine Verbeugung vor Russland und eine vertane Chance der IOC bedeutet, endlich ein klares Zeichen gegen Doping im Sport zu setzen, ist für Bach ein sinnvoller Kompromiss.

    „Die Botschaft ist eindeutig. Es wird eine Gesamtverantwortung angenommen angesichts der üblen Anschuldigungen, aber es soll auch eine Ermutigung für alle sauberen Athleten sein.“
    IOC-Präsident Thomas Bach

    Die Entscheidung des IOC bedeutet nicht zuletzt auch eine Abwälzung der Verantwortlichkeiten auf die Fachverbände der 28 olympischen Sommersportarten, die nun darüber beraten müssen, wer starten darf. Als erster Fachverband schloss der Schwimm-Weltverband FINA gestern sieben russische Sportler aus.

    Wie recht ist ein genereller Ausschluss?

     

    Seit gestern ist jedoch klar, dass es eine Diskussion um die Rechtmäßigkeit einer solchen Entscheidung geben wird. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte 2008 die vom IOC auf den Weg gebrachte Osaka-Regel für ungültig erklärt, nach der Athleten nach einer mehr als sechsmonatigen Dopingsperre nicht an den nächsten Olympischen Spielen hätten teilnehmen dürfen. Ebenfalls problematisch ist der Fokus auf Russland, der Dopingfälle aus anderen Ländern außer Acht lässt.

    Der frühere russische Frauentrainer Wolfgang Pichler hält ein absolut übergreifendes staatliches Dopingsystem für unmöglich. Er erzählt jedoch von „Konkurrenzgruppen“ und dass offenbar auch an Verbänden vorbei Sportler aufgebaut wurden – im Auftrag des Sportministeriums – für den Erfolg auf internationalen Turnieren, besonders Heimspielen.

    Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist enttäuscht. Für WADA-Chef Craig Reedie habe der McLaren-Report „jenseits aller Zweifel ein staatlich gestütztes Doping-Programm in Russland dargelegt, das die Prinzipien eines sauberen Sports im Einklang mit dem WADA-Code ernsthaft untergräbt“. Ebenfalls besorgt äußerte man sich zum Startverbot von Julija Stepanov. Ihr großer Mut werde auf diese Weise bestraft und ihr Beispiel könnte abschreckend wirken.

    Allein das Schicksal der Stepanovs wirkt ja an sich schon traurig genug: Sie mussten ihre Heimat verlassen, leben versteckt und erhalten täglich Bedrohungen und Beleidigungen.

    Was haltet ihr von den Entscheidungen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

     

     

    Verlinkte Artikel zum Thema:

    https://www.krone.at/Sport-Mix/Doping_in_Russland_IOC_will_haerteste_Sanktionen-Finsteres_Treiben-Story-520558

    https://www.sport.de/news/ne2338060/prokop-generelles-rio-verbot-rechtswidrig/

    https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/warum-trifft-olympia-ausschluss-nur-russlands-leichtathletik-14295570.html

    https://www.handelsblatt.com/sport/sonstige-sportarten/sportwelt-schockiert-doping-bei-russischen-biathleten/11074892-2.html

    https://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-in-rio-wada-reagiert-enttaeuscht-auf-ioc-beschluss-zu-russland-a-1104510.html

    https://www.dosb.de/de/leistungssport/spitzensport-news/detail/news/spendenaufruf_fuer_yuliya_und_vitaly_stepanov/

  • Digitales Sportmarketing – Willkommen in der Zukunft

    2013 berichtete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte noch, dass der „Deutsche Sportmarketing Index (DSMI)“ seinen Aufwärtstrend der vorangegangenen Jahre nicht fortsetzen konnte. Der DSMI bildet die Konjunkturprognosen der deutschen Sportbranche ab und dient als Unterstützung bei strategischen Management- oder Investitionsentschiedungen. Die Experten sehen kein Wachstum für die Sponsoring-Erlöse der Handball-Bundeslige (HBL) und sogar rückläufige Entwicklungen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Einzig in der Beko Basketball Bundesliga (BBL) scheint für die Experten noch Wachstumspotenzial zu bestehen.

    Allerdings trauen viele der befragten Experten allen Profisportligen ein Umsatzwachstum des Sportmarketings im Bereich der neuen Medien zu. Zur Pressemitteilung von Deloitte.

    Neue Medien – sind was genau? Eigentlich zeichnet sich der Begriff hauptsächlich durch drei Eigenschaften aus:

    • Digitale Daten und rechnergestützte Verarbeitung und Handhabung
    • meist erreichbar durch das Web
    • Interaktion der Nutzer mit Inhalten
    Wie also sieht die Zukunft des Sportmarketings und -sponsorings aus? Vier zukunftsweisende Tendenzen sind bereits heute klar zu erkennen.

     

    [dropcap style=““]1[/dropcap] Virtuelle Werbung.
    Italiens Serie A tut es, in der Primera Division in Spanien ist sie ebenfalls zu finden und in Südamerika ist das Ganze schon ein alter Hut. In Deutschland ist sie noch nicht angekommen: Die virtuelle Werbung. Vorbei die Zeiten des gewöhnlichen Abfilmens der Stadionwerbung. Hier eröffnet sich die Möglichkeit, Werbung im Fernsehen zielgruppengerechter (z.B. nach Land) auszuspielen. Es kann mehr Werbung effektiver platziert werden: Zuschauer sehen dasselbe Spiel und unterschiedliche Werbung.

     

    [dropcap style=““]2[/dropcap] Social Streaming.
    Die Alternative zum Fernsehen folgt sogleich: Social Streaming ist im Trend. In unserem Beitrag „Liebe Sportler, wer braucht eigentlich noch ARD“ stellen wir die unterschiedlichen Kanäle vor, auf denen auch kleinere Vereine ihre Spiele übertragen können und worauf sie rechtlich achten müssen.
    Sponsoren drängen seit Längerem die Rechteinhaber, die Verwertungsmöglichkeiten auszuweiten, da mittlerweile ein großer Teil der Zuschauer auch auf dem Smartphone und von Apps abgeholt werden kann.

     

    [dropcap style=““]3[/dropcap] Digitalisierung der Stadien.
    In den USA schöpft man in Baseball-Stadien alles aus, was bisher geht: WLAN in sämtlichen Stadien ist verbunden mit Angeboten wie exklusiven Kameraeinstellungen, Szenenwiederholungen oder für Getränkerabatte. Die drei großen Mobilfunkanbieter in Deutschland kritisieren das jedoch, da sich ein Ausbau für die paar stark frequentierten Tage im Jahr nicht lohne. Im Signal Iduna Park hat man den Schritt gewagt: Besucher können Statistiken abrufen, an Umfragen, Votings und Tippspielen teilnehmen.

     

    [dropcap style=““]4[/dropcap] Beacons.
    Noch nie gehört? Ich kann beruhigen: Bekannt sind diese Dinger hier noch nicht wirklich, woanders aber schon der letzte Schrei. Beacons sind Minisender, die mittels Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren. Befindet man sich in der näheren Umgebung eines Minisenders, erhält man bei aktiviertem Bluetooth eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Bei Datenschützern klingeln die Alarmglocken, bei Marketern die Kassen: Die ortsgebundene Verbindung der Offline- zur Onlinewelt macht einzigartig personalisierte Vermarktung möglich. Ob in Stadien oder Kaufhäusern.
  • Facebook startet Sportfeature in Europa

    sb-matchups-and-friends-tabsKlarer Angriff auf Twitter: Facebook holt sich Sportbegeisterte mit einem Live-Angebot auf seine Plattform. Bisher war Twitter, durch Echtzeit-Aktualisierungen, die größte Anlaufstelle für Verfolgung und Kommentar von Spielen.

     

    Was es ist

     

    Das Angebot ist unterteilt in Highlights, Freunde, Experten und Statistiken. Facebook-Nutzer konnten bereits beim Eröffnungsspiel Frankreich-Rumänien auf Facebooks neues Feature zugreifen: Sports Stadium.

    Posts offizieller Seiten werden hier also gemischt mit denen von Freunden. Es werden dem jeweiligen Nutzer dabei nur die für ihn relevantesten Beiträge angezeigt. Facebook hatte das Tool im Januar pünktlich zum Super Bowl zunächst in den USA gestartet, seit der EM läuft es nun auch in Deutschland.

    Facebook bezeichnet das Angebot als “ausgewiesenen Ort um Sport-Events in Echtzeit mit Freunden und dem Rest der Welt zu erleben und zu teilen.” Der Vorteil gegenüber Twitter: eine ungleich größere Nutzergemeinde. Facebook sieht sich als größtes Stadion der Welt, in dem sich Menschen bereits jetzt über Events rege austauschen. Das wolle man in Zukunft noch weiter ausbauen und der Gemeinde das Gefühl geben, dass sie das Sportereignis zusammen mit ihren Freunden erleben, weltweit.

     

    Eintritt in das virtuelle Stadion

     

    Facebook Sports Stadium ist ein eigener Bereich auf Facebook. Zugang findet man über die Suchleiste: Bei der Suche „France vs. Romania“ erscheint als Vorschlag das Spiel als Sportveranstaltung. Und schon befindet man sich in einem virtuellen Raum mit allen, die das Spiel gerade ebenfalls verfolgen. Facebook will den Zugang zu den Inhalten jedoch noch verbessern.

    FireShot Capture 19 - France vs Romania - https___www.facebook.com_sports_759234087540147__fref=ts

     

    Was es kann

     

    Sämtliche Inhalte, die Facebook aus seinem Netzwerk filtert, werden in Echtzeit und chronologisch dargestellt. Sie bieten unter anderem:

    • Den Spielstand und Statistiken
    • Beiträge von Freunden
    • Live-Kommentare und Beiträge von Experten und Journalisten
    • Genaue Informationen z.B. TV-Termine von bestimmten Events.

    Dabei ist es interaktiv: Der beste Spieler des Spiels kann gewählt, Beiträge wie gewohnt kommentiert werden. Das neue Feature soll ein zentraler Hub im Live-Sport werden.

    Was es nicht kann

    Das Angebot ist rein datenorientiert. Facebook hält keine Rechte an Übertragungen und darf somit keine Bewegtbilder einspielen. Dem Streamingdienst Twitter, der beispielsweise die NFL-Übertragungen der Donnerstagsspiele einsackte, hinkt Facebook noch hinterher.

    P.S.: Wir berichteten bereits über Sports Stadium, und in diesem Zusammenhang darüber, wie Du Deine eigene social-media-wall mit Sportnachrichten erstellen kannst: https://magazin.fairplaid.org/facebooks-sports-stadium-fuer-deinen-verein/

  • 3 Gründe, warum Stadionhefte langsam verschwinden

    Ich gebe zu: Auch als Verfechter der Digitalisierung liebe ich die Haptik eines Buchs oder Magazins, und im Stadion mag ich die zugehörigen Heftchen allein schon aus Nostalgie. Doch damit ist schon gesagt, worum es geht: Diese Heftchen werden immer dünner, in Umfang und Verbreitung.

    „Ein gutes Magazin ist das Bindeglied zwischen Verein und Fans. Meinungen austauschen, Spieler porträtieren, für Transparenz sorgen, ja sogar den Sponsoren eine weitere Werbefläche bieten – all das kann eine gute Stadionzeitung leisten.“
    Stadionheft-Sammler Marcel Dußling

    Doch wie zeitgemäß ist diese Aussage? Faltblätter, wie sie heute Gang und Gäbe sind, hält Marcel Dußling für „dünne Alibi-Heftchen“. Bis auf den SC Freiburg, der ein klar ablehnendes Statement zu solchen Entwicklungen gab (Pressestelle SC Freiburg: „Für wenigstens 90 Minuten sollte das Spiel im Mittelpunkt stehen und nicht das Smartphone“), versuchen sich jedoch immer mehr Vereine an Online Ausgaben.

    Wieso?

    1. Nicht wirtschaftlich

    Der Hertha BSC verabschiedete sich schon vor Beginn der Saison 2015 von seiner Printausgabe „Wir Herthaner“. Der Verein hatte zuletzt damit ein Verlustgeschäft im sechsstelligen Betrag gemacht. Das Magazin erscheint jetzt nur noch online. Zu den Spielen gibt es nun nur noch ein Faltblatt mit Infos zum Spiel.

    2. Für Sponsoren unattraktiv

    sponsorszitat

    Wie Sponsoringleiter Huefnagels von der HypoVereinsbank feststellt, ist eine Anzeige im Stadionheft für sie so gut wie nutzlos. Zuschauer überfliegen das Heft und überblättern die Anzeigen.

    3. Veränderte Zuschaueransprüche

    Ronny Zimmermann stellt in seinem Artikel im Spiegel vom 27.01.2015 fest: „Ein Fan will im Stadion immer noch ein Stück näher an seinen Bundesligisten heran, an die Mannschaft, und an die Spieler. Überall will er hinter die Kulissen blicken, vielleicht sogar mitmachen. In Zukunft wird er dafür jedoch zunehmend ein Smartphone benötigen.“

    Der Hertha BSC sammelte sich für seine Digitalisierung eine Million € seiner Fans über eine Crowdlending Kampagne ein (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hertha-bsc-fanslehren-die-banken-das-fuerchten-1.2915569). Die Nachfrage der Zuschauer ist also groß. Investiert wurde unter anderem in die Entwicklung einer App und social media.

     

    Eine Auswahl an Vereinsmagazinen findest Du hier:

     

  • Was mit dem Geld für die Hamburg Freezers passiert

    Eine Woche ist das unglaubliche Crowdfunding für die Rettung der Hamburg Freezers nun her. Die eingesammelte halbe Million half letzten Endes leider nicht, einen neuen Investor zu finden, mit dem die DEL-Lizenz für die nächste Saison hätte beantragt werden können. Da eine solche Summe nichtsdestotrotz eine einmalige Chance sein kann, besprach sich das engagierte Team um Freezers-Kapitän Christoph „Schuby“ Schubert, Moritz Fürste und Projektstarter Frederik über das weitere Vorgehen. Einige Unterstützer kündigten direkt an, ihre Unterstützung nicht zurückziehen zu wollen, da sie sich eine sinnvolle Verwendung auf den Eishockey und Sport in Hamburg wünschten.

    Das ist nun auch, wofür sich entschieden wurde. In seinem Facebook-Post erklärt der Kapitän, die Gelder in den Nachwuchs investieren zu wollen, indem ein gemeinnütziger Förderverein gegründet wird. Gemeinsam mit dem Hamburger Eis- und Rollsportverband (HERV) sollen Projekte realisiert werden, die Kindern und Jugendlichen Laufschulen, Turniere und mehr ermöglichen.

     

    blog_schubert_wasmitdengeldernpassiert

    Nach Erhalt unserer Email kann sich jeder Unterstützer einzeln dafür entscheiden, ob er sein Geld zurück erhalten oder es der Förderung des Eishockey-Nachwuchses in Hamburg zugute kommen lassen möchte. Dies kann er ganz einfach über unser Formular kommunizieren: https://support.fairplaid.org/freezers/.

     

    #sportfairliebt

  • Die hilfreichsten Apps für Vereinskommunikation

    Ob es die Organisation des Kuchenverkaufs oder des Wettkampfs ist, je mehr Leute daran beteiligt sind, desto umständlicher wird es, alle Meinungen unter einen Hut zu bekommen. Messenger-Gruppen werden häufig anstrengend und nicht gelesen, schweifen ab und haben keine Abstimmungsfunktion. So sehr WhatsApp auf dem Vormarsch ist, der beliebteste Messenger kommt bei größeren Gruppen rasch an seine Grenzen. Wir haben ein paar Alternativen herausgesucht, die je nach Gruppengröße, Zielgruppe und Themenbereich unterschiedlich geeignet sind.

    Für kleine Gruppen oder Teams sind nichtsdestotrotz sicher Messenger die sinnvollste und einfachste Lösung.

    Messenger

    WhatsApp

    Der meistgenutzte Messenger WhatsApp erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die App gehört Facebook. Voraussetzung ist nur ein Smartphone (Anmeldung mit Handynummer). Ein Jahr ist die App kostenfrei und kostet danach jährlich weniger als einen Euro.

     

    Das sind die wichtigsten Features:

    • schneller Messenger
    • WhatsApp-Anrufe
    • Sprachnachrichten
    • Integrierte Verknüpfung zu Kamera, Galerie und eigenen Dateien
    • Standort, Kontakt oder Audio senden
    • Ende-zu-Ende verschlüsselt
    • Medienanzeige für jede Gruppe und Kontakt
    • WhatsApp-Web für Desktop-PC
    • Broadcasts

    Der größte Vorteil einer WhatsApp-Gruppe dürfte wohl die Tatsache sein, dass so gut wie jeder die App bereits nutzt. Nachteil ist allerdings die fehlende Übersichtlichkeit. Es besteht die Gefahr der „Vermüllung“ in Gruppen, die häufig als nervig empfunden und auf stumm geschaltet werden. Mehrere Diskussionen zu führen, ist quasi unmöglich. Auch wichtige Infos gehen unter, sobald mehrere Leute neue Nachrichten hinzufügen. Ein Ausweg wäre der Broadcast, mit dem der Ersteller der Liste Nachrichten an die ganze Liste gleichzeitig aus seinem Privatchat versenden kann.

    whatsapp

    Telegram

    Telegram ist die WhatsApp-Konkurrenz schlechthin, die sich allerdings noch (?) nicht durchsetzen konnte. Der vollständig kostenlose Messenger bietet jedoch einige zusätzliche Funktionen. Voraussetzung ist ebenfalls ein Smartphone, die Anmeldung erfolgt über die Handynummer.

     

    Das sind die wichtigsten Features:

    • Cloudbasiert -> synchronisiert auf allen Geräten
    • Möglichkeit zum Programmieren eigener Tools, insbesondere Bots
    • Nachrichten können mit einem Timer auf „Selbstzerstörung“ nach gewisser Zeit eingestellt werden
    • Ende-zu-Ende Verschlüsselung
    • besonders schnell durch weltweite Serververteilung
    • Gruppen bis zu 200 Personen: standardmässig können alle in der Gruppe neue Leute hinzufügen, das Gruppenbild und auch den Namen der Gruppe ändern.
    • Supergruppen mit bis zu 5000 Personen. Supergruppen haben einen gemeinsamen Verlauf, löscht man etwas, verschwindet es für alle Mitglieder der Supergruppe.
    • Kanäle für öffentliche Nachrichten an unbegrenzt viele Leute. Keine Mitgliederbeschränkung. Im Gegensatz zu einer Gruppe können Mitglieder nicht sehen wer den Kanal abonniert hat. Schreiberlaubnis haben nur Kanalersteller und die Administratoren des Kanals. Pendant zum WhatsApp Broadcast.

    telegram

    Threema

    Der Schweizer Messenger Threema legt seinen Hauptfokus auf Sicherheit. Der Messenger setzt auf Ende-zu-Ende Verschlüsselung und speichert kaum Metadaten. Alle Informationen liegen auf Schweizer Servern und unterliegen dem strengen Schweizer Datenschutzgesetz. Das schöne Design wird ergänzt durch eine Vielzahl an praktischen Funktionen. Allerdings kostet die App 2 CHF. Im Threema-Shop können mehrere Lizenzen erworben (hier allerdings nur für Android) und anschließend verschenkt werden. Voraussetzung ist Android 4.0 oder höher.

     

    Das sind die wichtigsten Features:

    • keine Datensammlung
    • open source Software
    • Abstimmungsfunktion
    • Text- und Sprachnachrichten
    • Teilen jedes Dateiformats
    • völlig anonyme Nutzung möglich
    • Gruppenchats, begrenzt auf 50 Personen
    • leichtes Exportieren des Chats in einer verschlüsselten ZIP-Datei

    Threema ist sicherlich eine gute Wahl für jeden, der auf Sicherheit Wert legt. Die hat aber erstens ihren Preis – auch wenn er nicht den Kaffee am Bahnhof übersteigt – und ist in der Anwendung ungewohnt umständlich. So fehlt beispielsweise die Synchronisation mit anderen Geräten, die nur über Umwege erreicht werden kann (Speichern des anderen Geräts als Kontakt, Erstellen einer Gruppe mit dem jeweiligen Kontakt).

    threema

     

    Google Spaces

    Google Spaces wartet mit für Google typischem, minimalistischem Design auf. Ein Google-Konto ist Voraussetzung. Nach der Anmeldung kann ein „Space“, zu deutsch: „Raum“ oder „Platz“ erstellt werden, in den man verschiedene Mitglieder mittels eines Links einladen kann. Der Space kann mit einem Hintergrund und Namen versehen werden. Auf der Startseite kann man leicht zwischen seinen Spaces wechseln. Ein Google-Account wird benötigt.

    Das sind die wichtigsten Features:

    • Aktivitätsprotokoll
    • Suchfunktion
    • Eingebettete Google Produkte direkt in den Beitragsoptionen (Suchmaschine, YouTube)
    • Kommentarfunktion zu den Beiträgen

    Diskussionen zu bestimmten Themen bleiben auch beim Thema. Es ist möglich, verschiedene Beiträge und damit Diskussionen zu eröffnen und leicht zwischen ihnen zu wechseln. Beiträge sind direkt kategorisiert in Google-Link, You-Tube, Foto/Video (öffnet in der App direkt die Galerie), und Text. Das ist gewöhnungsbedürftig, bietet aber den Vorteil, die App nicht zwangsläufig verlassen zu müssen, wenn man schnell in einem Kommentar etwas teilen möchte.

    google spaces

     

    Werden Gruppen größer und Planung und Verwaltung umfangreicher, ist es mit einem Messenger nicht getan. Ebenso umfangreichere, geordnete Kommunikation ist erforderlich.

    Organisationstools

    Google Groups

    Google Groups ist minimalistisch, kostenlos, und praktisch. Das vorrangig auf den Desktop-PC ausgelegte Tool lässt sich auch über das mobile Endgerät gut erreichen. Über eine Gruppenmailadresse (googlegroups.com) können viele Teilnehmer Teil der Gruppe werden. Im Menü gibt es die Übersicht: „Meine Gruppen“, „Startseite“, und „Markiert“.

    Die Gruppen gliedern sich in vier Gruppentypen:

    • Email-Verteiler: Bei einer E-Mail-Liste (Mailingliste) können Nutzer entweder über das Web oder per E-Mail posten.
    • Webforum: In einem Webforum können Mitglieder mit der Gruppe kommunizieren und spannende interaktive Online-Diskussionen führen. Webforen verfügen über weboptimierte Funktionen, darunter Moderations-Tools. Die Gruppenmitglieder posten Themen und Antworten über die Weboberfläche, können aber weiterhin Updates per E-Mail erhalten.
    • Forum mit Fragen und Antworten: Ein Frage-und-Antwort-Forum ist ein Webforum mit zusätzlichen Funktionen zum Stellen und Beantworten von Fragen. Themen können als geklärt markiert und von Nutzern bewertet werden. Darüber hinaus können die Fragen im Forum anhand von Kategorien geordnet werden. Zum Posten steht den Nutzern nur die Weboberfläche zur Verfügung, aber sie können Updates weiterhin per E-Mail erhalten.
    • gemeinsamer Posteingang: Themen können anderen Mitgliedern zugewiesen und als Aufgaben behandelt werden, die sich klären oder neu zuweisen lassen. Außerdem kann über Optionen festgelegt werden, wer Aufgaben zuweisen und erhalten darf.
    Das sind die wichtigsten Features:
    • Suchfunktion
    • Einträge sind personalisierbar
    • Ordner sorgen für Ordnung

    google groups

    Slack

    Slack richtet sich vorzugsweise an größere Teams. Die Desktop-App überzeugt auch mobil, darüber hinaus ist sie kostenlos. Slack ist ideal zum Arbeiten in mehreren Gruppen und verfolgt das Motto: „No more email!“

     

    Das sind die wichtigsten Features:

    • Gruppen heißen Kanäle, es gibt offene und geschlossene Kanäle
    • Direktnachrichten
    • Suchfunktion mit Suchoperatoren, die eine sehr gezielte, effiziente Suche ermöglichen
    • Besonders praktisch zum Umgang mit vielen Dateien: per drag&drop einfügen, gesondert kommentieren und über die Suchfunktion leicht wiederfinden.
    • Auch Links, bspw. Dropbox-Links, können eingefügt werden. Das Dokument wird automatisch synchronisiert und ist ebenfalls in der Suchfunktion verfügbar.
    • Fremde Kanäle, bspw. Twitter, können über einen Kanal integriert werden. Die Tweets werden dann angezeigt und Gruppenmitglieder können sich darüber austauschen

    Die Kanäle ermöglichen einfache und zielgerichtete Kommunikation, allerdings ist dieses Tool mehr für den Arbeitsplatz gedacht. Für kleine Teams ist eine so umfangreiche App unnötig, für den ganzen Verein kann sie nützlich sein.

    Mehr Infos darüber, wie Slack funktioniert, findest Du unter https://slack.com/is.

    slack

    Fazit

    Die Vielzahl an Tools auf dem Markt gestattet, eine geeignete Auswahl für jeden Fall zu treffen. Bei Messengern ist zu beachten, dass die Voraussetzung „Smartphone“ gerade bei Erwachsenengruppen nicht immer erfüllt ist. Das ist natürlich ein Problem, wenn jeder in die Planung einbezogen werden muss. Oft bietet sich auch eine Kombination der Möglichkeiten an; Spaces ist wie auch Slack ideal, um themenbezogen Inhalte zu teilen, die leicht wiedergefunden werden können. WhatsApp und Telegram bieten sich für einen schnellen Austausch an, nicht jedoch, wenn in verhältnismäßig großen Gruppen eine Lösung gefunden werden muss. Einzig Telegram und Threema bieten die Option, ein Abstimmungstool einzubinden, allerdings müssen dafür bei Telegram ein wenig Programmierkenntnisse vorhanden sein. Für Verwaltung und Organisation, für die kein besonders schneller Austausch vonnöten ist, bietet sich Google Groups an. Der Zugriff ist einfach und man ist den Umgang mit Emails gewöhnt. Dass man auch unterwegs die Entwicklungen verfolgen kann, ist ein Plus. Slack dagegen ist ein Tool, das auf übersichtliche Art und Weise alle Gruppen („Kanäle“) verknüpft und die Vorteile von Messengern und „Beitragsgruppen“ wie Facebookgruppen verbindet. Auch hier ist mobiler Zugriff kein Problem.
    Welche Tools benutzt Ihr für Eure Kommunikation im Verein oder Team?

  • 565.000€! Beispiellose Crowdfunding-Aktion für die Rettung der Hamburg Freezers

    Der erstklassige Eishockey-Club Hamburg Freezers hat sich mitsamt seiner Fans 4 Tage lang in eine beispiellose Aktion gestürzt: Da mit dem Rückzug des Geldgebers AEG (Anschutz Entertainment Group) auch die Beantragung einer DEL-Lizenz für die nächste Saison finanziell unmöglich wurde, nahmen sie die Rettung des Clubs in die eigene Hand.

    Der Kapitän Christoph Schubert rief seine Fans zum Crowdfunding auf, woraufhin sich mehrere Projekte bei fairplaid anlegten. Nach einigen Telefonaten waren sie jedoch gebündelt und das Projekt wurde in einer Nacht- und Nebelaktion aktiviert. Schließlich drängte die Zeit. Der ursprünglich angesetzte Betrag von 110.000€ wurde bereits nach anderthalb Tagen und einem unglaublichen Ansturm von Unterstützern auf eine Viertelmillion erhöht!

    Das Engagement jedes Einzelnen ließ die Bekanntheit des Projekts rasch über Vereinsgrenzen, Stadtgrenzen, und sogar Landesgrenzen hinausschwappen. Deutschlandweit solidarisierten sich Eishockeyclubs mit den Hamburgern, und Namen wie Vitali Klitschko und Thomas Müller trugen weiter zur Bekanntheit des Projektes bei. Das Medieninteresse wurde zunehmend größer, der Einsatz des Kapitäns gewürdigt. Die fairplaid-Server ächzten zwar zeitweise sehr unter dem plötzlich entstandenen Traffic, doch der Support sah sich einer überaus verständnisvollen und freundlichen Unterstützergemeinde gegenüber, die den Andrang durchweg positiv auffasste.

    Eine Stunde vor der Deadline betrug die gesammelte Summe 499.000€; das überfinanzierte Projekt kratzt damit an der halben Million!

    Noch ist nicht bekannt, ob sich ein neuer Geldgeber findet. Sollte das nicht der Fall sein, ist dieses grandiose Engagement jedoch nicht umsonst. Nachdem jeder einzelne Unterstützer um Einverständnis gebeten wird, würde ein Teil des Betrages an die Young Freezers gehen. Der Rest wird rückabgewickelt werden.

    Was bleiben wird, ist jedoch nicht das Geld. Sondern das Wissen um eine starke Gemeinschaft von Fans und Sportlern, die in einer schier unglaublichen Welle der Hilfsbereitschaft neue Maßstäbe im Sport-Crowdfunding gesetzt hat.

     

    —-UPDATE:

    Am Ende betrug die gesammelte Summe über 565.000€. Trotz dieses ungeahnten Erfolges ließ sich kein neuer Investor finden, der die nächste Saison zu finanzieren bereit gewesen wäre. Um 23:14 wurde bekannt gegeben, dass es keine neue Lizenz geben wird. In Gesichtern der Fans und Mannschaft sind Fassungslosigkeit und Trauer darüber zu lesen, dass selbst ein solch leidenschaftlicher Kampf kein Happy End haben soll. Die Auflösung des Clubs bedeutet die plötzliche Arbeitslosigkeit von Angestellten und Spielern.

    —-UPDATE:

    Was mit der Summe passiert, steht jetzt fest: Sie soll in die Nachwuchsförderung des Hamburger Eishockeys fließen. Mehr dazu hier.

     

    Eine Auswahl an Pressemeldungen findest Du hier:

     

  • Eine Pinnwand für die ganze Nachbarschaft

    40% der Deutschen würden ihren Nachbarn Dinge ausleihen, um ihnen zu helfen. Fast 70% möchten ihre Nachbarn besser kennenlernen. Und sogar 93% möchten, dass Nachbarn aufeinander Acht geben und sich unterstützen.

    Heute möchten wir Euch das Nachbarschaftsnetzwerk WirNachbarn vorstellen. Über WirNachbarn vernetzen sich Menschen in über 1.500 Nachbarschaften in ganz Deutschland. Auf der Plattform (Desktop, iOS & Android App) können sich Nachbarn austauschen, kennenlernen und unterstützen.

    Ein interaktives, schwarzes Brett.

    Nach dem Motto WirNachbarn verändert nachbarschaftliches Miteinander. Nachhaltig. Lebendiger. fungiert die Plattform als eine Pinnwand für eine kleine Gemeinschaft:
    Wer kann mir einen Akkuschrauber leihen? Hat jemand meine entlaufene Katze gesehen? Ist jemand an einem Musiktreff interessiert?
    Hinweise, Vorschläge, Fragen, die Festorganisation – alles findet Platz.
    Damit jeder teilnehmen kann, ist die Mitgliedschaft kostenlos.

    Datenschutz wird bei WirNachbarn groß geschrieben. Die Nachbarschaften sind lokal begrenzt, privat und geschlossene Bereiche – d.h. Inhalte sind nicht zu googlen. Die Identität der Teilnehmer wird geprüft, alle Daten liegen auf deutschen Servern und unterliegen damit dem strengen deutschen Datenschutzgesetz.

    WirNachbarn und fairplaid

    „Die Grundidee von WirNachbarn und fairplaid, Menschen bei Ihrem lokalen Engagement zu fördern, passt gut zusammen. Beide Initiativen bieten eine Plattform um Ideen und Projekt vor Ort umzusetzen und das Miteinander zu fördern.“

    Kristian Koch, Mitgründer von WirNachbarn

    WirNachbarn bietet den Projektstartern auf fairplaid zudem die Möglichkeit, ihr Projekt in der lokalen Community zu bewerben – also am Besten direkt hier anmelden! 🙂

     

  • Liebe Sportler, wer braucht eigentlich noch ARD?

    „Wassersport, Leichtathletik und natürlich Fußball: Sportfans können im Programm der ARD aus einem reichhaltigen Angebot auf Top-Niveau wählen.“

    Naja – das war’s dann aber auch schon mit dem reichhaltigen Angebot.

    Seit Jahren wird darauf gewartet, dass auch mal anderen Sportarten ein wenig Platz im Öffentlich-Rechtlichen zuteil wird. Jedes Warten und Protestieren hat jedoch nichts geholfen. Allein die Einschaltquote zählt, und die ist bei Fußball einfach am Größten.

    Anstatt nun aber über das Fernsehen oder das Interesse der Massen zu wettern, haben wir ein paar Alternativen für Euch.

    Alternativen

    Man könnte Sport machen gehen und seinen Kummer darüber vergessen, dass man das wichtigste Turnier des Jahres seiner Lieblingsmannschaft nur über deren Liveticker und soziale Medien verfolgen kann, außer natürlich man kann anwesend sein. Bei einem Sieg wird man vielleicht freudig ein Bier trinken, auch wenn man den entscheidenden Punkt nie gesehen hat. Bei einer Niederlage wird einen das vielleicht gar nicht enttäuschen.

    Außerdem könnte man seine Nase in diesen Artikel stecken und herausfinden, dass es bessere Alternativen gibt.

    Wie „Zeit“-Autorin Alina Fichter in ihrem Artikel „Da guckst du“ bereits am 10. Oktober 2013 feststellt, verbringt gerade die junge Generation überhaupt nicht mehr so viel Zeit vor dem Fernseher.

    „Wir gucken alle kein Fernsehen mehr“ YouTube – Star Philipp Laude

    Ein „starres Senderschema“ ist der Jugend ein Gräuel, die ihr Programm lieber online selbst bestimmt.

    „Trends, Neues, Bewegendes erfahren sie nicht als Erstes aus der Zeitung, sondern über die Facebook-Kommentare oder Twitter-Meldungen ihrer Freunde. Gefällt ihnen ein Film oder Videoclip, weisen sie gut sichtbar darauf hin – und machen die sozialen Medien so zur neuen Fernsehzeitschrift.“

    Diese Entwicklung lässt klar werden: Hier kann man ansetzen! Gleich ob als Zuschauer oder Verein.

    Dass das bereits aufkommt, merkt man am Beispiel des FC Bayern München, der seine Meisterfeier zwar zuerst über den BR zeigen ließ. Als es bei der double-Feier dann zu Unstimmigkeiten kam (Bayern wollte, dass sich der BR an den Kosten beteiligte, was dieser ausschlug), wich der Verein einfach auf social media aus und ließ die Fans so trotzdem teilhaben.

    Social Media

    Snapchat

    begrenzt die Videolänge auf 15 Sekunden, die Qualität ist abhängig von filmerischem Talent und der Handykamera. Zur Übertragung von ganzen Spielen also völlig ungeeignet. Denkbar sind lediglich vereinzelte Impressionen des Spiels oder Einblicke hinter die Kulissen. Das sollte jedoch nicht unterschätzt werden – Snapchat-Stories können eine sehr authentische Repräsentation des Vereins sein, die man auf diese Art selten sieht und entsprechend beliebt werden kann. Als eine Art „Liveticker“ ist die App hervorragend nutzbar.

    Facebook Livevideos

    sind nicht länger nur verifizierten Seiten vorbehalten. Jeder kann nun streamen – auf 30 Minuten limitiert und nur von der Smartphone-Kamera aus. Für ganze Spiele also nutzlos, allerdings bergen sie ein großes Potential für Interviews und ähnliches. Da Facebook Videos eine höhere Anzeigerate im Feed der Abonnenten einräumt, ist eine Auseinandersetzung damit unumgänglich, wenn man diese erreichen will.

    Twitters Streamingdienst

    Periscope versetzt die Nutzer in die Lage, Live-Videos direkt per Smartphone aufzunehmen, auf Twitter zu teilen und sich auch mit den Zuschauern auszutauschen. Nach Ende der Übertragung kann das Video gespeichert werden. Zudem ist ein erneutes Abspielen via Periscope bis zu 24 Stunden nach der ersten Übertragung möglich. Schalke 04 überträgt Interviews und behind-the-scenes-Einblicke, Übertragungen sind nur Grenzen gesetzt, wo sie mit Live-Rechten von Medienpartnern kollidieren.

    YouTube

    bietet mittlerweile Livestreaming auch in Deutschland an. Das frühere Geoblocking wurde aufgehoben.

    Darauf müsst Ihr achten

    Stichwort: Rechte. Aber was sind Fernsehrechte nun genau? Die Antwort mag zunächst überraschen: Ein solches „Fernseh- oder Fernsehübertragungsrecht“ gibt es eigentlich nicht. Zumindest sieht das deutsche Gesetz keines vor. Was wird dann aber, teils für Millionenbeträge an Sender verkauft? Da Veranstalter von Sportveranstaltungen allein wegen des organisatorischen Aufwands geschützt werden müssen, bedient sich das Gesetz eines juristischen Kunstgriffs, der dem Veranstalter ein Hausrecht einräumt. Er hat damit das Recht, zu entscheiden, wen er einlässt und wen nicht. Auf diese sogenannten „Abwehrrechte“ verzichtet der Veranstalter, wenn er „Übertragungsrechte“ verkauft. Bei „Exklusivrechten“ verkauft er diese Rechte ausschließlich an einen Sender. Doch auch, wenn Vereine selbst zu Anbietern werden wollen, müssen sie einiges beachten. Schließlich sind sie nicht selbst Veranstalter ihres Spiels: In den meisten Fällen ist es der Hallenbesitzer. Dessen Zustimmung muss eingeholt werden.

    Angenommen, man hat nun alles Handwerkszeug beisammen, muss man nur noch einen weiteren Fallstrick vermeiden: So braucht man für ein regelmäßiges, journalistisch-redaktionell geprägtes Live-Programm, das sich an mehr 500 gleichzeitige Zuschauer richtet, eine Rundfunkzulassung. Mehr Hinweise dazu gibt die Web-TV-Checkliste der Landesmedienanstalten.

    Livestreamportale

    Viele sind es nicht. In Deutschland ist es sogar nur eine:

    • Sportdeutschland.tv ist eine Plattform, auf der jeder Sportverein einen Kanal erstellen kann. Inhalte, vor allem Livestreams, stehen jedem zur Verfügung. Das Portal besitzt die entsprechende Sendelizenz der Landesmedienanstalt.
      Ein Interessierter kann sich im Menü unter „Livestreams“ für einen Newsletter eintragen. Er wird für seine selbst ausgewählten Sportarten über geplante Veranstaltungen informiert, die er dann verfolgen kann.
      Was Sportdeutschland.tv von seiner internationalen Konkurrenz abhebt, ist zum Einen die sehr übersichtlich gestaltete Webseite und zum Anderen die moderate Anzahl von Werbeanzeigen.
      Wer seine Spiele übertragen will, ist bei diesem Portal an der richtigen Adresse. Wie das geht, erfährst Du weiter unten.

    spd.tv

    • Die indische Streamingplattform starsports.com bietet sogar die deutsche Fußball-Bundesliga in HD und kostenlos im Stream an – und das vollkommen legal.

    starsportswebsite

    • Streamshunter.tv hat es sich zur Aufgabe gemacht, verfügbare Streams zu finden. Auf der Seite kann man leicht eine Sportart auswählen und laufende Streams sehen. Es gibt allerdings keine Möglichkeit, mehrere Tage im Voraus zu planen, da nur Streams im Laufe eines Tages angezeigt werden.

    Eine weitere, weniger relevante Auswahl findest Du unter folgendem Link (allerdings nur in englisch): https://www.bestsportstreaming.com/

    Wie werde ich selbst zum Anbieter?

    Der Aufwand eines Livestreams ist für Vereine nicht so groß, wie es scheint. Die UniRiesen Leipzig machen es vor (Kanal auf Sportdeutschland.tv: https://sportdeutschland.tv/search?q=UniRiesen ). Die Kosten für das Projekt wurden über fairplaid-Crowdfunding eingeholt (Hier geht’s zum Projekt).

    Wie in unserem Interview mit dem Geschäftsführer des Basketballvereins festgestellt wurde, ersetzen die Online-Zuschauer keineswegs die in der Halle. Vielmehr wird durch einen Livestream zusätzliches Publikum gewonnen. Eine Kamera genügt, um das Spiel einzufangen.

    Unter https://livestream.fairplaid.org/ findest Du die gemeinsame Initiative von fairplaid und Sportdeutschland.tv, um jedem Verein einen eigenen Livestream zu ermöglichen.

    Fazit

    Vereine haben in Zeiten des Internets die Freiheit, ihr Publikum selbst zu gewinnen und aufzubauen. Zuschauer wiederum finden sehr viele Übertragungen, wenn sie nur danach suchen.

    Wir haben so viele Möglichkeiten, wir müssen sie nur nutzen.

  • Facebook Instant Articles – wie brauchbar ist die neue Funktion für Vereine?

    Ein Merkmal der heutigen Mediennutzung ist zweifellos die Ungeduld – lädt eine Webseite nicht schneller als in 3 Sekunden, brechen 40% der Nutzer ihren Besuch ab. Diese sogenannte Absprungrate ist auch auf Facebook ein Thema: Hier haben viele Nutzer nicht die Geduld, auf einen Artikel zu warten, wenn sie ihn anklicken. Das führt natürlich dazu, dass erstens die Inhalte nicht gelesen werden und zweitens auch die Webseite nicht besucht wird.

    Facebook hat nun die Möglichkeit geschaffen, Artikel zu erstellen, die direkt geladen werden. Sie werden nun nicht länger von den eigenen Servern bereitgestellt, sondern von denen Facebooks.

    Auf der Anmeldeseite verspricht Facebook eine 10x schnellere Ladezeit, 20% mehr gelesene Artikel und eine um 70% verringerte Absprungrate.

    Diese Funktion wurde vorerst von einigen Medienhäusern wie dem Spiegel getestet, bevor sie nun auch Inhaltserstellern aller Art zur Verfügung steht; also auch Vereinsseiten.

    Und so funktioniert’s

    Da die Einrichtung recht aufwändig ist, hier eine kleine Hilfestellung:

    1. Unter https://instantarticles.fb.com/ auf den „Sign Up“ Button klicken und den Anweisungen folgen.
    2. Auf Deiner Seite wird nun unter „Einstellungen“ eine Rubrik mit „Instant Articles“ angezeigt.
    3. In 3 Schritten führt Facebook Dich nun durch die Einrichtung. Lass Dich von den Unterpunkten nicht abschrecken und folge den Anweisungen – da diese auf englisch sind und einige Begriffe zu Verwirrung führen können, empfehle ich die Anleitung unter https://developers.facebook.com/docs/instant-articles , die detaillierter und erklärender ist.
    4. Loslegen!

    Was gilt es zu beachten?

    Das Ganze braucht seine Zeit – nachdem Du Dich eingelesen hast, wirst Du vermutlich auch viel Zeit in Deine Designtemplates (=Vorlagen) investieren. Zudem muss die stolze Anzahl von 50 Artikeln eingereicht werden, die das Facebook-Team binnen 48 Stunden überprüft, um sicherzustellen, dass alle Richtlinien verstanden und erfüllt sind.
    Wichtig zu verstehen ist außerdem, dass bei der Veröffentlichung eines Instant Articles nicht automatisch ein neuer Post auf der Facebook-Seite erscheint. Neue Instant Articles werden stattdessen der Instant Article-Bibliothek hinzugefügt, die mit Deiner Seite verknüpft ist. Die automatisierte Veröffentlichung von Instant Articles über RSS bedeutet, dass ein Artikel als Instant Article angezeigt wird, wenn ein Leser mit den entsprechenden Einstellungen die URL des Artikels auf Facebook sieht.

    RSS?

    Klingt komplizierter als es ist: RSS (really simple syndication) ist ein Dateiformat, das, da standardisiert, zur maschinellen Weiterverarbeitung genutzt werden kann. Ähnlich einem Nachrichtenticker werden nur Schlagzeile und ein wenig Text in den sogenannten „Feed“ eingespeist. Ein Seitenbesucher kann diesen Feed abonnieren und den gesamten Artikel lesen, wenn er dem Link folgt. Das macht es ihm beispielsweise einfacher, eine große Menge an Abonnements zu verwalten, die vielleicht nicht häufigen Änderungen unterworfen sind, die er aber auch nicht verpassen will.

    Gibt es Risiken?

    Die Schweizer Tageszeitung „Tagesanzeiger“ berichtet in ihrem Artikel vom 19.4.16 aber auch von klaren Risiken. Zuerst; die steigende Abhängigkeit von Facebook, das jederzeit Nutzungsbedingungen ändern kann und in der Vergangenheit auch schon selbst Inhalte gelöscht hat – und sich damit nicht nur als Auslieferer von Inhalten positioniert. Zweitens, die Tendenz der Nutzer, nach dem Lesen des Artikels nicht mehr auf der Webseite herumzustöbern – was natürlich ist, wenn sie überhaupt nie dort landen!

    Die Zeitung FAZ will nach eigenen Angaben erst einmal zusehen und Instant Articles nicht nutzen, da sie guten Journalismus in Gefahr sieht. Für kleinere Blogger dagegen sind die Articles eine Chance, mit einzelnen, erfolgreichen Inhalten mehr Leute anzusprechen.

    Fazit

    Zusammenfassend muss man sich als Verein überlegen, welches Ziel mit den eigenen Inhalten auf Facebook verfolgt wird – beispielsweise ob es ein reiner Informationskanal für Interessierte sein soll oder auf die Webseite geleitet werden will. Im ersten Fall sind die Instant Articles eine Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen, im zweiten eher nicht zu empfehlen. Dazu kommt der unbestreitbar hohe Einrichtungsaufwand – nach der Anmeldung und Bearbeitung wollen 50 Artikel überhaupt erstmal gefunden und dann noch aufbereitet werden.

    Falls nun aber doch Interesse besteht und die Zeit da ist, was spricht dagegen, diese neue Funktion einfach mal auszuprobieren? Abschalten ist jederzeit möglich.

  • „Ja, das muss der Verein machen“ – Erfahrungsbericht einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion

    Jan Diringer vom HV Lüneburg berichtet in der Akademie des Sports von seinem erfolgreichen fairplaid-Projekt.

    Bei uns im Verein ist das so, wenn ich mit meinen Spielerinnen etwas bespreche, und sage, wollen wir das noch machen oder dies noch machen, krieg ich als erste Antwort: „Ja, das muss der Verein machen.“ Dann guck ich sie nur mit großen Augen an und sag: Ihr seid der Verein!

    Jan erzählt in seinem Vortrag, wie die Mädels seines Handballteams es geschafft haben, Unterstützer für sich zu gewinnen und erkennt: Die Menschen „müssen das Gefühl haben, dabei zu sein“, denn sie „sind bereit was zu geben, wenn sie merken, dass man etwas tut“.

    Für Jan die wichtigsten Merkmale einer erfolgreichen Kampagne:

    • Begeisterung
    • Kreativität
    • Facebook
    • Zeit
    • Ziel

    Außerdem gibt er einen wichtigen Hinweis, wenn man sich Feuer und Flamme in die Kampagne gestürzt hat: „Wir haben ganz vergessen, dass wir auch einen Verein haben“ – der Unterstützerkreis mit dem größten Potenzial ist natürlich auch der engste Kreis, der nicht vernachlässigt werden darf.

    Den ganzen Vortrag mit vielen informativen Tipps siehst Du hier.

     

  • Mit Livestreaming auch für kleine Vereine Reichweite schaffen

    Der Basketballverein UniRiesen Leipzig holt sich jetzt Zuschauer online in die Halle – mittels Direktübertragung der Spiele im Internet.

    Das Ergebnis ist mit rund 400 zusätzlichen Online-Zuschauern eine Verdopplung der Reichweite! Das macht das über fairplaid finanzierte Projekt zum vollen Erfolg. Die Online-Zuschauer ersetzen erfahrungsgemäß nicht die Zuschauer in der Halle.  Für die UniRiesen bedeutet das neben der größeren Reichweite auch einen neuen Kanal, der auch nachhaltig zum Einnehmen von Geldern über Werbung und Sponsoren genutzt werden kann.

    Über Möglichkeiten, Voraussetzungen und Herausforderungen und wie der Verein von der Idee zur Realisierung seines eigenen Livestreams kam,  spricht fairplaid-Gründerin Marthe im Gespräch mit dem Geschäftsführer der UniRiesen Mark im untenstehenden Interview: