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10 Sport-Startups die Du kennen solltest

Marthe-Victoria Lorenz | 2. November 2015


Nach weiteren Hinweisen und Recherchen haben wir den Artikel nun von 6 auf 10 Startups aktualisiert.

tickaroo – „Wir demokratisieren die Livesport-Berichterstattung“

Dank tickaroo kann jeder vom Fan am Spielfeldrand zum Sportjournalist werden. Naomi Owosu, Gründerin und CEO, wollte auch Amateur- oder Betriebssportgruppen, sowie Rand- und Nischensportarten eine professionelle Möglichkeit bieten ihren Sport live, möglichst schnell und einfach mit Interessierten zu teilen.
Den Tickaroo-Ticker gibt es als intuitive Smartphone-App für Android und iOS, sowie als Web-App. Dabei ist nahezu alles Möglich: Egal ob Texte, Bilder oder Videos. Zusätzlich kann Material von Twitter, Instagram, Youtube und Vimeo eingebunden werden.  Sogar Sportify-Playlists  kann der Hobbyjournalist ganz leicht in seinen Bericht einfügen.

tickarooDie Inhalte können im tickaroo-Netzwerk oder in den eigenen sozialen Netzwerken geteilt werden, wodurch nun jeder ganz einfach seine eigene Fanbase auf- bzw. weiter ausbauen kann. Etwas was ich jedem Verein nur wärmstens empfehlen kann.  So können noch mehr (zukünftige) Fans mitjubeln, auch wenn sie bei der nächsten Auswärtsfahrt leider nicht persönlich mit dabei sein können.

verein+ – „die professionelle Geschäftsstelle für Sportvereine“

Anke Kochenburger bringt mit ihrem Startup Vereine zusammen um Synergien zu schaffen. Verein+ bietet Unterstützung in Verwaltung, Service und Vereinsberatung um die Arbeitsprozesse in erster Linie professionieller zu machen. Beispielsweise können Kosten durch die Bildung von Einkaufsgemeinschaften eingespart werden. Verein+ bietet damit auch kleinen und finanzschwachen Vereinen ohne großen Investitionsaufwand die Möglichkeit, die Vorteile einer professionell geführten Geschäftsstelle zu nutzen.

Vereinplus


stickerstars – „Dein Verein. Deine Sticker. Dein Sammelalbum.“

Stickerstars – früher bekannt unter myfooza Teamsticker – konzipiert, designt und produziert individuelle Stickeralben und Sammelsticker für Sportvereine. Sponsoren können auf den Alben und Stickern Werbeplätze buchen, wodurch gewährleistet wird, dass die Projekte für Vereine komplett kostenlos sind.  Besser noch: alle zusätzliche Einnahmen, die durch den Verkauf von Alben und Stickern generiert werden können, gehen an den Verein. Zusätzlich können sogar noch eigene Sponsoren in das Album integriert und so noch weitere Einnahmen  erzielt werden. Neben Erinnerungen für die Ewigkeit wird dem Verein durch Stickerstars somit  eine Gelegenheit geboten, Projekte, wie zum Beispiel den Kauf neuer Trikots oder die Sanierung der Sporthalle, zu finanzieren.


trainerstar.de – „die Community für alle deutschsprachigen Fußballtrainer“

Trainerstar.de richtet sich vor allem an Trainer aus dem Amateur- und Jugendbereich. Ihr Angebot beinhaltet Trainingsübungen und -pläne, sowie Fitnessberatung und Erklärvideos bzgl Taktik, Kondition und Hallentraining. Seit 2015 ist Lothar Matthäus mit im Boot und zwar als Gesellschaft, Partner und Testimonial, verfasst aber auch selbst Fachartikel, die auf der Seite veröffentlich werden.
Gründer und CEO Kim Neidenberger setzt  bei seiner Plattform auf das Abo-Modell. Gewählt werden kann zwischen 6 und 12 Monaten im Preis von 39,00 – 59,00€. Während Übungen und Artikel bei trainerstar.de ausschließlich von Experten erstellt bzw. verfasst werden, können Nutzer auf (teilweise kostenlosen) Plattformen wie easy2coach und soccerdrills.de oder planet.training zusätzlich eigene Inhalte online stellen.

eversport – 30.000 Sportanlagen aus Deutschland und Österreich

Das vom ehemaligen Spitzensportler Hanno Lippitsch gegründete Startup eversport bietet eine Plattform im Bereich Sportplatz- und Sportkurs-Booking. Dort können Sportbegeisterte ohne notwendige Registrierung Hallen und Sportangebote finden und buchen. Sollte mal wieder ein Engpass bei der Hallenvergabe herrschen, kann im Notfall auf diese Weise eine Halle gebucht werden.  Nach Angaben von Eversports lassen sich bereits jetzt 1.000 Tennis- und Beachvolleyballplätze, Squash- und Badmintoncourts, Fußballfelder und Bowlingbahnen ganz easy online buchen.

eversports

 

fanmiles – „Eine Art Loyalty-Programm nur für Fans“

Ein weiteres Startup aus Berlin. Mitgründer Alan Sternberg erklärt das Prinzip: „Für jeden Schritt eines Fans – sei es der Besuch des Heimspiels, das Folgen seines Stars auf Facebook, oder das Teilen eines Fotos mit seinen Freunden – kann ihn der Star mit Fanmiles belohnen!“ Wenn ausreichend Fanmiles gesammelt wurden, erhält der Fan etwas, was ihm wirklich Freude bereitet. Beispielsweise ein Ticket für den nächsten Stadionbesuch. Auch für kleine Verein bzw. Einzelsportler eine klasse Gelegenheit sich bei ihren Fans für ihren Support zu bedanken und sie in ihrem Tun zu unterstützen.

fanmiles

 

sportvideos365.com – „your personal sport highlights in real time“

Sportvideos365.com bietet einen Video Live Ticker für den Amateur- und Jugendsport. Der Verein muss nur filmen, das von sportvideos365 bereitsgestellte System übernimmt den Rest. Es bearbeitet und schneidet das Video vollkommen automatisch, woraufhin die 20-Sekunden-Videos direkt gepostet, getwittert und geshared werden können. Die emotionalen Inhalte lassen sich ganz leicht viral verbreiten, weshalb neben den Fans, auch Business-Partner und Sponsoren von den Sportvideos profitieren.

sportvideos365

Fubalytics.de „Spielanalyse“

Fubalytics richtet sich zwar noch ausschließlich an Fußballer, doch man muss nicht wie bei Sportvideos365 eine besondere Kamera kaufen. Die bekannten Funktionen aus der Spielanalyse nach Champions-League-Spielen wie “zeichnen” im Video oder Verschieben von Spielern ist ebenfalls eingebaut. Mit wenigen Klicks ist das gesamte Video analysiert, ohne das Video zu schneiden und ohne Fachkenntnisse in der Videoanalyse.

fubalytics

sponsoo.de – „Sport-Sponsoring 4.0“

Sponsoo.de schafft die „Verknüpfung zwischen Suchendem und Gesuchtem“. Die Gründer Andreas Kitzing und Béla J. Anda haben eine Plattform ins Leben gerufen auf der Sportler und Sportvereine attraktive Angebote für Unternehmen einstellen können. Die Profile der Sportler und Vereine enthalten dann unter anderem einen kurzen Überblick über bisherige Erfolge, Webpräsenz und die gewünschte Vertragslaufzeit. Die Unternehmen wiederum können genau wählen in welchem Preissegment, welcher Art des Sponsorings und welcher Sportart sie ihr zukünfiges Sponsoring-Engagement tätigen wollen.  Das Hamburger Start-up gibt somit auch Kleinunternehmern, sowie kleinen und mittelgroßen Vereinen die Chance in die Welt des Sportsponsorings einzusteigen.

sponsoo.de

fairplaid.org – „Deutschlands größte Crowdfundingplattform für den Sport“

Mittels Crowdfunding können Vereine oder Sportler ein Projekt auf dem Portal fairplaid.org anlegen und veröffentlichen. Das Projekt läuft dann bis zu 60 Tage, in denen Freunde, Familie oder auch völlig Fremde das Projekt unterstützen können. Ähnlich dem Sponsoring können sich die Unterstützer für eine materielle oder immaterielle Gegenleistung entscheiden. Investieren Projektstarter etwas Zeit in ihre Crowdfunding springt neben der Finanzierung ihres Projektes, z.B. „Fahrt zur Weltmeisterschaft nach Kanada“, zusätzlich eine größere Reichweite, mehr Aufmerksamkeit für den Verein oder ein weiterer längerfristiger Sponsor raus.

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Autor: Marthe-Victoria Lorenz

Marthe ist Gründerin von fairplaid.org und kämpft für mehr Förderung des Breitensports. Sie ist leidenschaftliche Basketballerin und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Basketball-Abteilung des MTV Stuttgart 1843 e.V.


4 Kommentare

    1. Tatsache, das fehlt, aktualisieren wir noch! Als Zielgruppe des Artikels hatten wir eher Vereinsvorstände, Trainer, Abteilungsleiter gesehen und deswegen auf die Sport-Startups verzichten, die den Sportler oder Fan angehen. Runtastic sehe ich nach dem Verkauf für 220 Millionen Euro an Adidas auch nicht mehr ganz als Startup an 😉 Danke für den Hinweis!

  1. Bei fubalytics kann man die Videos auch live aufnehmen und schneiden. Man muss aber nicht die teure Kamera kaufen (wie sportsvideo365) und muss die Videos nicht irgendwihin ins öffentliche Internet kopieren.
    Ich würds evtl auch erwähnen

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