Wie Athleten sich vermarkten können, um Aufmerksamkeit und Umsatz zu steigern

Dagmar Erhardt | 1. September 2016

Dass sich Athleten vermarkten müssen, um Aufmerksamkeit von Sponsoren zu erlangen, ist lange kein Geheimnis mehr. Marken wollen sich schließlich auch verkaufen und benötigen Influencer, die eine entsprechend große Reichweite haben.

Im Google-Hangout Interview unterhalten sich Digital Consultant Marcos Castro und Digital Brand Manager Lisa Bregmann, die unter anderem mit Spielern der NFL und NBA gearbeitet hat.

„Beinahe jeder Deal heute enthält Social Media. Marken entscheiden, mit wem sie zusammenarbeiten wollen auf Grundlage von Reichweite und Interaktionen dieser Influencer.“
-Lisa Bregmann

Diese Reichweite-Interaktionen-Debatte ist wohl die Frage ob Huhn oder Ei zuerst da war, jedenfalls sieht Lisa eine Verschiebung des Fokus von Firmen von Reichweite auf Interaktionen. Twitter und Facebook sind für sie die wichtigsten Plattformen, generell ist um Reichweite aufzubauen und eine Marke aus sich zu machen Social Media das Allerwichtigste. Es werden mittlerweile von Firmen auch immer mehr soziale Plattformen in Betracht gezogen: Besser, man ist auf möglichst vielen unterwegs.

Auch über Trends wird gesprochen; Virtual Reality soll hier im Sport neben Video Gaming stark im Kommen sein. Das Schlagwort: Access.

Access, „Zugang“ ist der Schlüssel zu gutem Content. Zu Inhalten also, die gefallen. Fans lieben Sportler nicht nur wegen sportlicher Erfolge, sondern auch wegen ihrer Persönlichkeit. Darum berichtet Lisa aus ihrer Erfahrung, dass sich eine Marke um einen Athleten auch und sogar zu großen Teilen um eins seiner Hobbies oder eine Fähigkeit außerhalb des Sports baut. „Sich baut“ darum, weil organisches Wachstum immer authentischer ist. Sprich: Irgendwelche Markenzeichen zu erfinden, geht nur selten gut. Authentizität ist das nächste Schlagwort. Natürlich ist Zugang zum Sportler nur wertvoll, wenn dieser authentisch ist. Lisa merkt an: Authentisch mit einem Filter. Man darf nicht vergessen, mit wem man spricht und dass man in der Öffentlichkeit steht.

Zugang zum Athleten schaffe man auch gut über Videos, besonders Livevideos, sind sich beide einig. Sie müssten jedoch Persönlichkeit zeigen. Livevideos sind wohl deshalb so auf dem Vormarsch, weil Fans den Realtime-Content lieben. Je näher dran, desto besser.

 

Unten siehst Du das ganze Interview mit weiteren spannenden Tipps und Vorschlägen.

Autor: Dagmar Erhardt

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