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Über soziale Medien von Fan-Interaktion profitieren

Dagmar Erhardt | 15. September 2016

Wie schlägt man Gewinn aus sozialen Medien?

Klar ist: Überweisungen werden einfacher, Menschen werden vertrauter mit sozialen Plattformen und sind zunehmend gewillter, von dort aus Transaktionen zu starten.

Im Hangout-Interview unterhält sich Medienexperte Marcos Castro mit Molly Brady und Scott Sandalow (Digital & Social Media Manager des FC Bayern und den New York Red Bulls).

Zur obigen Frage stellen sich sofort einige neue: Wie sollte die Balance zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Beiträgen sein, wie häufig sollte man überhaupt posten und wie bekommt man Fans letztendlich dazu, etwas zu kaufen?

Molly Brady gibt eine vage Richtung vor: Ungefähr 30% der Posts können kommerziell orientiert sein. Wichtig sei aber, sie an die richtigen Leute zu adressieren. Kommerzielle Posts können sehr gut über „sponsored posts“ ausgespielt werden, hier gilt: Gut laufende organische Inhalte sofort in gesponserten Posts verbreiten.

„Hab keine Angst vor gesponserten Inhalten“
-Molly Brady

Facebook bietet in seinem Ad Manager gute Möglichkeiten, die Posts auf eine Zielgruppe auszuspielen. Als globale Marke sollte darauf vor Allem geachtet werden, denn Inhalte sind nur wertvoll, wenn man auch auf sie reagieren kann und sie die Zielgruppe betreffen. Zur Häufigkeit des Postens betonen sowohl Molly als auch Scott die Wichtigkeit des Planens.

„Je mehr du planst, desto spontaner kannst du reagieren.“
-Scott Sandalow

Sollte schlicht nichts anstehen, hält Molly einen Post am Tag auf jedem Kanal für genügend. Bei Events können es auch 5-7 sein.

Um Zielgruppen zu erweitern, besteht die Notwendigkeit, global zu interagieren – zumindest was große Clubs anbelangt, die lokal bereits eine große Fanbase haben. Soziale Medien, so sind sich Molly und Scott einig, stellen hier die Brücke von der lokalen zur globalen Marke dar: Auf der einen Seite gibt es nämlich die TV-Übertragungen, die Nachrichten, die Spiele vor Ort. Und auf der anderen Seite soziale Medien, die den Menschen Hintergründe und Persönlichkeiten näherbringen. Fans sind so weltweit weniger getrennt von ihren Spielern, als sie über einen „Mittler“ zu verfolgen. Daher wird die Frage an Scott, wo der nächste große Fokus des FC Bayern läge, klar mit „Facebook live“ beantwortet.

Es folgen einige Beispiele von Molly, wie man Inhalte erstellt, die von der Zielgruppe verstanden und aufgenommen werden, beispielsweise Hashtags. Und, wie man mit seiner Fanbase umgehen sollte:

„Vergiss nicht, dass soziale Medien sozial sind“
-Molly Brady

Auf Fananfragen zu antworten, muss eine Selbstverständlichkeit sein. Ob es nun in die Zuständigkeit fällt oder nicht.

Unten das Interview.

Autor: Dagmar Erhardt

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