So kannst du dein Crowdfunding auf Twitter, Facebook & Co. pushen

Marthe-Victoria Lorenz | 27. März 2017

Über den Autor:
Chris Höb ist Journalist, seine Ausbildung hat er an der Deutschen Journalistenschule in München gemacht. Jetzt lebt er in Berlin. Er war unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung und beim Bayerischen Rundfunk. Was er jetzt beruflich so macht, siehst du auf seinem Torial-Profil.
Bei seinem Crowdfunding ging es um einen Internet-Radio-Livestream für Football-Spiele der Berlin Adler. Dafür waren 3000 Euro notwendig. Ihr könnt ihm auf Twitter und Instagram folgen und ihn kontaktieren. Sein Nutzername ist @ChrisHoeb. Sein Torial Profil ist: https://www.torial.com/christian.hoeb

3000 Euro – diese Summe sollte für einen Internet-Radio-Livestream zusammenkommen. Und es hat geklappt! Wie du deine Follower auf Twitter, Facebook & Co. neugierig machst und für dein Projekt begeisterst? Das zeigt Chris Höb beispielhaft anhand seiner besten Crowdfunding-Tweets.
Am Anfang war die Idee: Die Leute neugierig und heiß machen… und dabei noch nicht allzu konkret werden.

Als die Projektseite auf fairplaid.org online ging, haben wir natürlich auch den offiziellen Account des Vereins genutzt – und ich habe es retweetet/geteilt und gelikt. Das habe ich auch während des ganzen Projekts durchgezogen. Alles retweeten/teilen und liken, was mit dem Crowdfunding zu tun hat.


Eine Möglichkeit ist immer, bestimmte Erfolge zu bewerben. So wie hier das Knacken der 500€-Marke.


Was auch hilft: Deine Follower reizen, bei etwas ganz Konkretem zu helfen, wie zum Beispiel dem nächsten Etappenziel.


Auf die Tage hinweisen, die noch für das Crowdfunding bleiben, ist eine weitere Option:

Alle Accounts nutzen, die einem zur Verfügung stehen: Natürlich habe ich alles über meinen privaten Twitter-Account rausgehauen und über den der Berlin Adler. Aber ich habe auch @NFLshow genutzt – einfach, um möglichst viele Football-Fans zu erreichen. Dabei durfte auch der Hinweis auf #ranNFL- und NFLshow-Experte Roman Motzkus nicht fehlen. Der erreicht nämlich über seinen Retweet/Share auch nochmal zusätzliche Leute.


Ein weiterer Tipp von mir: Verallgemeinern, um die Zielgruppe zu erweitern. In diesem Fall heißt das: Nicht nur die Berlin-Adler-Fans gezielt ansprechen, sondern Football-Fans generell und den deutschen Football ins Spiel bringen.


Wenn ein User dein Projekt promotet – dann auf jeden Fall retweeten/teilen und liken!


Eine Variante für den Fortschritt des Projekts: Nicht die Summe in Euro, sondern Prozente angeben.


Denke dir eine besondere Prämie aus und tease darauf. Tipp: Nicht über alle Accounts den gleichen Text/die gleichen Bilder raushauen.

Wir haben die angekündigte Prämie dann natürlich auch umgesetzt. 😉

Generell gilt: Sprich gezielt Follower an, die du kennst und bitte sie um Hilfe. Hier ein Beispiel, bei dem Max auch die Deutsche Journalistenschule ins Spiel gebracht (auch ich habe dort meine Ausbildung gemacht) hat. Dadurch wurde wieder eine andere Zielgruppe angesprochen – in diesem Fall Journalisten.


Trau dich! Poste auch mal ein Video.


Immer gut: Gezielter Hinweis auf die Prämien, die es beim Crowdfunding gibt. In diesem Fall habe ich konkret die Berlin-Adler-Fans angesprochen (in Kombination mit der nächsten Marke, die geknackt werden soll).

Hier habe ich den Tweet etwas allgemeiner formuliert und es vermieden, die Leute aufzurufen, uns zu helfen.


Du kannst auch die Anzahl der Menschen, die dich bisher unterstützt haben, erwähnen. Diese Option bietet sich an, wenn du bereits ein paar Supporter vorweisen kannst.


Nutze die Möglichkeiten von Social Media und die Zeichen, die es gibt!

Beim eigenen Projekt darf man ruhig überzeugt auftreten. Stichwort „geiles Projekt“. Wenn du nicht davon überzeugt bist, wer dann?

Think outside the box: Wer hat noch etwas von deinem Projekt? In unserem Fall haben wir auch gezielt die Fans der anderen GFL-Teams angesprochen und diese Mannschaften gebeten, auf ihren Kanälen auf unseren Livestream hinzuweisen.


Verrückt sein! Hier habe ich einen Snapchat-Filter benutzt und das Video auch auf Twitter hochgeladen.

Nutze das Vokabular deiner Sportart. Hier habe ich ganz gezielt Begriffe aus dem American Football verwendet, um zu beschreiben, wo wir mit dem Projekt stehen.

Und dann war es soweit:

Autor: Marthe-Victoria Lorenz

Marthe ist Gründerin von fairplaid.org und kämpft für mehr Förderung des Breitensports. Sie ist leidenschaftliche Basketballerin und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Basketball-Abteilung des MTV Stuttgart 1843 e.V.


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